Edelköniginnen verwerten

  • Hallo allerseits,


    Ich habe mir begattete Königinnen zur Vermehrung bestellt. Diese Königinnen sollen nicht in Wirtschaftsvölkern zum Einsatz kommen, sondern ausschliesslich der Vermehrung dienen. Ich vermeide an dieser Stelle explizit das Wort "Nachzucht", denn Zucht im eigentlichen Sinne möchte ich gar nicht betreiben. In die Wirtschaftsvölker sollen die Töchter dieser Edelköniginnen kommen.


    So weit der Grundgedanke.


    Nun bin ich mir nicht so ganz schlüssig, wie ich hier weiter verfahren soll. Die Lieferung soll Anfang Juli kommen.


    Was ich gerne erreichen möchte:


    • Möglichst gute Überlebenschance für den Winter.
    • Einweiselung mit möglichst geringem Risiko für die Königinnen.
    • Umweiselung der Wirtschaftsvölker mit Töchtern der Edelköniginnen möglichst noch in diesem Jahr.
    • Zur Königinnenaufzucht soll Mini-Plus zum Einsatz kommen, damit ich auch Reserveköniginnen überwintern kann.
    • Zuchtstoff für nächstes Jahr Anfang Mai.


    Den Ablauf habe ich mir im Groben folgendermassen vorgestellt:


    • Ich vermute, dass die Überwinterungschancen auf Standmaß besser sind als bei Mini-Plus. Aus diesem Grund würde ich die Edelköniginnen in Standmaß überwintern wollen.
    • Einweiselung in KS sollte am wenisten Probleme bereiten. Also würde ich einige (zwei?) Tage vor der Lieferung Binenmasse in neue Beuten kippen. Eine Futterwabe und zwei MW dazu. Flugloch verschlossen. Schon bei der Bildung mit MS behandeln. Einen Tag vor der Lieferung nochmal MS. Nach zwei Tagen Weisellosigkeit und ohne Brut sollte die Edelkönigin doch gut angenommen werden, oder nicht? Gleichzeitig mit der Einweiselung würde ich Mittelwände einhängen und 1:1 füttern. Wegen zweimaliger MS-Behandlung müsste ich doch auf AS verzichten können, oder etwa nicht?
    • Eine Woche nach der Einweiselung sollten die ersten Stifte zu sehen sein. Also sollte ich Mitte Juli Zuchtstoff entnehmen können. Schlupfreife Zellen wären somit frühestens gegen Ende Juli verfügbar. KS um diese Zeit sollten aber mit bereits begatteten Kö gebildet werden. :eek: Was tun? Wirtschaftsvölker entweiseln und Zellen zugeben? Das sollte doch gut funktionieren, da die zugegebene Zelle zuerst schlüpft und eventuelle Nachschaffungszellen ausfrisst. Oder ist das zu einfach gedacht?
    • Die Mini-Plusse müsste ich dann aber doch mit KS bilden. Hier würde ich genau so wie bei der Einweiselung unter 2. vorgehen, hier wird allerdings eine schlupfreife Zelle zugegeben.
    • Wie ich im nächsten Jahr vorgehe, werde ich mir im Winter überlegen ;-)


    Würde das so funktionieren?


    Was habe ich übersehen?


    Was wäre zu verbessern?


    Werden bei der Betriebsweise Mini-Plus als "Imkerei in der Imkerei" eigentlich auch Edelköniginnen in den Mini-Plus überwintert?

  • Was verstehst du unter Edel, künstlich besamt? Belegstellen begattet?


    Was meinst du denn mit nicht in Wirtschafsvölkern zum Einsatz?
    Wenn du jetzt eine Instrumentell besamte hast würde ich es verstehen, wenn du mit diesem Volk nicht Wandern gehst, ansonsten ist jedes Voll Volk wie ein Wirtschaftsvölker zu führen, nur so kannst du beurteilen ob die KÖ deinen Ansprüchen überhaupt entspricht.
    Wenn du nur Nachzuchten mit Standbegattung machen lässt, ist der Sinn des ganzen Aufwands für mich nicht mehr ganz klar. Klar kommt mal ein frischer Wind an den Stand, aber die Ergebnisse von Standbegattungen können sehr unterschiedlich ausfallen. So kann es sein dass der Effekt dieser tollen Königin im nichts verpufft, da Drohnen nunmal 50% zur Genetik beitragen.


    Zum Einweiseln weiß ich nicht ob es im Juli eine andere sichere Methode gibt, ich denke mit einem großen Kunstschwarm wäre es am sichersten.


    Grüße,


    Max

  • Was verstehst du unter Edel, künstlich besamt? Belegstellen begattet?


    Konkret sind das Buckfast von Heike Aumeiers Bergbelegstelle. Wenn ich das richtig verstehe, so sind das F1.


