Ablegerbildung mit Dadant / Futterwaben / Flüssigfutter

  • Hallo zusammen!


    In diesem Jahr hatte ich das "Problem" noch gar nicht so stark, da ich meine beiden Völker von Zander auf Dadant umgezogen habe und somit keine alten Futterwaben im Dadantformat entnehmen konnte. Einzig bei einem gekauften Volk konnte ich drei Waben im Dadantformat entnehmen. Diese waren dann auch schon bebrühtet und teilweise ganz schön dunkel. Ich frage mich nun, wie man zukünftig mit den alten Waben Ableger bilden sollte?


    Wenn ich im Normalfall Ableger bilde, nehme ich ja zwei alte Futterwaben plus ein oder mehrere Brutwaben. Die Brutwaben sind dann hoffentlich schon aus dem neuen Jahr bzw. vom letzten Spätsommer. Somit noch nicht ganz so schlimm. Die Futterwaben sind aber von einem Jahr davor. Wenn ich die nun wieder in den Ableger gebe, trage ich die Waben noch mal mindestens einen vielleicht zwei Winter (ne nach Betriebsweise) mit mir rum.


    Die Frage, die ich mir nun stelle ist die, ob man nicht einfach auf die Futterwaben ganz verzichten könnte? Ich würde dann ein oder zwei Brutwaben nehmen und die in eine neue Kiste mit MW packen. Dazu noch eine Futtertasche bzw. Fütterer mit Futtersirup (Api Gold oder Api Invert). So einen Ableger (allerdings mit begatteter Königin) musste ich am Samstag übrigens machen. Hatte keine Futterwaben mehr und musste eine begattete Königin aus einem Begattungskästchen raus haben.


    Wenn man ganz sparsam sein will, könnte man ja die alten Futterwaben im Frühjahr ausschleudern und das Futter direkt in die Ableger geben. Dann wird das auch direkt verwertet. Hab das gestern noch ein einem Buch gelesen.


    Was meint ihr? Wie macht ihr das?


    Gruß vom Frank


  • Wenn man ganz sparsam sein will, könnte man ja die alten Futterwaben im Frühjahr ausschleudern und das Futter direkt in die Ableger geben. Dann wird das auch direkt verwertet. Hab das gestern noch ein einem Buch gelesen.


    Ja, und vorher noch die Futterwabe einmal die Strecke Berlin-München mit dem Fahrrad transportieren :D


    Nee, also Futterwaben schleudern würde mir 1. überhaupt nicht einfallen, 2. nicht mal in meine Schleuder passen (nur HR-Rähmchen)


    Ich hänge Futterwaben, die leergetragen werden sollen in die andere Beutenhälfte wie die Brutwaben, ritze die Flächen schnell mit dem Stockmeisel auf und nach 1 Woche ist die Wabe knochentrocken und wandert in den Schmelzer.


    Futterwaben, die noch gut sind, kommen neben die Brutwabe, dann werden die auch schnell bestiftet.


    Stefan

  • Hallo Frank,


    prinzipiell möchte ich auch so wenig wie möglich alte Waben in den neuen Völkern haben. Aber als geiziger Imker schiebe ich dann doch die übrig gebliebenen FuWa in die Ableger...
    Dann ritze ich sie auch gern an, wie Stefan es bechrieben hat und entsorge sie wenn möglich.
    Dann (jetzt aktuell) erweitere ich die Ableger immer an der "Stelle 2". Das bedeutet, daß die Pollenwabe (1.) stehen bleibt und danach die MWs (einzeln) eingeschoben werden. Dadurch wandern die alten Brutwaben und die FuWa nach hinten, zum Entnehmen oder dann spätestens im nächsten Frühjahr... (wenn nicht noch Futter drin ist)


    Und klar: Futterteig oder Sirup gehen natürlich auch! Und ohne Belastung durch alte Waben. Es ist nur etwas aufwendiger und teurer (?).


    Gruß Jörg

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Jörg K. () aus folgendem Grund: nachtrag