Beispiele für Honigglasetiketten

  • Den Hut der Webseite hast Du Dir selber aufgesetzt. Ich habe das ganz bewußt allgemein gehalten.
    Bzgl. der rechtlichen Seite hast Du, wie ja überhaupt, recht. Nur gehört das Thema aus meiner Sicht nicht hier her.
    Daher noch einmal: Für rechtliche Dinge bitte das entsprechende Unterforum nutzen.

  • Don‘t feed the Trolls!


    Das ist so ein schöner kurzweiliger Faden, diese Diskussion macht ihn kaputt. Hat noch jemand ein Etikett?

    Verbessern sie bitte ihr Etikett durch Ergänzung der Pflichtangaben in einer solchen Form, dass diese auf den ersten Blick zu erkennen sind. Ansonsten: Nette Etiketten!

    Du musst doch jetzt nicht beleidigt sein, vielleicht reißt der Honig selbst es ja wieder raus! Bei der Gestaltung der Etiketten solltest du dir jemanden zum Helden holen! Die sind total überladen, viel zu bunt und unleserlich, viel hilft nicht immer viel!

    Die von Llecter, Deichkind und meikel sind Welten anders und für mich gefälliger und ausgeräumter.

    Aber wenn du zufrieden bist-top! Wenn du hier fragst und es nicht verträgst, dann frag nicht! Es kann 16 likes geben oder eben nicht, bin es so hin.

    LG Rudi

  • Also ich, ich meine jetzt mich persönlich, ich habe meine Medikamente heute schon genommen. Und genau wie Rudi bin ich der Pharmaindustrie richtig dankbar für ihren Beitrag zu meinem Leben. Und bevor ich Nettofüllmenge auf meine Etiketten schreibe brauche ich weitere Medikamente, da bin ich sicher.

    Viele liebe Grüße

    Wolfgang, so jetzt noch die blauen, und alles wird gut

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.

  • Um den Bogen zu Etikettien zurückzubekommen, hier mal zwei vollkommen ungesetzmäßige für den Hausgebrauch (davon wird nichts in Verkehr gebracht). Seit ich die App („labelprinter“, absolut nicht selbsterklärend aber günstig und für den Hausgebrauch gut nutzbar) und das Etikettenpapier habe, finde ich es auch im eigenen Küchenschrank einfach ästhetischer als meine eigene Krikelschrift. Außerdem kann auch der Göttergatte dann alles korrekt identifizieren und nutzen. Ganz abgesehen, dass bei größeren Mengen die Schreibhand geschont wird.

  • Für die Produkte und den Gebrauch brauchbar. Wenn ich für ein Produkt Lust machen will, mich von Kopf bis Fuß damit einzureiben oder es sogar oral auf einer Scheibe Brot mit Butter einzuführen, dann ist mir die Aufmachung zu steril.

    Viele liebe Grüße

    Wolfgang

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.

  • Laut LMKV müssen alle Angaben, die ich auf meinem Etikett stehen habe (übrigens auch exakt mit den Begriffen und Verweisen, wie "Nettofüllmenge" und ) d.h. Lagerhinweise „Trocken und vor Wärme geschützt lagern!“, Sortenbezeichnung, Anschrift des Imkers, Gewichtsangaben usw. genauso angegeben werden.


    Wenn ich nun Llecters Etikett sehe, dann ist nirgendwo der Verweis "Mindestens haltbar bis" zu lesen. Es ist auch nirgendwo zu lesen, wie hoch das Nettofüllgewicht ist. Es steht da: "500g Deutscher Honig Akazie". Das ist rechtlich nicht zugelassen, weil der Verweis auf das Gewicht fehlt: "Nettofüllmenge: 500g". Die Sortenbezeichnung verweist darauf, dass eine Pflanze im Glas abgefüllt ist, anstatt "Akazienhonig" (der im übrigen eigentlich ein Robinienhonig ist)


    Zudem müssen alle diese Pflichtangaben (!) "auf einen Blick erkennbar" sein, wenn auch nur eine Angabe nicht sofort vom Kunden erfasst werden kann, ist das ein Mangel. Das wiederum habe ich mit der Gestaltung meiner Etiketten, deren Angaben völlig rechtskonform sind, von anfang an zu umgehen versucht.

    Eigentlich hatte ich deine Beiträge hier auf igno, weil mir irgendwie schon klar war, dass es ausgeht, wie vor ungefähr einem Jahr.

    Aber die falsche Auslegung und das Aufstellen von Behauptungen, die jeder Grundlage entbehren(DIB Ausnahme wegen Markenschutz 😂) ist mir zuviel.

