Wunderschönes Brutnest..... im Honigraum

  • Hallo, ich wollte am letzten Donnerstag in eines meiner Völker schauen um zu sehen wie weit der Honigraum gefüllt ist, da bei anderen Imkern in der Umgebung schon geschleudert wurde. Honigraum wurde am 07.04. nur mit Mittelwänden aufgesetzt. Als ich den Honigraum aufgemacht habe, siehe da ein wunderschönes Brutnest. Nun meine Frage: wie bekomme ich das Brutnest aus dem Honigraum und kann evtl noch ein bisschen Honig ernten?


    Danke schonmal für eure Hilfe
     
    schnitzel

  • Hallo Schnitzel, Königin in den Brutraum und Absperrgitter dazwischen, nach 24 Tagen ist der Honigraum vom Brutnest befreit.
    Bis bald
    Marcus

    39 Völker 30x Segeberger Hartpor 4x Einfachbeute , alle DN 1,5. 2xDadant US und 2x Zander und einmal Warre :O)

  • Hallo Schnitzel,
    seh dir mal den Brutraum genauer an. Ich gehe jetzt mal davon aus, dass Du ein Absperrgitter benutzt hast, wenn auch erfolglos. Unter Umständen kannst Du einfach an den Brutraum Honigraum draufschreiben und auf den Honigraum Brutraum. Am Einfachsten und schnellsten wäre also ein Tausch der Plätze. Oder Du schleuderst den jetzt de facto Honigraum aus und setzt ihn dann mit ASG auf den jetzt de facto Brutraum.
    Viele Grüße
    Wolfgang

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.

  • Danke für die Antworten.
    Ich werde ende der Woche wenn es etwas wärmer ist mal genauer reinscheuen. Vielleicht ist ja wirklich einer der unteren Bruträume voll mit Honig.
    Dann werde ich es einfach so machen wie Wolfgang es gesagt hat.


    Grüße Jan

  • Du hast nicht zufällig Brut in den Honigraum gehangen? :wink: Also hochgehangen - um die Bienen in den Honigraum zu locken...

  • Nein natürlich nicht :)
    Hatte wie oben geschrieben den Honigraum nur mit Mittelwänden aufgesetzt da ich die Völker erst gekauft habe und nur Mittelwände zur Verfügung habe.
    Der wurde auch gut angenommen dachte ich am Anfang. Aber letzten Donnerstag dann die Überraschung mit der Brut.

  • Ich schätze ma,
    deshalb wurde er so gut angenommen. Die Königin hat es irgendwie geschafft hineinzukommen und plötzlich sangen alle, do simmer doboi, dess is prihima.... . Passiert schon mal, kann vorkommen und ist nicht wirklich schlimm.
    Viele Grüße
    Wolfgang

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.

  • Könnte mich schlapp lachen, denn mir ist das selbe passiert. Hätte ich nie für möglichg ehalten, denn normaler Weise achte ich wie ein Fuchs darauf, dass die KÖ nicht in den Honigraum gelangt.
    Ich habe die Königin nach unten gesetzt und oben die brut auslaufen lassen.
    Ärgerlich, aber nun mal nicht zu ändern.
    Da der Honigraum komplett ausgebaut war und ich keine alten Honigwaben übrig hatte, konnte ich nicht einen "neuen" Honigraum aufsetzen.


    Normalerweise möchte ich auch keine bereits bebrüteten Waben schleudern, in diesem Fall jedoch musste ich es.
    Die Bienen ahtten um die Brutwaben wunderschön Honig gesammelt, so dass sich der "Schaden" mit den bebrüteten Zellen in grenzen hielt.


    Beim nächsten mal schaut man 2 x :-)

    Man muß keinen Wind machen, aber man muß segeln können.

  • Vielleicht sollte man trotzdem nochmal nachhaken, auf welche Weise die Königin über das Absperrgitter gelangt ist, wenn da nur Mittelwände drin waren. Ist das Absperrgitter neu gewesen? Oder gereinigt und verbogen?

  • Vielleicht sollte man trotzdem nochmal nachhaken, auf welche Weise die Königin über das Absperrgitter gelangt ist, wenn da nur Mittelwände drin waren. Ist das Absperrgitter neu gewesen? Oder gereinigt und verbogen?


    Hallo Jan schnitzel,
    wo befand sich denn die Kö bei Deiner Nachschau?
    Oben im Honigraum oder unten im Brutraum?


    Nicht immer hängt´s am ASG, wenn eine Kö oben stiftet.


    Theoretisch kann die Kö mit anderen Bienen am ASG hängen. Der Imker legt das ASG voller Bienen inkl. Kö auf den beiseitegestellten Honigraum. Während der Imker in aller Muse den Brutraum durchschaut, spazieren die ASG-Bienen gemütlich in den Honigraum.


    Die Theorie ist mir auch schon passiert.
    Seitdem klopfe ich das ASG immer über den Brutraum ab, bevor ich es wegstelle/lege.


    Sonnige Grüße
    Regina

    Was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht. Würde der Städter kennen, was er frisst, er würde umgehend Bauer werden.(Oliver Hassencamp)

  • Oder die Königin spaziert unterm Innendeckel und wird mit demselben auf den Honigraum gesetzt. :wink:

  • Hhm, ich tippe eher auf ein schlechtes oder schlecht sitzendendes ASG. Letztens habe ich ich bei einem Kollegen ein neu gekauftes ASG in neu gekauften Beuten mit mindestens 5mm Spalt an den Stirnseiten gesehen...


    Und meine Königinnen laufen immer nur auf den Brutwaben herum, niemals freiwillig woanders.


    Gruß Jörg

  • Oder,
    man legt das ASG ab, sieht den Brutraum durch und legt das ASG andersrum wieder drauf, kann schon mal passieren.
    Vielleicht könnte man die Königin ja bald statt mit einem magnetischen Plättchen auch mit GPS ausstatten. Ein LED könnte dann außen an den Zargen ihren Aufenthaltsort durch Leuchtsignale melden. Bei einem LED-Band an einer Seite und der Stirnseite könnte man Wabe und Ort auf der Wabe ersehen und könnte sie so sicher und schnell finden wie Doc. Liebig bei seinen Vorführungen. Vielleicht helfen Erfahrung und Wissen ja auch.
    Viele Grüße
    Wolfgang, dem das auch schon passiert ist

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.

  • Mensch Jörg,
    deine Brutwaben haben ja auch kein Ende. Wo soll sie sonst rumlaufen. Bis die das Ende deiner Brutwabe erreicht hat ist es Zeit sie auszutauschen.
    Viele Grüße
    Wolfgang

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.