Beispiele für Honigglasetiketten

  • Wow. Also als Mauer hätte ich die Echinacea jetzt nicht gesehen und die Maus habe ich noch nicht entdeckt aber schon lustig was andere darin erkennen. ;-)


    Hier wie versprochen die beiden Bilder vom Foto Setup. Vielleicht hilft es ja dem einen oder anderen seine Gläser zu fotografieren.

    - schwarzer Kunststoffstuhl bildet ne einfache Hohlkehle. Der schwarz matte Kunststoff macht das Licht setzen sehr einfach aber die geformte Sitzfläche nervt ;-)

    - Die mini Taschenlampe von hinten bringt die Farbe in den Honig (man könnte auch noch ein stück taschentuch vor die lampe kleben, um eine weichere Lichtstreuung zu erreichen)

    - Fenster von der linken Seite lässt das Glas ein wenig plastischer erscheinen

    - einfaches Papier von rechts schafft eine ausgewogene Beleuchtung

    Dateien

    • IMG_6358.jpg

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    • IMG_6359.jpg

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  • schön fotografiert, sauber aufgeräumtes Etikett - aber es fehlen so ein paar wichtige Angaben, ohne die du das Glas nicht aus dem Haus geben darfst...


    Menge, Name und Adresse, Losnummer, Herkunft ...


    wenn du das auch unterbringst und das Etikett immer noch aufgeräumt aussieht - Glückwunsch


    Ludger

  • Fuji X 😎😎👍🏻

    Wenn der Stuhl nervt, kannst Du Deine Objekte von hinten oder/und seitlich anblitzen und Blende schließen!! Dann kannst Du das Glas hinstellen wo Du willst! Für Reflektoren beklebe ich dünne Pappe mit Allufolie aus Verpackungen nach Lust u Laune Gold oder Silber.

  • ok - p.s. übersehen - wäre trotzdem spannend ... könnte man schön 'draus lernen.

    label.jpg


    Beim 'draus lernen bin ich dabei. Also das wäre jetzt mein erster Ansatz. Habe das Etikett jetzt verlängert, welches ich so oder so gerne getan hätte, weil ich es persönlich ganz schön finde, wenn das Etikett das Glas ein wenig umschließt. Von Zweckform gäbe es auch längere Etiketten.

    Das ist übrigens 37mm hoch, weil wir von einem 250g Glas sprechen. Bei einem 500g Glas natürlich ein anderes Layout.


    Fuji X 😎😎👍🏻

    Wenn der Stuhl nervt, kannst Du Deine Objekte von hinten oder/und seitlich anblitzen und Blende schließen!! Dann kannst Du das Glas hinstellen wo Du willst! Für Reflektoren beklebe ich dünne Pappe mit Allufolie aus Verpackungen nach Lust u Laune Gold oder Silber.

    yo. XT-4 mit dem 80er Makro. Da geht auf jeden Fall noch einiges mehr aber für mal eben so war ich ganz zufrieden und vor allen Dingen können das andere ja auch noch recht einfach nachbauen.


    me.

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  • 4,5%? Also verschafft man sich mit dem "e" deutlich mehr Spielraum als ohne? Wo wird das geregelt?


    Weil auch ohne "e" darf man schon bei 2% der 500g-Gläser einer Charge Minus-Abweichungen bis 3% der genannten Füllmenge haben, sofern im Mittel über alle Gläser die genannte Füllmenge erreicht oder überschritten wird (Verpackungsverordnung).

  • Zitat:

    "Das EWG-Zeichen dient weniger als Verbraucherinformation. Vielmehr soll es den freien Handel für in einem EU-Mitgliedstaat hergestellte Produkte innerhalb der gesamten Europäischen Union (EU) erleichtern. Denn Fertigpackungen, die mit dem „e“ gekennzeichnet sind, werden im binneneuropäischen Handel nur im Herstellerland, zum Beispiel Deutschland, von den dort zuständigen Behörden kontrolliert. Wird das Produkt in einem anderen EU-Mitgliedstaat in den Verkehr gebracht, findet nur in Ausnahmefällen, etwa im Fall einer Verbraucherbeschwerde, eine erneute Prüfung statt, ob die rechtlichen Anforderungen an die Füllmenge und ihre Kennzeichnung erfüllt sind. Die Einfuhrländer verlassen sich also praktisch auf die Kontrolltätigkeit der Ausfuhrländer.

    Werden Produkte nur innerhalb Deutschlands gehandelt, ist das Zeichen überflüssig. Beim Vertrieb in andere Mitgliedsstaaten der EU kann es jedoch passieren, dass Produkte ohne das EWG-Zeichen zurückgewiesen werden."


