Gerüche verschiedener Trachten

  • Nabend zusammen,


    heute riecht es am Bienenstand nach einem super sonnigen Flugtag sehr eigenartig. Ich kann den Geruch kaum beschreiben, es riecht irgendwie sehr herb und schwer mit einem leicht modrigen oder muffigen Unterton. Nicht wirklich angenehm.
    Diesen Geruch kann ich mit keiner mir bekannten, hier zur Zeit vorkommenden Tracht in Verbindung bringen. Eßkastanie blüht hier noch nicht, Weißdorn ist längst durch.


    Hat jemand eine Idee? Wie sieht´s bei den anderen Niederrheinern aus, die ja wahrscheinlich ähnliche Tracht- und Wetterverhältnisse haben?


    Gibt es hier eigentlich schon einen Fred, wo die Gerüche verschiedener Trachten (zumindest die besonders hervorstechenden, wie z.B. Goldrute = Schweißfuß) gesammelt beschrieben sind? Ich hab jetzt nichts finden können.


    Sollten wir das hier mal anfangen?


    Gruß, Heike

    Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung, daß etwas anderes wichtiger ist als die Angst.
    (Ambrose Redmoon)

  • Hallo Heike,


    muffelig, wie nasser Hund oder auch wie nasse Socken/ Sportumkleide riecht Löwenzahn.


    (Der ist aber bei Euch längst durch, klar)


    Weissdorn hat bekanntlich auch einen recht eigentümlichen, herben Geruch.


    Jetzt würde ich auf Hartriegel tippen. Roter Hartriegel, der soll streng riechen.
    Irgendwo hatten wir das auch hier schon mal. Vielleicht find ich`s noch.


    Grüße


    Marion


    ( oder Esche? )

    "Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Alterserscheinung".
    Hans Kasper

  • Hallo Marion,


    den Hartriegel-Fred hatte ich auch gerade gefunden. Weißdorn ist ja hier auch durch, aber der Geruch aus den Beuten erinnert schon an den Blüten"duft" von Weißdorn, nur noch stärker.


    Hartriegel ist mir hier bis jetzt noch nicht besonders aufgefallen, muß ich doch mal ein Auge drauf haben.


    Esche? Eberesche? Ist durch. Gibt´s noch andere Sorten, die für die Bienen interessant sind? (Außer Stinkesche)


    Gruß, Heike

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    (Ambrose Redmoon)

  • Achso, die ist auch durch bei Euch :eek:


    Ich bin doch hier wirklich regelmäßig ordentlich zurück, die Roßkastanien blühen noch...


    Mehr fällt mir auch nicht ein, nichts, was ich kenne aus eigener "Geruchserfahrung"

    "Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Alterserscheinung".
    Hans Kasper

  • Hallo Brigitta,


    dann mach ich mich die nächsten Tage mal auf die Suche, wo der hier wächst.


    Bei den "Honigmachern" steht übrigens, daß der Geruch von Hartriegel unangenehm ist und an Fisch erinnert :eek:. Also Fisch riecht aber dann aber doch schon etwas anders...


    Gruß, Heike

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    (Ambrose Redmoon)

  • Damit ist aber der Blütenduft gemeint, in der Beute als Nektar/Honig kommt das wohl oft nochmal anders rüber. :wink:

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    Hans Kasper

  • Um die Suche etwas einzugrenzen: wächst dieser Hartriegel eher wild oder ist der eher in Gärten zu finden?

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    (Ambrose Redmoon)

  • Danke Helmut, ich bin mir aber nicht sicher, ob ich das Zeug im Garten haben möchte. Der "Duft" aus den Beuten ist heute noch intensiver, was es nicht angenehmer macht.:wink:


    Ich habe heute in ca. 1,5km Entfernung eine blühende Hartriegelhecke gefunden, der Geruch paßt, ist an den Blüten aber deutlich schwächer als in den Beuten.


    Gruß, Heike

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    (Ambrose Redmoon)

  • Sollten wir das hier mal anfangen?


    Gruß, Heike


    Gute Idee! Meine Nachbarn (ehemalige Imker) haben mehrere inzwischen große Cotoneaster horizontalis http://www.hortipendium.de/Cotoneaster_horizontalis im Garten, es ist unglaublich, was da zur Blütezeit an Bienen draufsitzt. Seit die Cotoneaster blühen, riecht es in einigen Völkern nach Schokolade, ein herrlicher Geruch! Ob das jetzt wirklich von dieser Pflanze kommt, weiß ich nicht, aber meine Nachbarn haben mir erzählt, daß sie das in der Zeit, als sie Bienen hatten, auch ein paar mal erlebt hätten. Angeblich schmeckte sogar der Honig leicht schokoladig :p...

    'If you don't have a plan, you become part of somebody else's plan.'
    Terence McKenna

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