    Zitat

    Was meinst du denn mit nicht in Wirtschafsvölkern zum Einsatz?


    Das bedeutet, dass das Hauptziel dieser Königinnen die Vermehrung ist. Selbstverständlich dürfen die auch Honig sammeln. Das ist aber lediglich ein netter Nebeneffekt.


    Zitat

    ansonsten ist jedes Voll Volk wie ein Wirtschaftsvölker zu führen, nur so kannst du beurteilen ob die KÖ deinen Ansprüchen überhaupt entspricht.


    Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich eine bessere Auswahl hinbekomme als professionelle Züchter. Aus diesem Grund will ich mich hier lediglich auf die Vermehrung konzentrieren. Die Zucht sollen diejenigen machen, die das auch können.


    Zitat

    Wenn du nur Nachzuchten mit Standbegattung machen lässt, ist der Sinn des ganzen Aufwands für mich nicht mehr ganz klar.


    Heterosis-Effekt. Auch Bruder Adam hat schon geschrieben, dass für die Wirtschaftsvölker standbegattete Königinnen zu bevorzugen sind.


    Der Plan ist, jedes Jahr eine, zwei oder drei Reinzuchtköniginnen zu kaufen (abhängig davon, wie viele vom Vorjahr überleben). Diese sollen den Zuchtstoff für die Wirtschaftsköniginnen liefern. Und durch die Drohnen erhalten die Töchter eine gewisse regionale Anpassung.


    Die "Imkerei in der Imkerei" mit Mini-Plussen, die die Hauptimkerei mit Königinnen versorgt, wird ja auch hier im Forum immer wieder propagiert. Nur habe ich im Moment noch nicht den richtigen Plan, wie ich sowas vernünftig aufgebaut bekomme.


    Zitat


    So kann es sein dass der Effekt dieser tollen Königin im nichts verpufft, da Drohnen nunmal 50% zur Genetik beitragen.


    Das scheint mir ja gerade der Kasus-Knaktus zu sein: Wenn ich den Heterosis-Effekt richtig verstanden habe, dann sollen die standbegatteten Töchter von Reinzuchtköniginnen mit grosser Wahrscheinlichkeit deutlich besser sein als ihre Mütter.


    Ich habe auch den leisen Verdacht, dass das genau der Grund dafür ist, dass viele Imker mit Reinzuchtköniginnen unzufrieden sind. Möglicherweise wird hier eine F1 mit einer Tochter der Vorjahres-F1 verglichen. Wegen Heterosis-Effekt kann das durchaus zu Schlussfolgerungen wie "Die Königinnen von Züchter XYZ taugen nichts! Meine standbegatteten sind viel besser!" führen. Das ist jetzt aber reine Spekulation.

  • Ich würde solche Königinnen in kleine Einheiten einweiseln, die möglichst wenige Altbienen enthalten. Also:
    Variante 1: Ableger mit einer Brutwabe an einem warmen Tag für 1/2 Stunde frei aufstellen, dann in eine Beute geben und die Königin unter Futterteig zusetzen.
    Variante 2: Rechtzeitig Ableger mit 1 Brutwabe bilden und nach 7 Tagen alle Nachschaffungszellen brechen. Königin unter Futterteig zusetzen.
    Variante 3: Kunstschwarm 200g mit Bienen aus verschiedenen Honigräumen bilden, gut nass machen, Königin in Honigwasser tauchen, zu den nassen Bienen geben und dann alles in einen Kunstschwarmbehälter geben, Kellerhaft. Nach 3 Tagen in die Beute geben, später nachverstärken.


    Gruß Ralph

  • Konkret sind das Buckfast von Heike Aumeiers Bergbelegstelle. Wenn ich das richtig verstehe, so sind das F1.


    Hey, das ist eine Belegstelle des Landesverbandes Buckfastimker Bayern. e.V. und die Arbeit dort machen meine Kollegen und ich. Heike brauch "nur noch" hinfahren und wieder abholen :wink: Übrigens ist jede Königin eine F1 (erste Folgegeneration von Eltern P). Die Bezeichnung ist nur dann sinnvoll, wenn ie sich auf einen definierten Ausgangspunkt bezieht. Du bekommst die Nachzucht einer registrierten Zuchtmutter z.B. B34(AH) und deine standbegatteten sind dann F2 der B34(AH): ok?


    Der Plan ist, jedes Jahr eine, zwei oder drei Reinzuchtköniginnen zu kaufen (abhängig davon, wie viele vom Vorjahr überleben). Diese sollen den Zuchtstoff für die Wirtschaftsköniginnen liefern. Und durch die Drohnen erhalten die Töchter eine gewisse regionale Anpassung.

