Unfassbar: Imker von toter Biene gestochen

  • Oh, wollte eigentlich schreiben: "Imker von Biene - tot - gestochen", also von einer toten Biene gestochen, aber ich wollte das Drama des Titels nutzen... :oops::wink:


    Ich habe gestern abgeschleudert und wollte eine unten am Honigrähmchen klebende tote Biene entfernen. Dabei habe ich mich tatsächlich am toten Tier gestochen! Hat gebrannt, ist rot geworden, angeschwollen, war ein richtiger Stich! Hätte nicht gedacht, dass so etwas möglich ist, weder von der Biene noch von mir hätte ich das erwartet...

  • ... entschuldigt bitte, die Freude über meine Honigernte gestern ist mit mir durchgegangen.


    Aber rein inhaltlich war ich tatsächlich erstaunt, dass man sich an toten Bienen stechen kann. Ich hätte erwartet, dass das ohne den muskulären aktiven Widerstand der Bienen nicht geht...


    Nix für Ungut,
    Pisolo


    PS: Wie kann ich das löschen?

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  • Also ich habe mich mal an einer Biene im Wintergemüll gestochen, als ich den Totenfall einers Verlustvolks untersucht habe.
    Passiert also scheinbar nicht nur den Dummen. Vermute mal, dass die Biene ihren Stachel ausgefahren hatte und ich dann reingefasst habe.


    Und ja: Dass der Titel des Themas nichts, aber auch gar nichts mit dem Inhalt des Beitrags zu tun hat, stiftet nur Chaos im Forum.


    Stefan

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  • Also ich finde, kritikwürdig ist doch nur der alberne Titel!


    Das Posting selbst finde ich interessant, insbesondere wo Drops es auch noch bestätigen konnte.


    ICH wusste das z.B. nicht, dass man sich auch an toten Bienen stechen kann und finde daher, dass das Thema selbst nicht gelöscht werden sollte, höchstens der Titel geändert.


    Gruß
    hornet

    Ja, spinn' i oder bien i?

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  • Danke Hartmut, nochmal "sorry".


    Interessant: Es war auch nicht nur der spitze Stich wie an einer Nadel, sondern richtig auch die dazugehörige Lokalreaktion, offenbar ist also auch noch eine normale Portion Bienengift herausgekommen


    Viele Grüße
    Pisolo

  • .... offenbar ist also auch noch eine normale Portion Bienengift herausgekommen


    .. logisch. Am Stachel ist nicht nur noch die Giftblase, sondern auch noch das dazugehörige Ganglion. Das steuert den Stachel, d.h. auch das Einspritzen des Giftes. So ein Stachel stirbt nicht sofort, wenn die Bienen stirbt. Der lebt noch eine Weile weiter. So wie bei uns männlichen Menschen die Haare noch wachsen, wenn wir schon tot sind.
    Am Gemeinsten finde ich einzelne Stachel (also ohne Biene), in die ich manchmal greife :-( , z.B. wenn ich den Kittel ausziehe oder die Haube ....

    "Moral ohne Sachverstand ist naiv und manchmal sogar gefährlich"

  • Die Giftdrüse trocknet von innen nach außen ein. Dabei drückt sie ganz langsam Bienengift durch und in den Stachelapparat. Dieses Gift trocknet dort an. (erinnere: Bienengiftgewinnung auf Glasplatte) Sticht sich nun jemand an dem trockenen Stachel, gelangt Bienengiftextrakt in die Wunde und führt zur beobachteten Reaktion. Unter einem Mikroskop kann man den austretenden Gifttropfen und sein Eintrocknen am Stachel sehen. Bei einer Bienen, die mit ausgefahrenem Stachel stirbt (wie hier im Post) ist die Reaktion gut beobachtbar. Der Stachel pumpt allerdings nicht mehr und zieht sich auch nicht mehr in die Haut. Auch stirbt die Biene nicht mehr nach einem solchen Stich.

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Dazu noch kurz:
    Es ist ein nicht aus der Welt zu schaffendes Märchen, dass posthum noch (Bart-)haare oder Fingernägel wachsen.


    Auch hier sind Eintrocknungsprozesse u.a. am Werk, die das suggerieren.


    Grüße


    Marion

    "Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Alterserscheinung".
    Hans Kasper

  • Es ist ein nicht aus der Welt zu schaffendes Märchen, dass posthum noch (Bart-)haare oder Fingernägel wachsen.

    Aber Erektionen an Toten, die gibt das! Und ich kenne Daniel und der kennt welche, die sogar davon leben.

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder