Beispiele für Honigglasetiketten

  • Bei mir war das Kriterium ein anderes: ich habe so die gleiche Deckelgröße. Beide Gläser TO66, aber 212 ml und 385ml. Gibt auch ein Alleinstellungsmerkmal undes stört sich niemand dran.

    Die Welt ist groß genug für die Bedürfnisse aller, aber zu klein für die Gier Einzelner (Mahatma Ghandi)
    Gruß
    holmi

  • Das hatte ich anfangs auch überlegt, wegen der Deckel. Meine Frau meinte dann sofort, das wäre keine gute Idee, weil man in das hohe Glas mit der kleinen Öffnung so schlecht reinkommt...
    So macht sich halt jeder seine Gedanken. Und ich find alles schöner als den DIB-Einheitsbrei.

  • Servus Lars,


    das ist ein absolut gelungenes Beispiel wie man Honig zeitgemäß präsentiert!!! Gratulation dazu. Man sieht auch, Du hast es rein typografisch also ohne jede grafischen Elemente gelöst, und das ist Dir sehr gut gelungen. Auch der regionale Bezug ist schlichtweg perfekt. Ich finde auch, man erkennt sehr deutlich, dass Du professionelle Unterstützung hattest (was schlichtweg schlau ist und der richtige Weg) oder selbst vom Fach bist. Bravo!!!


    Viele Grüße aus Kassel,


    vic

    «Kasseler Stadthonig» – Ertragreiche und sanftmütige Buckfast-Bienen in 10er-Dadant, rund 30 Völker auf verschiedenen Dächern in der Kasseler Innenstadt.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Werner Egger () aus folgendem Grund: Die Bilder sind toll, aber einmal reicht.

  • Hi Lars,


    mir gefallen Deine Etiketten auch sehr gut- da passt von der Farbe über die Schrift bis zur Aufteilung alles. Den Hinweis 'Gesammelt im Frühjahr/Sommer' finde ich übrigens sehr geglückt!

    'If you don't have a plan, you become part of somebody else's plan.'
    Terence McKenna

  • Hallo Lars,
    sehr schön, so geht es also auch. Zurückgenommen auf das Nötigste, klar und professionell.
    Was mir fehlt, und ich bin aber auch ein Stoffel, ist der Hinweis auf die kostenfreie Rücknahme des Glases. Ohne einen so oder ähnlich gearteten Hinweis bist Du eigentlich verpflichtet am Grüne-Punkt-System teilzunehmen, was wiederum Kosten verursacht. Aber vielleicht steht es ja auf der Rückseite.
    Na gut, und ganz so klinisch zurückhaltend sind meine Etiketten nicht und mir kommt mein Hinweis auf die Homepage wichtig vor, weil ich da viel ausführlicher und konkreter über meinen Honig schwadronieren kann. Wenn ich sie denn pflegen würde.
    Fazit, deine Etiketten sind klar und professionell, nicht zu viel Schnickschnack. Ich selbst bevorzuge etwas mehr Schnickschnack bei meinen, die aber sicher auch nicht perfekt sind.
    Viele Grüße
    Wolfgang

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.

  • Und nur zur Info:
    Ich habe heute in D-Eschingen mit einer netten Dame einer der dort ausstellenden Druckereien gesprochen. Seit 1. Januar ist es wohl Pflicht, bei der Füllmenge den Buchstaben “e" voran zu setzen.
    Also, nicht jetzt das Eurozeichen, aber das runde e, das man von vielen anderen Etiketten her kennt. Soll wohl international für "Einwaage" oder so stehen. Anscheinend verzichtet die Lebensmittelkontrolle in diesem Jahr noch auf Strafen, aber 2016 ist ja bald.

  • Hallo,
    vielen Dank für die Rückmeldungen - für das Lob, aber vor allem auch die konstruktive Kritik.
    Das mit der Rücknahme ist mir tatsächlich durch die Lappen gegangen und ich wurde auch von Kunden schon angesprochen, ob ich die Gläser denn zurück nehmen würde.
    Das kommt nächstes Jahr auf jeden Fall mit drauf. Wahrscheinlich an die Stelle wo jetzt noch "Trocken, vor Wärme und Licht geschützt lagern" steht. Der Satz wandert dann wiederum auf den geplanten Gewährverschluss.
    Ansonsten wird für nächstes Jahr noch die kleine Schrift auf dem gesamten Etikett etwas dunkler. Bei dem geringen Kontrast ist die Schrift für ältere Kunden schwer zu lesen.


    Lars

  • Nachtrag:
    Eine Homepage habe ich noch nicht. Habe grad das erste Jahr hinter mir, da war dafür noch keine Zeit.
    Ich habe eine facebookseite, die aber noch nicht öffentlich ist. Falls ich die online schalte dann kommt auch der Hinweis auf die Seite mit drauf.
    Ich habe noch nicht so viel Honig den ich besetzen kann, deshalb bin ich mit Werbung im Moment eher zurückhaltend. Das beschränkt sich auf ein Schild vor der Tür und Mund zu Mund. Ich möchte lieber das ganze Jahr über meinen eigenen Honig anbieten als Weihnachten schon ausverkauft zu sein.

  • Ich habe heute in D-Eschingen mit einer netten Dame einer der dort ausstellenden Druckereien gesprochen. Seit 1. Januar ist es wohl Pflicht, bei der Füllmenge den Buchstaben “e" voran zu setzen.


    Konnte die nette Dame dazu auch eine Quelle angeben?
    Ich kann nämlich leider (oder zum Glück) keine derartige neue Regelung (für Honig) finden, z.B. auch nicht hier.


    Das "e" bedeutet übrigens nicht Einwaage, sondern ist eine französische Abkürzung und soll andeuten, dass die Menge nur im Schnitt innerhalb der gesetzlich zugelassenenen Abweichungen die angegebene Menge enthält, also auch entsprechend nach unten und oben abweichen kann. Diese Angabe wäre allerdings gerade bei Honig von Hobbyimkern ohne automatische super genaue Abfüllanlagen durchaus sinnvoll.

  • Na also,
    bei auf 2 g genauer Einwaage mit einer geeichten Waage bei einem 5oo g-Gebinde, da kann der gemeine Franzacke mit seinem environ getrost sein Croissant in den grand crème tunken. Da geht bei ihm bei jeder Tankfüllung ein größerer Prozentsatz daneben, hihi. Nee wirklich, ische liebe die Fronsossen.
    Na ja, wenn man wie wir das Imkern als Hobby betreibt, kommt es ja nicht auf die Menge an. Also führt eine ordentliche und informative Internet- oder Facebookseite zu einer Abrundung des Ganzen. Zeigt deine Ideen vom perfekten Honig. Und mit einer geringen Völkerzahl bist Du da ganz vorne mit dabei. Dein Honig ist selten, etwas ganz besonderes. Ist ja auch schließlich aus der Hildesheimer Börde und im Sommer eingesammelt. Also, hau ruhig richtig drauf, auch mit einer Homepage.
    Viele Grüße
    Wolfgang

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.