    Wenn das viele immer so machen, wars das mit der "regionalen Anpassung"


    Die "Imkerei in der Imkerei" mit Mini-Plussen, die die Hauptimkerei mit Königinnen versorgt, wird ja auch hier im Forum immer wieder propagiert. Nur habe ich im Moment noch nicht den richtigen Plan, wie ich sowas vernünftig aufgebaut bekomme.

    Beschrieben wirds, nicht propagiert, denn es ist erst bei größerer Völkerzahl wirklich sinnvoll.


    Das scheint mir ja gerade der Kasus-Knaktus zu sein: Wenn ich den Heterosis-Effekt richtig verstanden habe, dann sollen die standbegatteten Töchter von Reinzuchtköniginnen mit grosser Wahrscheinlichkeit deutlich besser sein als ihre Mütter.

    Kann muss aber nicht, hängt von der genetischen Distanz ab.


    Ansonste würde ich mir Ralphs Tipps gut anschauen


    Gruß
    Reiner

    42

    ganz sicher

    nur nicht beim bee-space

  • Hey, das ist eine Belegstelle des Landesverbandes Buckfastimker Bayern. e.V. und die Arbeit dort machen meine Kollegen und ich.


    Hallo Reiner, meine soll da auch zur Begattung. Wie weit sind eigentlich die nächsten Bienenvölker weg ?
    In meiner Ecke ist es jetzt gerade in, unter 5 Völker zu halten. Zuchtstoff kommt alles von einem Reinzüchter, wo ich die erste Königin hatte, die gelbe Ringe produziert hat. Dann kauf ich lieber direkt die gelben Ringe:-D.
    Bis bald
    Marcus

    39 Völker 30x Segeberger Hartpor 4x Einfachbeute , alle DN 1,5. 2xDadant US und 2x Zander und einmal Warre :O)

  • Hallo Rainer,
    in der Buckfastimker 2/14 war im Nachruf auf Peter Donovan zu lesen, das er 1972 in Buckfast 328 Produktionsvölker und 500 Ableger für Umweiselung hatte.
    Hat man da "hinterher" so stark selectiert? Dann wäre die Idee, von 1 Königin "alle Völker" zu ziehen nicht so überzeugend.


    Grüße
    Martin

  • Hallo Reiner, meine soll da auch zur Begattung. Wie weit sind eigentlich die nächsten Bienenvölker weg ?

    Wie haben etwa 90km² bienenfreien Umkreis. Höhenunterschied der umliegenden Berge in Richtung Bienen zwischen 500 und 1000m, Entfernung zwischen 5 und 10km je nach Himmelsrichtung.

    42

    ganz sicher

    nur nicht beim bee-space

  • Hallo Rainer,
    in der Buckfastimker 2/14 war im Nachruf auf Peter Donovan zu lesen, das er 1972 in Buckfast 328 Produktionsvölker und 500 Ableger für Umweiselung hatte.
    Hat man da "hinterher" so stark selektiert? Dann wäre die Idee, von 1 Königin "alle Völker" zu ziehen nicht so überzeugend.


    Grüße
    Martin


    Martin, wenn du dich in die Zuchtarbeit in Buckfast einliest, dann wirst du erkennen, dass die Selektion ALLES ist. Die Anpaarung ist wichtig, aber bei der schrägen Genetik der Biene nicht mal die Hälfte. Es ist ein weit verbreiteter Irrtum, dass es genügt die Begattung zu kontrollieren, um automatisch gute Völker zu bekommen. Die Genetik stimmt sicher, aber die physische Leistung ist damit nicht automatisch sicher. Ein Spruch Adams war "Ich bin dem lieben Gott für alle Drohnen dankbar. War es ein guter freue ich mich. War es ein schlechter fällt die Königin bei der Selektion raus" und "Zucht ist die Annäherung an ein Ziel".
    Und wieso "von 1 Königin "alle Völker""? Das war ja nicht der Fall. In seiner besten Zeit hatte Adam in einem Jahr mal Völker aus mehr als dreissig Abstammungen am Start. Oder meintest du was anderes?


    Gruß
    Reiner

    42

    ganz sicher

    nur nicht beim bee-space

  • Das hört sich ja gut an, aber Bruder Adam schreibt was von 400 Höhenmeter und 4 km bis zur Dart Heide und trotzdem Heidehonig. Aber seine Buckis haben aber auch nur bei besonderne Wetter ab und zu heidehonig gebracht. Die Höchstleistung hat die englische Biene gebracht.
    Eine sichere Belegstelle ist sicher nur der Mond.
    Bis bald
    Marcus

    39 Völker 30x Segeberger Hartpor 4x Einfachbeute , alle DN 1,5. 2xDadant US und 2x Zander und einmal Warre :O)

  • Und wieso "von 1 Königin "alle Völker""? Das war ja nicht der Fall. In seiner besten Zeit hatte Adam in einem Jahr mal Völker aus mehr als dreissig Abstammungen am Start. Oder meintest du was anderes?