    Quelle: https://www.lebensmittelklarhe…n-hinter-der-mengenangabe


    Gruß, Thorsten

  • Des "e" signalisiert nur, daß die Gewichtsangabe den nationalen Vorschriften entspricht und deshalb bei Export von einem EU-Land in das andere nicht noch einmal anlaßlos geprüft wird:

    https://www.lebensmittelklarhe…n-hinter-der-mengenangabe

    Eine Erweiterung der erlaubten Maßabweichungen ist damit nicht verbunden, weil die EU-Fertigpackungsrichtlinie den EU-Ländern lediglich einen Rahmen vorgibt, der dann jeweils in nationales Recht umgesetzt werden muß. Die deutsche FertigPackV schöpft den EU-Rahmen (4,5%) nicht voll aus, sondern hat sich für eine gestaffelte Lösung je nach Gebindegröße entschieden. Die fällt bei 250g-Gebinden mit 9 g strenger als 4,5% aus.


    https://de.wikipedia.org/wiki/…(Fertigpackungsrichtlinie)

    https://de.wikipedia.org/wiki/Fertigpackungsverordnung


    Für naturgemäß gewichtsschwankende Waren (z.B. Tee, Obst, Gemüse -> Einfluß von Umgebungsbedingungen bei Lagerung und Verkauf z.B. Wassergehalt usw.) gelten naturgemäß andere Regeln als z.B. für Honig.

    Über die erlaubten Maßabweichungen wurde hier bereits diskutiert. Auf den Punkt gebracht wurde es von WFLP in # 9 + 10:

    Erlaubte Toleranzen beim Füllgewicht von Honig

  • Zum "e" möchte ich auch kurz etwas in den Raum werfen. Mein Etikettenhersteller hat mir vor 2 Wochen folgendes dazu geschrieben:


    "Aufgrund zunehmender Diskussionen bez. Nutzung des "e" (EWG-Zeichen) vor der Füllmenge haben wir kürzlich mit der Eichdirektion Nord/Kieler Eichamt Kontakt aufgenommen: Das "e" ist nicht falsch und kann genutzt werden, erfordert aber eine besondere und gesetzlich vorgeschriebene Dokumentation des Wiegebuches seitens der Imker. Diese ist unseren Erfahrungen nach bei vielen Imkern nur selten gewährleistet. Des Weiteren muss Ihre eigene Waage in regelmäßigen Abständen geeicht werden und die Inhaltsmenge darf nur minimal von der angegebenen Grammzahl auf dem Etikett abweichen. Mit einerÄnderung von „e“ in „Inhalt“ vor der Gewichtsangabe sind Sie auf der sicheren Seite. Um Ihnen evtl. Unannehmlichkeiten mit der Kontrollbehörde zu ersparen, haben wir diese Anpassung ebenfalls vorgenommen."

    ca. 10 Völker auf DNM 1,5 (Segeberger) im schönen Hochsauerland

  • Zum "e" möchte ich auch kurz etwas in den Raum werfen. Mein Etikettenhersteller hat mir vor 2 Wochen folgendes dazu geschrieben:


    "Aufgrund zunehmender Diskussionen bez. Nutzung des "e" (EWG-Zeichen) vor der Füllmenge haben wir kürzlich mit der Eichdirektion Nord/Kieler Eichamt Kontakt aufgenommen: Das "e" ist nicht falsch und kann genutzt werden, erfordert aber eine besondere und gesetzlich vorgeschriebene Dokumentation des Wiegebuches seitens der Imker. Diese ist unseren Erfahrungen nach bei vielen Imkern nur selten gewährleistet. Des Weiteren muss Ihre eigene Waage in regelmäßigen Abständen geeicht werden und die Inhaltsmenge darf nur minimal von der angegebenen Grammzahl auf dem Etikett abweichen. Mit einerÄnderung von „e“ in „Inhalt“ vor der Gewichtsangabe sind Sie auf der sicheren Seite. Um Ihnen evtl. Unannehmlichkeiten mit der Kontrollbehörde zu ersparen, haben wir diese Anpassung ebenfalls vorgenommen."

    Hi,


    wir haben den selben Etikettenlieferanten. Gleichlautende Mitteilung


    bekam ich im Sommer. Daraufhin habe ich unser Eichamt angerufen.


    Die Waage muss dafür alle 2 Jahre geeicht werden, also wie immer und


    das Wiegebuch muss nur für jede Charge einige Kontrollwiegungen aufzeichnen.


    Lt. Eichamt reichen ca. 2 - 5% der Wiegungen.


    Also Datum und Sorte der Abfüllung und dann einige Gläser wiegen und das


    Gewicht aufschreiben. Welche Gläser gewogen wurden ist nachher nicht


    nachvollziehbar. Mir drängte sich der Verdacht auf, dass der Etikettenhersteller


    seine Grafikabteilung etwas auslasten wollten. Jede Etikettenänderung kostet


    ja Geld.


    Gruss Joachim