Was wäre, wenn der Bauer seine Rinderherde in den Berliner Tiergarten treibt?

  • Hhm, das System kommt mir aber sehr bekannt vor....


    Westerhoff. :Biene:


    "wenn dir ein Vogel auf die Schulter ka...t, danke dem Herrgott dafür, dass Kühe nicht fliegen können"


    :daumen:


    wieviele Lindenbäume die 100 Völker brauchen, damit sie sich nicht den Nektar gegenseitig wegnehmen.


    Die Winterlinde bringt 150-600 kg/Hektar - über den Daumen rechne ich mit 10 Bäumen pro Volk.

  • Moin,

    Die Winterlinde bringt 150-600 kg/Hektar - über den Daumen rechne ich mit 10 Bäumen pro Volk.


    Diese Aussage beruhigt mich ein wenig;es könten dann noch,zusätzlich zu den ca 200 Völkern in Neumünster, noch mindestens weitere 1800 Völker zur Lindentracht zu uns kommen.(laut Grünflächenamt gibt es bei uns 20.000 offiziell erfasste Linden im Stadtgebiet)
    Kennt jemand Zahlen aus anderen Städten ? Berlin und Leibzig wurden hier ja schon häufiger im Zusammenhang mit Lindentracht und deren Anwanderung genannt.
    Gruß Michael

  • ... könnten dann...in Neumünster, noch mindestens weitere 1800 Völker zur Lindentracht zu uns kommen

    Abgemacht ! Alle auf einen Stand oder besser 180 Stände á 10 Völker ?



    Dank Melanie wissen wir ja jetzt auch genau wo in Berlin es was zu holen gibt. Die Anwohner sind Anschiß bereits gewohnt und werden jedes Jahr kostenlos durch eine freundliche, weibliche Stimme bei der Hotline des örtlichen Imkervereins betreut...:p

    „ Wir können weiter sehen als unsere Ahnen und in dem Maß ist unser Wissen größer als das ihrige und doch wären wir nichts, würde uns die Summe ihres Wissens nicht den Weg weisen.“

  • Abgemacht ! Alle auf einen Stand oder besser 180 Stände á 10 Völker ?



    Dank Melanie wissen wir ja jetzt auch genau wo in Berlin es was zu holen gibt. Die Anwohner sind Anschiß bereits gewohnt und werden jedes Jahr kostenlos durch eine freundliche, weibliche Stimme bei der Hotline des örtlichen Imkervereins betreut...:p


    Ich schalte mir ne 180-5-Nummer und dann isses mir wurscht solange mir die Telefonitis bezahlt wird...aber Obacht: Wir haben hier in Berlin ja immer wieder so viele AFB-Fälle und Sperrbezirke und da möchte ich nicht, dass Ihr Euch was wegholt ;)


    Melanie

  • Wir haben hier in Berlin ja immer wieder so viele AFB-Fälle und Sperrbezirke.

    Da der gemeine Wanderimker ja immer guten Kontakt zu den Vetämtern hat, stellt das kein Problem dar.


    Allerdings ist der jährlich eine Woche vor Sommerlinde ausgerufene Sperrbezirk eure einzige scharfe Waffe, wenn auch nicht ganz legal....aber um Rechtmäßigkeit geht es euch ja nicht.:cool:

    „ Wir können weiter sehen als unsere Ahnen und in dem Maß ist unser Wissen größer als das ihrige und doch wären wir nichts, würde uns die Summe ihres Wissens nicht den Weg weisen.“

  • :lol:Genau so!


    Auf gute Nachbarschaft....

    „ Wir können weiter sehen als unsere Ahnen und in dem Maß ist unser Wissen größer als das ihrige und doch wären wir nichts, würde uns die Summe ihres Wissens nicht den Weg weisen.“

  • Wer vermag wichtiges zu filtern, hat hier einen wahren Schatz vor Augen....der Rest ist natürlich auch eine Frage mit welcher Einstellung man dem Leben im allgemeinen gegenübertritt.Jedenfalls in meiner Hälfte der Welt:wink:


    Ja, ok, habe mich in der Form etwas hinreißen lassen :p , doch inhaltlich ist alles stimmig.


    Wie sollte ein rechtlich und behördlich einwandfreier Wanderstand aussehen, dass er, trotz Beschwerden, dem Besitzer keinen Ärger einbringt.


    Welche Bienenmengen sind temporär in Siedlungsgebieten relativ unproblematisch.