    Die Angabe 500 g reicht vollkommen aus. (Rechtsgrundlage: LMIV, §43 MessEG, §6 I FertigPackV)

    Und nur die Bezeichnung und die Menge sind in unmittelbarem Sichtfeld anzugeben. (LMIV)

    Für alle weiteren Pflichtangaben reicht der Gewährverschluss/Zusatzetikett.


    Werde glücklich mit deinem Etikett, wenns für dich so in Ordnung ist. Aber frag doch bitte nicht hier nach Meinungen, wenn du diese doch eigentlich gar nicht lesen willst.

  • Also, dann melde ich mich auch wieder einmal zu Wort und kritisiere gleich einmal die Etiketten von Deichkind, Llecter und Meikel

    Och Daniel, das ist doch echt Kindergarten. Ich kann ja absolut mit Kritik leben und wenn dir meine Etiketten nicht gefallen, dann ist das okay für mich. Aber der Ton macht die Musik und deiner tut mir echt in den Ohren weh. Das ist einfach eine billige, auch noch schlecht verpackte Retourkutsche.


    Zitat

    Wenn ich nun Llecters Etikett sehe, dann ist nirgendwo der Verweis "Mindestens haltbar bis" zu lesen. Es ist auch nirgendwo zu lesen, wie hoch das Nettofüllgewicht ist. Es steht da: "500g Deutscher Honig Akazie". Das ist rechtlich nicht zugelassen, weil der Verweis auf das Gewicht fehlt: "Nettofüllmenge: 500g". Die Sortenbezeichnung verweist darauf, dass eine Pflanze im Glas abgefüllt ist, anstatt "Akazienhonig" (der im übrigen eigentlich ein Robinienhonig ist

    • Alle von dir als fehlend bemängelten Angaben sind auf dem Glas enthalten. Das Rücketikett hast du schon gesehen, oder?
    • Das Nettofüllgewicht muss auf dem Glas angegeben sein. Nicht aber exakt das Wort "Nettofüllgewicht".
    • Robinienhonig darf als Akazienhonig angeboten und vertrieben werden. Das wurde hier auch schon mehrfach diskutiert.
    • Da sind ja auch tatsächlich Teile der Pflanze mit im Glas (Pollen z.B.). Ich möchte im Übrigen dein Gesicht sehen, wenn du erfährst, dass in Sonnenmilch ja gar keine Sonne drin ist...
    • Wenn ein Honig ein Sortenhonig ist, aber einen nennenswerten Anteil (>30%) einer Beitracht enthält, so ist der Zusatz "mit XY" zulässig. Genau das habe ich hier gemacht, da der Anteil an Robinie/akazie nicht in jedem Jahr über 60% liegt.
    Zitat

    Es nützt nichts, wenn ein Etikett "toll aussieht" (das hängt am Geschmack des Betrachters), aber bei der Kontrolle eine Strafzahlung wegen einer OWI fällig wird, weil man die Lagerhinweise z.B. vor lauter "Deko" zuerst auf dem Honigglas suchen muss.

    Oh, es nützt schon einigs, wenn ein Etikett toll aussieht. Versuchs einfach mal mit einem solchem ;) Darüber hinaus wird bei Kleinstimkern kaum eine Strafzahlung fällig werden, die fliegen unter dem Radar und es wird nicht so genau hingeschaut, solang es nicht grob falsch. Dennoch, wer plant größere Mengen abzusetzen sollte sich in der Tat an alle Auflagen halten. Ich habe vor Drucklegung all mein Etiktten mit der zuständigen Behörde hier vor Ort abgesprochen und mir genau diese hier gezeigten absegnen lassen. Alles tutti!


    Zitat

    Nett anzuschauen wären sie ja, aber wenn ich " Deutscher Honig Kastanie" sehe (wohlgemerkt: Die korrekte Bezeichnung "Kastanienhonig aus Deutschland" oder "Kastanienhonig" und "Honig aus Deutschland" und dahinter irgendwelche kaum sicht- und identifizierbaren Blätter, dann kommen insbesondere mir als Gärtner so meine Zweifel. Die Blätter im Hintergrund verweisen auf alles mögliche, aber nicht auf ein Kastanienblatt (fünfstrahlig).