    Gruß
    Reiner


    Hallo Reiner,
    ich meinet das joew nur mit 1 Königin zur Völkererstellung arbeiten möchte, zumindest für den Anfang.
    Das Karl Kehrle mit bis zu 30 Abstammungen gearbeitet hat, habe ich gelesen. Daraus folgt für mich, möglichst viele Ableger zu bilden und diese nach "Leistungsprüfung" zu vereinigen. Ja mehr Völker ich habe desto gezielter kann ich arbeiten, aber es bleibt viel try+error


    Gruß
    Martin

  • Hey, das ist eine Belegstelle des Landesverbandes Buckfastimker Bayern. e.V. und die Arbeit dort machen meine Kollegen und ich. Heike brauch "nur noch" hinfahren und wieder abholen :wink:


    Naja, ihr teilt euch halt die Arbeit. Die lieferst die Drohnen und Heike macht die Auswahl. Du macht natürlich auch Auswahl.


    Was ich sagen wollte war, dass die Zucht diejenigen machen sollen, die das auch können. Also Du und Heike und all die anderen Profis, die das gut können. Ich lasse die Finger von der Zucht, weil ich das eben nicht kann. Stattdessen will ich auf eure Arbeit aufsetzen. Und ihr wollt ja Königinnen verkaufen. Wenn ich selber züchten würde, hättet ihr keinen Umsatz mit mir :p


    Zitat

    Wenn das viele immer so machen, wars das mit der "regionalen Anpassung"


    Ich sehe schon: Du willst mich überreden selbst zu züchten. Ich will ja auch nicht ausschliessen, das ich das auch tatsächlich irgendwann einmal mache. Vorerst ziehe ich es aber vor, euch Dollars zu geben, damit ihr mich im Gegenzug an eurem Zuchterfolg teilnehmen lässt :wink:


    Zitat

    Beschrieben wirds, nicht propagiert, denn es ist erst bei größerer Völkerzahl wirklich sinnvoll.


    Einige Argumente finde ich durchaus verlockend:
    - Verfügbarkeit von Reserveköniginnen.
    - Die Suche der (ungezeichneten) Königin ist deutlich einfacher als im Wirtschaftsvolk.


    Zitat

    Kann muss aber nicht, hängt von der genetischen Distanz ab.


    Darum habe ich ja auch geschrieben "mit hoher Wahrscheinlichkeit". Mir ist schon klar, dass es immer Ausreisser in beide Richtungen geben muss. Sonst würde die Evolution ja garnicht funktionieren.


    Zitat

    Ansonste würde ich mir Ralphs Tipps gut anschauen


    Werde ich natürlich ebenfalls tun.



    ich meinet das joew nur mit 1 Königin zur Völkererstellung arbeiten möchte, zumindest für den Anfang.


    Nene! Lies bitte nochmal meinen ersten Absatz. Da ist von "Königinnen" (Mehrzahl) die Rede. Freilich sind die dann alle vom gleichen Züchter und sind somit verwandt. Bestellt man aber jedes Jahr bei einem anderen Züchter, so müsste man doch auch eine gewisse Diversifizierung hinbekommen? Wenn die dann aber zusammenarbeiten (wie Heike und Rainer) dann sind sie doch wieder verwandt... Ach, ist das kompliziert :-)

  • Hallo Joew.


    Die Heike macht nicht die Arbeit vom Reiner. Das ist eine DEFINITIV FALSCHE Aussage.
    Beide: Reiner und Heike sind Buckfastzüchter.
    Beide selektieren!


    Nur Reiner uns sein Team aus Mitgliedern des Landesverbandes Buckfastimker Bayern kümmern sich um die Bereitstellung und Betreuung der Drohnenvölker und des Belegstellenbetriebes.
    Heike nutzt die zur Verfügung Stellung einer relativ sicheren Anpaarungsmöglichkeit für Selektionszwecke nach den Wünschen des JEWEILIGEN ZÜCHTERS.


    Aber nochmal:


    Viele Imker und nicht nur Reiner und Heike züchten selbständig!


    Die können das auch!
    Glaube es mir!


    Und: Ich bin nicht empfindlich, sondern will nur darauf hinweisen wie es wirklich ist.


    Im übrigen gibt es weitere Belegstellen und da verhält es sich ähnlich.


    Vielleicht machst Du dich kundiger vor Verbreitung von Thesen?


    Nicht jeder Imker braucht eine Belegstellenbegattete Königin.


    Das kann man auch im Verein organisieren.
    Oder mit ein paar interessierten Imkern zusammen.


    50 € sind auch eher zuwenig Geld für solche Perlen der Zuchtarbeit.

    Grüße Luffi


    Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. :u_idea_bulb02:

    (Lucius Annaeus Seneca - römischer Politiker, Dichter und Philosoph - * 4 v.Chr, † 65)