Beispiele für Honigglasetiketten

  • Und, erfolgreich?

    Für eine chique Großstadt, für die Stadt von Chiquera und Rossini, die Stadt von Schubeck erwarte ich mir einfach mehr an Gestaltung.

    Versteh mich nicht falsch, ich haue immer ordentlich drauf wenn ein Etikett nicht gut ist. Dieses ist nicht schlecht und fürs Land gehen die späten 70er gut. Und das sagt Dir einer der gerne mit der Imkerbruderschaft wirbt. Ich denke für München könnte es eine Hochglanznachtaufnahme sein mit glühenden Eisenteiler die vorspringen weil ein Schmied gerade den Hammer schwingt oder der Schleifer gerade schleift.

    Viele liebe Grüße und bleibt vorsichtig

    Wolfgang

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.

  • Ich habe meine Etiketten auch mal neu gemacht.

    Alle gesetzlichen Pflichtangaben sind rechts noch dran, das Etikett geht noch ein Stück weiter ums Glas.

    Das Papier ist Kraftpapier und lässt sich fast rückstandsfrei lösen.

    Sind das Selbstklebende Etiketten? Hatte ich auch mal (in Kraftpapier-Optik), aber das war so ein Heckmeck die wieder runterzukratzen, seitdem nehme ich normales Kraftpapier und Tapetenkleister. Oder gibts da mittlerweile Klebe-Etiketten die wieder gut runtergehen?

  • Ich hab die Etiketten übers Internet drucken lassen (avery Zweckform). Die haben ein eigenes online-Graphikprogramm. Nichts großartiges. Aber wenn man von Graphikprogrammen so wenig Ahnung hat wie ich, ausreichend.

    Die Etiketten sind selbstklebend und gehen gut ab.

  • Das Etikett hat Wiedererkennungswert.

    Pflichtfelder den Bildern sind die Pflichtangaben nicht zu sehen.

    Der Zusatz “aus bienengemäßer Haltung“ suggeriert, dass dies andere Imker nicht machen. Würde ich durch “liebevolle Haltung“, “mit Herzblut geführter Imkerei“ oder so ähnlich ersetzen.

  • Rückseitenetikett. Mein Honig wird nicht verkauft, sondern normalerweise nur innerhalb der Familie verschenkt. Nun habe ich in den letzten Wochen von vielen Menschen Hilfe und Standplätze bekommen, denen ich dafür auch Honig schenken möchte, wenn ich welchen habe. Dabei möchte ich Enttäuschungen vorbeugen, weil ich nicht mit so großen Mengen Honig „um mich werfen“ kann, wie ein „normaler“ Imker. Deshalb habe ich dieses „Erkläretikett“ für die Rückseite entworfen. Was haltet ihr von dem Text?

  • Hallo Deichkind,


    ich würde den Satz mit den Mittelwänden weglassen, oder statt dessen Wachsplatten sagen. Laien wissen in der Regel nicht was Mittelwände sind. Ich muss immer erklären, dass das die Dinger sind aus denen man Kerzen rollt:S.

    Statt Zuckerstoffe würde ich Zuckerarten schreiben.


    Viele Grüße

    Meike

  • Was haltet ihr von dem Text?

    Ich würde ganz auf wertende Vergleiche verzichten. - Erzähle eine schöne Geschichte über Bienen, Warré, und den ganz besonderen Honig, den es nur in kleinen Mengen gibt.

    Kannst du da konkreter werden? Ich habe schon versucht so neutral beschreibend wie möglich zu bleiben aber halt trotzdem den Unterschied zum Bekannten klar zu machen. Gerne Unformulierungsvorschläge. Ich vermute du beziehst dich auf „konventionell“, das ist für mich nicht abwertend gemeint aber nehme auch gerne ein brauchbares positiver konotierteres Synonym . Und wahrscheinlich auch „naturbelassen“, damit wollte ich positiv formuliert rüberbringen, dass in meinem Honig auch mal Kram schwimmt, den man sonst nicht drinhat.

    Anfängerin 2019, Ökotante, Warré klassisch, aktuell 4 Völker

  • Gute Idee, nehme ich beides auf. Danke

    Anfängerin 2019, Ökotante, Warré klassisch, aktuell 4 Völker

  • Deichkind : Als Imker ist man sowieso vernarrt in die Bienen und Spezialist. Diesen Vorsprung vergißt man immer wieder. Da ich dieselbe Krankheit habe, will ich nicht allzusehr in Deinen Text eingreifen. Tip: Sprich mal mit einem laienhaften Erstleser über Deinen Text, ob und was er gut/nicht so ganz verstanden hat etc. Ein wenig darf aber auch der Laie hinzulernen und v.a., was die Unterschiede zu Industriehonigen angeht.


    Meine Änderungsvorschläge:


    Satz 1: ...aus eigener Kraft ohne jede imkerliche Hilfe (z.B. durch Mittelwände).


    Satz 2: Dabei benötigen die Bienen sehr viel Energie und produzieren deshalb deutlich weniger Honig.


    Vorbemerkung zu Satz 5: Naturbelassen ist eine unzulässige Werbeaussage, deshalb:

    Dieser Preßhonig ist also besonders wenig bearbeitet und schonend gewonnen. Er enthält deshalb auch mehr Bienenwachs, Pollen und Propolis und schmeckt in der Regel deshalb etwas ausdrucksstärker.


    Satz 6: Wie bei allen nicht erhitzten und nicht ultragefilterten Honigen kristallisiert auch dieser Honig früher oder später aus. Das ist ein Qualitätsmerkmal. Man kann ihn schonend im Wasserbad bis max. 40 Grad wieder verflüssigen, was aber zum schnelleren Abbau bestimmter wärmempfindlicher Enzyme führt. Bitte Kühl, dunkel und trocken lagern.