Darf es auch mal etwas näher sein?

  • Ich habe mal meinen Reproadapter ausprobiert und einige leblose bzw. fast leblose Objekte ausgesucht.


       Die wurden von den Damen schon entsorgt. :roll:


      


      Hat im Todeskampf noch Nektar ausgewürgt. Ist das eigentlich so üblich?


    Gruß Peter

  • Schöne Bilder!


    Was´n ein Reproadapter? Konverterring?


    Gruß Jörg


    Ist ein Adapterring, um das verwendete Objektiv in Umkehrstellung benutzen zu können. Dieses wirkt dann wie eine Lupe und kann beachtliche Vergrößerungen erreichen.
    Es ist eine preislich günstige Alternative zu teuren Makroobjektiven bei meist noch mehr Vergrößerung. Allerdings ist die Lichtdurchlässigkeit katastrophal und man muss für sehr gute Beleuchtung sorgen.
    Gruß Peter

  • Moin Peter,
    sollte das ein Technikfred werden ?


    Die Bilder sind echt gut, habe so etwas noch nie so gut gesehen !!
    Was ist mit den armen Tieren passiert ?
    Nektar aus****en
    Die Giftwirkung scheint sehr schnell eingetreten zu sein.
    Wenn das Zeug in den Stock kommt und verfüttert, bzw eingelagert wird ?
    Kannst du herausbekommen was es für ein Gift ist ?
    Das erinnert mich irgendwie an die Holländer, die früher zum ROSENSPRITZEN, das Insektizid in Zuckerwasser gemischt haben,
    damit es länger kleben bleibt.
    In den Obstplantagen wurde das auch gemacht.
    Der diesjährige Läusebefall und Witterung deuten darauf hin.
    Es ist tatsächlich zum ****en
    Gruß
    Helmut


    die Punkte bedeuten : erbrechen

  • Guten Abend Helmut!


    Was ist mit den armen Tieren passiert ?


    Keine Ahnung.
    Die eine, die den Nektar ausgewürgt hat, zitterte vorher einige Stunden, bevor sie dann endlich erlöst wurde. Das zum Schluss der Nektar ausgewürgt wird habe ich so noch nie beobachtet.
    Gruß Peter

  • Hallo,


    erstmal: tolle Bilder, Peter :daumen:


    ich bin ja nicht so eingestellt, dass ich PSM und Co. verneine oder behaupte, es gäbe keine Vergiftungen.


    Allerdings fliegen die dicken Jungs doch wohl erstens mal jedes Jahr aufs Neue vor die Tür, und tot sind dann noch lange nicht alle. Und zweitens sterben wohl gottlob noch mehr Bienen einen "natürlichen" Tod als einen vergifteten, sonst wäre die Überlebensrate mau...


    Sie wurden nicht mehr gefüttert, sind folglich schon schwach und angeschlagen, dann noch Käpfe, Stiche usw.


    Meiner Meinung nach zittern die im Ableben irgendwann immer bzw. sehr oft, auch sterbende Arbeiterinnen. Und dass sie den Rüssel dabei am Ende rausstrecken ist weit verbreitet, obwohl es dem Verhungern besonders oft nachgesagt wird.


    Und diejenigen, die abgestochen sind, die würgen ggf. noch Reste hervor. Auch dies ist im Sterbeprozess nicht selten.
    Denkt mal an verbrauste Schwärme, die erbrechen im Todeskampf beim Ersticken den Inhalt tausender Honigblasen und das Gemisch, welches der geschockte Imker dann sieht ist eine dampfende, klebende, Honig Bienenkadaverpame :cry:


    Das nur mal zum Bedenken


    Grüße


    Marion

    "Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Alterserscheinung".
    Hans Kasper

  • Danke Leute,
    vielen Dank, ich hatte gerade gefrühstückt. Was ihr tolle Fotos nennt, verdirbt mir den Apetit. Natürlich, ganz tolle Schärfe, und die Details, aber der Hintergrund und die Kommentare lassen mich ganz erheblich frösteln.
    Viele Grüße
    Wolfgang, kein Hunger mehr

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.

  • Aber Wolfgang!
    Dich würde doch keiner vor die Tür setzen
    und erst recht müsstest Du nicht verhungern ;-)

    "Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Alterserscheinung".
    Hans Kasper

  • Ja Marion,
    ich habe noch was zuzusetzen, und bei meinem Aussehen könnte ich mich wohl auch noch irgendwo einbetteln.
    Viele Grüße
    Wolfgang

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.