Schande über mich! Mir sind drei Völker verhungert!


  • Einen wunderschönen guten Abend an diesem wunderschönen guten Abend :)


    :p_flower02: :daumen::wink:


    Brauch´s noch an Bussi ??

  • Ich Schiede nicht, ich Schneide nicht!


    Habe nicht Entnommen, nicht Geschröpft!


    Habe eher Grau, noch Schwarz noch Gelb, nur Wald und Wiese.


    Habs Imkern gelernt von Klein auf und von der Pieke, sogar noch im Mekka Erlangen des Zanders.


    Mein Kreuzweh hab ich nicht vom Schleudern sondern vom Füttern.


    Habt Ihr ausser Wegziehen Ratschläge?


    Griass Simmerl

  • Die grüne Fichtenrindenlaus ist am Holz, die Fichte hat schon fast fertig ausgetrieben, aber leider noch keine Flügellausmama drauf.


    Hast Du davon Bilder? Ich habe keine Ahnung, wie ich honigenden Wald erkenne, aber bei mir ist in den letzten Tagen doch etwas reingekommen, von oben sieht es auch eher karamellig/waldig aus.

  • Hallo Simmerl,
    Kopf hoch. Es kommen bessere Zeiten. Ehrlich, zu viel Honig ist auch nicht gut. Nächste Woche muss ich schleudern und das mit meinen kleinen Waben. Seit meine Frau das Marionsyndrom hat, entdeckelt sie nicht mehr. In Sachsendeutsch ist das Chayse. Ich bin mit der ganzen Armada in den Raps und da hat es gehonigt, mein Enkel würde schreiben - was das Zeug hielt. Es sind jetzt rund 80 Zargen Halbzander. Da hast du es leichter. Ich wünsche dir 80 Zargen Waldhonig aber nicht von der gefürchteten Sorte.


    Gruß
    Herbert

    Im Netz ist gut auf hohem Niveau imkern.:daumen::lol:

  • Hallo Heike,
    Honigholen ist wichtig, da hat auch Bussi Zeit. Wollte eigentlich heute Honig holen aber die Wolken hängen zu tief. Wollte Bienenfluchten rein legen aber mein "Kompangjo" hat keine Zeit und seine Honigräume sind mir zu schwer.
    Gruß
    Remstalimker:liebe002:

    Im Netz ist gut auf hohem Niveau imkern.:daumen::lol:

  • Aufgeschreckt wegen Simmerls Beitrag, sehe ich jetzt (noch) öfters Schwarm und die Ableger durch. Habe noch nie soviel Apifonda wie heuer verfüttert. Die Ableger, die ich am 29 April erstellt habe, gedeihen aber dadurch unheimlich gut, bei den 5 Waben Ablegern sind 2 Waben große Brutflächen, eine Pollenwabe mit Futtervorräten, eine Mittelwand, an der sie üben können :lol: und und ein Wabe, die als Apifondspender umgebaut ist. Falls das Wetter mitspielt, werden Sie nächste Woche in normale Beuten umgesetzt.
    Die Wirtschaftsvölker haben sicherlich noch 20 kg an Honig, nachdem ich so 15 kg pro Volk abgeerntet habe zur ersehnten Verdeckelung drinnen.
    Fazit: Jedes Bienenjahr ist anders und es ist normalerweise nicht so, dass man jedes Jahr die gleichen Arbeitsschritte oder Betriebsweisen ausüben kann. Der wichtigste Taktgeber bei der Imkerei ist das Wetter, bzw. die richtigen Arbeitsschritte daraus zu ziehen.
    Gefeit ist man aber auch als erfahrener Imker gegen Rückschläge nie. So ist es mir auch schon passiert, dass ich Ableger erstellt und verloren habe, die dann in sehr kalten Maiwochen brutmässig erfroren oder nur dahingesiecht sind. Glück gehört in der Imkerei, sowie auch im Kuhstall dazu, deshalb kann ich mich auch noch gut daran erinnern, wenn früher Nachbarn unseren Kuhstall betraten und da kam immer ein Spruch, den heute kein Landwirt mehr kennt oder ausspricht, nämlich sagte der Besucher der den Stall betrat: "Glück im Stall" . Im Nachhinein heute finde ich das sehr treffend.

  • Hallo Xare!
    Ja!
    Glück gehört bei der Bienenhaltung immer mit dazu.
    Schließlich ist es Landwirtschaft und damit wetterabhängig.
    Keine Fabrik!
    Und jeder macht Fehler.
    Was in einem Jahr opportun und richtig war, ist im nächsten Jahr vielleicht der falsche Weg.
    Futterstand kontrollieren ist sicher im Moment in vielen Gegenden in Deutschland eine wichtige Maßnahme. Außer man hat noch ausreichend Honig drauf gelassen.
    Oder noch Melezitosewaben zum Umtragen.
    Ideale Trachtlücke derzeit dazu und die Bienen bleiben in Stimmung.

    Grüße Luffi


    Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. :u_idea_bulb02:

    (Lucius Annaeus Seneca - römischer Politiker, Dichter und Philosoph - * 4 v.Chr, † 65)

  • Ein Volk ist mir auch verhungert....da sind wir wohl nicht die einzigen. Es war zwar noch nicht tot, aber ich musste es auflösen.
    Leider waren die Meliwaben oben drauf zu weit entfernt.
    Jetzt wurden alle kontrolliert.
    An Schleudern ist bei mir nicht zu denken. Von Obst und Löwenzahn kam zwar was rein, aber das ist ja auch schon Vergangenheit.


    Ich würd mich besser fühlen, hätten die Völker einen vollen HR Blütenhonig drauf. Aber im Vorjahr wars ja bei uns auch nicht anders.
    Naja, wenigstens bringe ich so nach und nach die Meliwaben an..jedes Volk müsste noch eine volle Zarge davon ausräumen.