Zander: Erweiterung von Jungvölkern

  • Guten Morgen zusammen,


    mich würde interessieren wie ihr eure Jungvölker (Zanderbeute nach Liebig) erweitert.


    Primär gibt es ja 3 Möglichkeiten welche praktiziert werden:


    a) Erweitern mit zweiter Brutzarge, vorerst kein Honigraum
    b) Erweitern mit Honigraum, zweiter Brutraum erst später
    c) Erweitern mit zweiter Brutzarge und Honigraum gleichzeitig



    Welche Variante praktiziert ihr und welche Vorteile seht ihr in eurem vorgehen darin?

  • Hallo, wenn das Volk gegen Varroar behandelt worden ist, fällt Option b und c weg.
    Bis bald
    Marcus

    39 Völker 30x Segeberger Hartpor 4x Einfachbeute , alle DN 1,5. 2xDadant US und 2x Zander und einmal Warre :O)

  • Ich erweitere meine "Liebigbeuten" genau "nach Liebig":
    Zur Weidenblüte die Einzarger auf 2 Zargen erweitern. Zur Kirschblüte kommt der Honigraum drauf.


    Wenn Du jetzt Ableger gebildet hast und wissen willst, wann Du die erweitern sollst: zur Weidenblüte (genau, im nächsten Jahr).

  • Bei den Jungvölkern täuscht man sich leicht. Wenn man ihnen im Sommer eine 2. Zarge gibt (ich schreib mal nichts von drunter oder drauf), dann sitzen sie manchmal im Winter etwas verloren in der zu großen Zarge. Ich habe damit aber nur DNM-Erfahrungen, das wird bei Zander aber sicher nicht besser sein.


    Gruß Jörg

  • Aber ob Du ihnen und Dir damit einen Gefallen tust? Ich habe die Erfahrung gemacht, daß sich die etwas enger gehaltenen Jungvölker im nächsten Frühjahr besser entwickeln.


    Gruß Jörg

  • Hallo !


    Aber ob Du ihnen und Dir damit einen Gefallen tust? Ich habe die Erfahrung gemacht, daß sich die etwas enger gehaltenen Jungvölker im nächsten Frühjahr besser entwickeln.


    Wir auch, die stärksten Jungvölker überwintern auf max. 14 Waben DNM und max. 14kg Fütterung.


    Wenn ich unbedingt noch auf Honig gehen würde, dann nur mit einem HR sicher nicht mit BR + HR.
    Da wir aber im unklaren gehalten werden wo M.S. her kommt, kann man da auch nicht zu sagen ...


    GdBK




    Finde ich immer wider faszinierend, das die Leute Antworten haben möchten ohne rudimentale Informatioen zu geben.


    BTW: es gibt immer noch keine Zanderbeute nach Liebig sondern höchstens eine Hohenheimer Einfachbeute.

    Aus der Übertreibung der Warnungen,
    ist die Unterschätzung der Realität geworden.

  • Meine Überlegung bezieht sich primär darauf ob es Sinn macht die Jungvölker dieses Jahr noch um den Honigraum zu erweitern und falls ja ob ich erst einen Honigraum aufsetze bevor der zweite Brutraum mit Honig befüllt wird oder ob man aus diesem Grund sogar den zweiten Brut- und den Honigraum gleichzeitig erweitern kann/sollte.

  • Hallo !


    Meine Überlegung bezieht sich primär darauf ob es Sinn macht die Jungvölker dieses Jahr noch um den Honigraum zu erweitern und falls ja ob ich erst einen Honigraum aufsetze bevor der zweite Brutraum mit Honig befüllt wird oder ob man aus diesem Grund sogar den zweiten Brut- und den Honigraum gleichzeitig erweitern kann/sollte.


    1. wir wissen nicht wie stark diese "Jungvölker" sind
    2. wir wissen, ob der Unkenntnis deiner Region, nicht ob noch eine nennenswerte Tracht zu erwarten ist
    3. den Rest habe aus meiner Sicht schon oben geschrieben


    Wie kannst Du da anere Antworten erwarten ....
    ... wie hat man es Dir denn in dem Imkergrundkurs für Deine Region so beigebracht ?


    GdBK

    Aus der Übertreibung der Warnungen,
    ist die Unterschätzung der Realität geworden.


  • Wie kannst Du da anere Antworten erwarten ....
    ... wie hat man es Dir denn in dem Imkergrundkurs für Deine Region so beigebracht ?


    Es geht um die generelle Vorgehensweise anderer Imker die mich interessiert, nicht irgendwelche speziellen Fälle! Vor- und Nachteile oder warum wer welche Methode anwendet.


    Irgendwie wird in diesem Forum ständig nach einem Imkergrundkurs geschrieen sobald man sich nur mal um alternative Betriebsweisen gedanken macht. :roll:

  • Es geht um die generelle Vorgehensweise anderer Imker die mich interessiert, nicht irgendwelche speziellen Fälle! Vor- und Nachteile oder warum wer welche Methode anwendet.


    Es gibt kein generelles Vorgehen, da JEDES Jahr besonders ist.


    Von welche Art Ableger redest du:


    Kunstschwarm im März aus Neuseeland, der sitzt schon auf 2 Zargen und HR
    Sammelbrutableger größer 4 Brutwaben Anfang Mai, der sitzt auf einer Zarge + Brutraum
    Eine Wabe ergibt ein Volk, da tut sich noch gar nichts in Richtung HR.
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    39 Völker 30x Segeberger Hartpor 4x Einfachbeute , alle DN 1,5. 2xDadant US und 2x Zander und einmal Warre :O)

  • Ich gehe jetzt mal von einem normalen 3W-Ableger aus der mitte Mai rum gebildet wurde. Bei schlüpfen der ersten Brut wird nach Bedarf erweitert, meißtens mit einer Mittelwand und außen mit einer einmal bebrüteten Wabe oder FW, je nach Trachtlage. Zur Spättracht kann idR. der Honigraum drauf, Brutraum gebe ich im selben Jahr keinen mehr. Die Völker werden bei mir einräumig überwintert. Ein zweiter Brutraum ist bei solchen Völkern nicht nötig aber bei Tracht der Honigraum unverzichtbar sonst verhonigen in nullkommanix die Brutwaben.
    Gruß Hermann

  • Hallo !


    Es geht um die generelle Vorgehensweise anderer Imker


    Pauschale Immerwährend gültige Empfehlungen, wird Dir nur ein Bienenhalter geben können ...


    BTW 1: ... die Grundlegende Auseindersetzung mit Bienen würde nicht nur hier so einigen Bienenhaltern gut zu Gesicht stehen,
    und dies kann u.a. in einem guten Imkergrundkurs geschehen.


    BTW 2: "Vor allem lernt Theorie, sonst bleibt ihr Stümper ein Leben lang!" Freiherr von Berlepsch*


    GdBK


    * von Berlepsch war ein deutscher Bienenforscher, Erfinder des beweglichen Wabenrähmchens und Verfasser zahlreicher Monografien über Bienenzucht und Imkerei. (wiki)

    Aus der Übertreibung der Warnungen,
    ist die Unterschätzung der Realität geworden.