Räuberei setzt nachträglich ein.

  • Hoi!


    Hab vor einigen Wochen zwei Ableger mit je 5 Waben erstellt. Dem einen habe ich verdeckelte SZ, dem anderen direkt eine Jungkö zugesetzt, damit Sie schneller wieder in Eilage kommen.


    Alles soweit gut, Sie brüten beide, bauen langsam aber stetig aus. Hatte Anfangs Probleme mit Räuberei, die ich aber mit einem Räubergitter beheben konnte.


    Leider hab ich Sie derzeit am selben Stand wie die drei Wirtschaftsvölker und keine andere Möglichkeit.


    Nachdem das Nahrungsangebot und auch das Wetter die letzten beiden Wochen eher mau war habe ich Abends im dunkeln je eine Futterwabe mit ApiInvert und Korken drin eingehängt.


    Nun hab ich tagsüber teilweise starken Bienenflug, bin mit aber nicht gabz sicher ob es Räuber sind, da


    a) Das Flugloch winzig ist und die Bienen schob 5-6 Waben brut und viele Bienen haben. Wache sollte also da sein. Varroa wurde behandelt.
    b) hört der Flug recht schnell auf wenn es Abend wird oder weniger sonnig. Räuber fliegen ja meist auch bei schlechtem wetter und länger als normal oder?


    Hoffe es ist einfach nur ein bereits starker Ableger und Sie kommen durch :)

  • Vermutlich dann nicht, wenn auch andere Räubereizeichen fehlen.
    Es gibt Räuberei jedoch auch nicht so offensichtlich.


    Du solltest die potentiellen Räuber nach Trachtende auch füttern!

    "Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Alterserscheinung".
    Hans Kasper

  • Bei Räuberei verschließen die Bienen mit einer Traube das Flugloch und verteidigen aus der Traube heraus. Damit sie das können, muss das Flugloch eine angepasste Größe haben.
    Falls sie bei dir das Flugloch nicht schließen, ist es auch keine Räuberei.


    Gruß Ralph

  • Falls sie bei dir das Flugloch nicht schließen, ist es auch keine Räuberei.


    Das Flugloch wird nur verteidigt, wenn es verteidigbar ist. Meine Ableger haben derzeit 8 mm Fluglöcher, rund. Da passt eine Biene durch und die allein kann den Eingang blockieren, indem sie sich querstellt. Bei Fluglöchern, bei denen 2 Bienen gleichzeitig durchpassen, wären meine Ableger von diesem Jahr bereits Geschichte, das haben die dann garnicht mehr verteidigt, weils sinnlos war. Und wenn die Fluglochwachen erstmal hinüber sind, dauert das eine Zeit lang, bis sich das System wieder normalisiert hat, sprich die Aufgaben neu verteilt sind. Da hilft nur verschließen für ein paar Tage oder einen anderen Standort suchen.


    Gruß Sven

  • Das Flugloch wird nur verteidigt, wenn es verteidigbar ist. Meine Ableger haben derzeit 8 mm Fluglöcher, rund. Da passt eine Biene durch und die allein kann den Eingang blockieren, indem sie sich querstellt. Bei Fluglöchern, bei denen 2 Bienen gleichzeitig durchpassen, wären meine Ableger von diesem Jahr bereits Geschichte, das haben die dann garnicht mehr verteidigt, weils sinnlos war. Und wenn die Fluglochwachen erstmal hinüber sind, dauert das eine Zeit lang, bis sich das System wieder normalisiert hat, sprich die Aufgaben neu verteilt sind. Da hilft nur verschließen für ein paar Tage oder einen anderen Standort suchen.


    Gruß Sven


    Hab mit dieses Jahr für die Zargen extra Holzkeile gschnitten, welche genau 1 Bienenbreite/höhe als Flugloch haben. Sonst nichts. Ich riskiere den Stau bei gutem Flugwetter, habe aber ziemliche Sicherheit, dass eine Biene das Loch verdichten kann.


    Ich vermute ja, dasses keine Räuberei ist, da die großen eher eine andere Flugscheise nutzen (weg von den Ablegern) und wohl im Ort die Linde anfliegen. Die Ableger scheinen einfach gut zu reifen und bei Sonne vermehrt auszufliegen. Sobald es dunkler/kühler wird isses schnell vorbei, was ich von den bisherigen Räubereien nicht sagen konnte.


    Mehlprobe könnte ich mal machen stimmt!