1-räumig besser gegen Varroa?

  • Hallo Miteinander,


    im vergangenen Frühjahr habe ich sehr viel über mein neues Hobby der Bienenhalteung gelernt. Wenn möglich besuche ich jeden Kurs und lese so viel mir möglich, aber auch sinnvoll erscheint. Hin und wieder höre ich mir einen Vortrag an, vor allem von langjährigen Praktikern. Seit meinem letzten (Hans Beer - Der angepasste Brutraum-) will mir eine Sache nicht mehr aus dem Kopf gehen. Aus diesem Grunde möchte ich (Zander/Heroldbeute) auch im kommenden Jahr eine Dadantbeute ausprobieren. Es geht um folgendes:


    Lt. Herrn Beer gibt es inzwischen verschiedene Studien die belegen sollen, dass die Brutnesttemperatur einen entscheidenden Einfluss auf die Entstehung, Gesundheit und vieles weitere des Bien hat. Unter anderem auch auf die Entwicklung und Ausbreitung der Varroa. Er führt an, dass bei höheren Brutnesttemperaturen nur eine oder sogar keine geschlechtsreife Varroa mit der Jungbiene schlüpft. Im anderen Fall bei zu niedriger Bruttemperatur bis zu 4 oder mehr Varroen. Als Frage hat er offen gelassen, ob in den Randbereichen des Brutnestes dadurch mehr Varroen schlüpfen als in der wärmeren Mitte.


    Für mich heist diese, nennen wir sie mal "Erkenntniss", dass (was mir einleuchtet) in den Aussenbereichen der Kugel eine niedrigere Temperatur herrscht. Im Falle eines geteilten Brutnestes (Zander) stellt die Mitte mit Rähmchenober- und unterträger zusammen einen Teil ohne Brut dar, was ja wieder einer niedrigeren Temperatur gleichkommt. Falls dem so ist und dadurch Varroen bessere Wachstumsbedingungen haben, müsste das doch auch festzustellen sein.


    Deshalb meine Frage an euch, ob das schon jemand festgestellt hat und beide Systeme nebeneinander benutzt oder ob es keinen erkennbaren Unterschied gibt.


    Gruß Markus

  • Also ich nutze DNM und DNM 1,5 vom Befall her konnte ich bis jetzt keinen merklichen Unterschied feststellen. Ich denke auch nich das die Temperaturen so unterschiedlich sind, Brut bleibt Brut, ob in der Mitte oder am Rand. Ich denke der Bien is bestrebt alle Zellen mit der gleichen Mindesttemperatur zu heizen, damit die Brut schlüpfen kann. Ich weiß ja nich wie empfindlich die Varroa auf Temperaturschwankung reagiert.

    Carnica und Buckfast in Segeberger Styro DN u. DN 1,5

  • Hallo,
    es gibt Imker, die behaupten steif und fest, dass sonnige, möglichst warme Standorte bzgl. Varroa am günstigsten sind.
    Auch wenn die Bienen die Temperatur regeln, hilft die Sonne, das es etwas wärmer ist als normal.
    In Österreich verwenden manche Imkergemeinschaften die sog. Brutscheune. Dabei werden Brutwaben mit Brut auf eine höhere Temperatur als im Bienenstock gebracht, so dass zwar die Varroa eingehen, aber die Bienenbrut noch nicht.
    Die Brut wird dann wieder den Bienen zurückgegeben oder auch für Ableger verwendet.
    Es liegt also auf der Hand, dass die Wärme eine Rolle spielt.
    Gruss, Christian

  • Also ich nutze DNM und DNM 1,5 vom Befall her konnte ich bis jetzt keinen merklichen Unterschied feststellen. Ich denke auch nich das die Temperaturen so unterschiedlich sind, Brut bleibt Brut, ob in der Mitte oder am Rand. Ich denke der Bien is bestrebt alle Zellen mit der gleichen Mindesttemperatur zu heizen, damit die Brut schlüpfen kann. Ich weiß ja nich wie empfindlich die Varroa auf Temperaturschwankung reagiert.


    Welche Bezugsquelle hast Du für die DNM1,5 Beuten und Rähmchen?