    Es koten alle Bienenvölker nach einer Kaltperiode, egal von welchem Imker, und der Kot schädigt keinen Lack.


    Es gibt aufopferungsvolle Hobbyimker vor Ort, die sich vielleicht das Leben etwas schwer machen, obwohl der Wanderimker die Verantwortung gerne übernimmt. Dazu ist seine Tel.Nr. am Stand. (könnte Wetten die Standbesitzer wissen bis jetzt noch nichts von den lokalen und virtuellen Wellen die ihr Erwerb gerade schlägt)


    Die Vorstellungskraft des Menschen ist auf bisher Erfahrenes begrenzt und es gibt keine Standgröße auf die sich hier alle einigen können.

    „ Wir können weiter sehen als unsere Ahnen und in dem Maß ist unser Wissen größer als das ihrige und doch wären wir nichts, würde uns die Summe ihres Wissens nicht den Weg weisen.“

  • Es gibt aufopferungsvolle Hobbyimker vor Ort, die sich vielleicht das Leben etwas schwer machen, obwohl der Wanderimker die Verantwortung gerne übernimmt. Dazu ist seine Tel.Nr. am Stand.


    Genau. Auf einem kleinen Zettel an der Seite von einer von 100 muntere Bienenvölker gepinnt und das hinter einem Sichtschutzzaun...ganz ordentlich...rechtlich ausreichend aber menschlich-nachbarschaftlich aber offenbar unzureichend.
    Der genervte Nachbar googelt sich lieber den lokalen Imkerverein und holt sich die Telefonnummer von dort ab. Oder besser den Hinweis, sich doch an die Kisten ranzutrauen oder Fernglas/Tele zu organisieren. Ist natürlich auch ne Möglichkeit.


    Melanie


  • ...rechtlich ausreichend aber menschlich-nachbarschaftlich aber offenbar unzureichend.

    Zum Glück hat das "menschlich-nachbarschaftliche" nicht allzu starken Einfluss auf das deutsche Rechtssystem, sonst würde uns ja auch eine Lynchjustiz genügen :wink:



    Ist natürlich auch ne Möglichkeit.

    :daumen:
    Eine von vielen und du hast diese gewählt!

    „ Wir können weiter sehen als unsere Ahnen und in dem Maß ist unser Wissen größer als das ihrige und doch wären wir nichts, würde uns die Summe ihres Wissens nicht den Weg weisen.“

  • Am Bienenstand ist keine Telefonnummer anzubringen. Siehe gern auch in die BienSeuchV! Anzahl der Völker, Name, Adresse ... Schluß.


    Ich finde den Stand übrigens sehr schön. Vor allem die sauteure Abblendung. Hier in Leipzig sind Bienenwagen in den Parks und Auen - also mitten in der Stadt - keine Seltenheit. Bestückt mit 2x18 Völkern macht 36. Stehen dann 3 solche Wagen im Friedenspark oder am Völkerschlachtdenkmal, dann sind da ja wohl noch mehr Völker unterwegs. Zum Hochfliegen zwingt man die hier mit 4 Pins um die Absperrband gewickelt ist. ;-).


    Die sollen sich mal nicht so haben, die Berliner! Es gibt keinen Grund sich zu erregen. Ich wohne in der Nähe eines Fleckes, der Pablikfjuingk aufführt zu einer Sportart, an der man dort nur passiv aktiv teilnehmen kann. Was von dort zu Nachtzeit bis in mein Schlafzimmer dringt - bzw. stürmt, dribbelt oder angreift - das ist wirklich Chayse. Paar Bienen im Park sind ein Witz dagegen.


    Vielleicht, sollte man den Leuten, die am Telefon berichten, daß sie sich gestört fühlen, mal mitteilen, daß man sich durch unerbetene Anrufe gestört fühlt und darum bitten, solchen Unsinn zu unterlassen und sich selbst zu informieren, ehe man den Verpetzer oder ABV spielt. Bienen in der Linde sind für mich OK. Autos die da immer an den Zufahrten zu den Parks im Weg stehe - die godsen mich an, denn die gefährden meine geladenen Bienen.

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Boah, was ein Thread!


    Die ham nix zo donn die Leut - oder sonst echt keine Probleme oder nur eingebildete ...



    Marion,


    die die entfernte Zwangsteilnahme an den Auswirkungen von Pablikfjuingk förmlich zünden würde

    "Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Alterserscheinung".
    Hans Kasper