    Ach komm, jetzt wirds doch wirklich albern. Die Sortenbezeichnung "Kastanie" passt genauso wie "Raps", "Linde" usw. Das dir das Design an sich nicht gefällt ist nicht zu kritisieren, aber die Blätter (die ein gestalterisches Mittel und kein Botanikkurs darstellen) werden die meisten Gärtner schon eher an Edelkastanien denn an Eichen, Buchen oder Ulmen erinnern. Zumindest in Regionen in denen es Eelkastanien gibt und die Leute schon mal ein solches Blatt gesehen haben...


    Ich hab überlegt, diese Beiträge einfach unkommentiert zu lassen, da sie schon für sich selbst sprechen. Wer mit solchen Dingern diskutiert

    DSchwenk schrieb:

    Ich habe schlicht und ergreifend recht

    sagt eigentich schon genügend über sich selbst aus. Aber da der ganze Beitrag von Halbwahrheiten und Falschaussagen wimmelt, die hier von vielen gelesen und viele auch unsicher machen könnten kurz die paar Richtigstellungen.


    Wenn du so viel Zeit hast, diese ganzen Beiträge zu verfassen, dann hast du doch sicher auch Zeit dir die ganzen Etiketten im Faden anzuschauen. Und mal zu überlegen welche in diesen über 700 Beiträgen warum gelobt werden, was gut ankommt, was nicht. Und dann daraus ein paar Schlüsse für deine Ettiketen zu ziehen. Super, wenn sie dir gefallen, aber der Wurm soll dem Fisch schmecken und nicht dem Angler.

  • Vielen Dank für die netten Worte zu meinem Etikett. Freut einen, wenn die ganze Arbeit tatsächlich positiv ankommt.


    Und genau zu dem Thema 'Arbeit' wollte ich noch kurz was zeigen/erzählen. Ich mache die Gestaltung von Sachen(Software) beruflich somit habe ich da natürlich andere Voraussetzungen als viele hier. Der Weg zu den von mir gezeigten Etiketten war recht lang. Angehängt findet ihr eine kleine Auswahl von anderen Etikettenvorschlägen und vielleicht sieht man dort wieviel unterschiedliche Richtungen ich am Anfang ausprobiert habe.

    Das gleiche gilt auch für die Auswahl des Glases. Habe auch dort noch ein altes Handyphoto angehängt. Nachdem ich in meiner eigenen Glassammlung so grob die Glasform für mich gefunden hatte habe ich verschiedene Samples bestellt und ausprobiert. Ich persönlich bin immernoch nicht zufrieden mit meinem Glas aber das war jetzt preistechnisch das einzig sinnvolle.


    Also DSchwenk was ich damit nur sagen möchte ist, dass du einfach viel mehr ausprobieren musst. Probiere viele(!) unterschiedliche Richtungen. Hübsche Etiketten entstehen nicht mal ebenso und brauchen Zeit und meistens auch recht viel Geld.

    Kleiner Vorschlag:


    Die Schwabacher Schrift wäre doch auch mal eine Idee für eine Honigetikettengestaltung. Mit schön auf mittelalterlich-mystisch getrimmten Dekorationselementen.

    Das wäre eine total valide Richtung, die man mit einem Etikett gehen könnte. Aber das ist halt schon echt die hohe Kunst der Gestaltung. Sowas würde ich dann aber auch auf geschöpften Papier sehen und vielleicht das ganze Etikett in einer Stempeltechik (Linoldruck) oder so machen. Das wird teuer und aufwendig aber könnte ich mir auch sehr wertig vorstellen.


    Also öffne dein Grafikprogramm nochmal und probiere jeden Tag ein neues Etikett zu gestalten. Gehe auf pinterest.com und suche dort nach Inspiration.


    Schild:

    Mich hatten immer wieder Leute gefragt, wie ich das mit dem Schild gemacht habe. Auch dazu habe ich mal ein Bild angehängt. Man druckt das gewünschte Motiv spiegelverkehrt mit einem Laserdrucker aus und kann das dann mittels Aceton auf ein anderes Medium transferieren. So kann man auch dünnste Schreibschrift recht einfach und kostengünstig auf Holz bekommen. Vielleicht wäre das ja etwas für den einen oder anderen Imkerstand. Man kann so natürlich auch Holzbeuten bedrucken ;-)


    meikel

  • meikel : Nun tue nicht so, alle Deine Versuche sind besser als das Rummelplatzdesign Anderer hier.


    Oh ich hoffe mein Beitrag kommt nicht überheblich rüber. Ich wollte einfach nur zeigen, dass man viele viele Varianten machen muss, damit man am Ende weiß, was man selber möchte.

    Ich persönlich finde es immer sehr hilfreich zu sehen, wie jemand zu seinem Ziel gekommen ist.