Braune und schwarze Pünktchen im Honig

  • Hallo,


    Ich habe in Glas abgefülltem Honig am Boden kleine schwarze Pünktchen unterschiedlicher Größe, sieht irgendwie fast wie Pollen aus, trotz Doppelsieb.


    Was kann das sein?


    Darf der Honig so überhaupt verkauft werden oder muss er nochmal aus den Glässern raus um nochmals geflüstert zu werden? Schmutz würde ich ausschließen. Alles wurde mehrfach gesäubert bevor es mit Honig in Kontakt kam, Staub kann es auch nicht sein, alles war verschlossen der Raum war geputzt und gewienert.


    danke für einenTip.

  • Ja, was das sein kann hilft Dir leider nicht weiter.


    AAAber: ich verwende immer noch ein Spitzsieb. Da bleiben dann wirklich keine Rückstände. ( Honig Flüstern hab ich noch nie gemacht :-) )


    Hast Du mal ein Foto?
    Wie viel Honig ist es?

    Man muß keinen Wind machen, aber man muß segeln können.

  • Das Foto versuche ich nachzuliefern, steh hier schon im Anzug und auf dem Sprung ins Standesamt (nein nicht ich gehe heiraten ;-)
    Ich hatte ein Seihtuch verwenden wollen, aber trotz gutem zureden und 33 grad Raumtemperatur (war ja sehr heiß bei uns die letzten 2 Wochen) wollte er einfach nicht durchlaufen :-( sind so ca. 10 von meinen 40 Gläsern, deshalb ist es mir auch erst garnicht aufgefallen.

  • Moin,


    Honig nach dem Schleudern immer sofort durch ein Seihtuch oder Spitzsieb laufen lassen, wenn man die Wachs- und Pollenreste nicht mag.
    Ist der Honig schon zu kristallin, muss erwärmt werden.


    Im Prinzip kannste das so lassen, wenn du aus sauberen, unbebrühteten Waben geschleudert hast.
    Wenn nicht, kann's auch Bienenkaka sein =;o)




    Grüße,
    Arnd

  • Der Honig kam aus 100% unbebrüteten Waben. Die Rähm Ben sind ganz neu, und waren noch nicht mal ausgebaut . Nur mittelwände. Ist mein erstes Jahr auf eigenen Imkerbeinen, also alles brandneu.

  • Welchen Rührerh nutzt Du, vielleicht einen aus dem Baumarkt?
    Schon erlebt : Baumarktrührer ( nicht ordentlich abgeschliffen) hat feinste Metallteilchen beim ersten Rühren des Honigs abgegeben, welche auf den Boden abgesunken und in den letzten abgefüllten Gläsern landeten.


    Ebenso wie ich schon erlebt habe, dass aus dem Bohrfutter (heißt das so?) - also da wo der Rührer eingeschraubt wird im Rührgerät unten sich Rückstände lösen beim ersten Einschalten
    Tendenziell gehe ich trotzdem von Pollen aus oder Bienenbeinrestchen :-)

    Man muß keinen Wind machen, aber man muß segeln können.

  • Pollen und Wachs im Glas setzt sich typischerweise oben ab. Das gilt auch für Bienenbeine, Holzsplitter, Imkerhaare und Ähnliches. Ich würde deswegen auch eher auf Metallteile oder andere Teilchen mit höherer Dichte tippen.


    Wolfgang

    Unfähigkeit nimmt, aus der Ferne betrachtet, gern die Gestalt des Verhängnisses an (G. Haefs)

  • Hmm, der honig kam eigentlich nur mit Schleuder, entdeckelungsgabel und auf und ab aus Metall in Kontakt.


    Alles andere ist aus Kunststoff. Die Schleuder hatte ich mir geliehen 2 Jahre alt, und kurz zuvor vom leihgeber benutzt worden.

  • Pollen und Wachs im Glas setzt sich typischerweise oben ab. Das gilt auch für Bienenbeine, Holzsplitter, Imkerhaare und Ähnliches. Ich würde deswegen auch eher auf Metallteile oder andere Teilchen mit höherer Dichte tippen.


    Wolfgang


    Meine Erfahrungen aus der Anfangszeit ohne Spitzsieb waren, dass sich zwar nach dem Schleudern einiges Oben im Schaum absetzt, aber der Rest, welcher nicht durch das Abschäumen weg genommen wurde, durchaus nach dem Abfüllen am Glasboden zu bemerken war.

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