Abgebagte Waben - Was ist das?

  • Hallo Imkergemeinde,


    habe heute folgendes vorgefunden ( siehe Bilder).
    Was genau ist da passiert?
    Es war ein Ableger mit 2 Brutwaben (Voll), 2 Futterwaben, Bienen dreier Honigwaben und einer schönen Schwarmzelle.
    Alles bis auf ne Hand voll Bienen: Weg.
    Und der Rest der Waben sieht so aus.


  • Hallo Patrick,
    Dein wahrscheinlich zu schwach erstellter Ablerger wurde ein Raub der Nachbarn.
    Das Futter war so wie es aussieht auch stark auskristalisiert. Auch nicht gerade von Vorteil bei einem schwachen Ableger.
    Gruß Esivogel

    Man tut was man kann, hieß es früher. Heute glauben alle sie müssen tun was sie nicht können. P. Sloterdijk

  • Ich sehe da gar kein stark kristallisiertes Futter, denn da ist nirgends mehr ein Krümel davon:wink: - dafür sehe ich aber vom Wabenabschroten Wachskrümelchen in den Zellen.

    "Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Alterserscheinung".
    Hans Kasper

  • Interessiert mich auch mal: Wann hast Du den Ableger gemacht? Wie weit weg standen andere Völker? Wie groß war denn nun das Flugloch!? Was hattet ihr dort wo Du wohnst für ein Wetter? Wie lange imkerst Du schon? Ist das Dein erster Ableger, den Du erstellt hast? LG Schäfchen

  • Wenn sowas im Herbst passiert und Wespen sich mit beteiligen, findest Du nicht mal mehr Brutreste.

    Die beste Zeit, einen Baum zu pflanzen, ist vor 20 Jahren. Die zweitbeste Zeit ist jetzt. (afrik. Sprichwort)

  • Hallo,


    das schaut eher danach aus, als wäre das Volk ausgezogen und erst im Anschluß ausgeräubert worden. Bei mir war Räuberei bei zu kleinen Völkern bisher mit einem Teppich toter Bienen auf dem Beutenboden und vor der Beute verbunden.


    Gruß Sven

  • Hallo Patrick,


    vermutlich hat das Spendervolk die "Trachtquelle" genutzt und die Vorräte "heim" geholt. Bei Ablegern am Stand (oder in der Nähe des Spendervolkes, dichter als 3 km) verschließe ich den Ableger zunächst bienendicht und warte bis alle Flugbienen sich vollgesaugt haben. Nach einer Viertelstunde öffne ich den Deckel noch mal, damit die Flugbienen nach Hause fliegen. Evtl. noch mal wiederholen. Dann erst stelle ich den Ableger auf den neuen Standplatz und gebe eine winzige Öffnung im Flugloch (0,5 x 2 cm). Vielleicht hilft es für das nächste mal.


    LG Olivia

    Wiedereinsteigerin nach 20 Jahren. :Biene:

  • Mehr aus Interesse, wie lange war der Ableger denn "unbeaufsichtigt"?


    Am Mittwoch letzter Woche erstellt. Donnerstags war ich dann bis Sonntags außer Landes. Gestern aufgrund des verschwundenen Flugbetriebs mal reingelunzt -> Leeeer.


    Ich sehe da gar kein stark kristallisiertes Futter, denn da ist nirgends mehr ein Krümel davon:wink: - dafür sehe ich aber vom Wabenabschroten Wachskrümelchen in den Zellen.


    Wars auch nicht. Waren frische Futterwaben mit Apiinvert aus letztem Winter. habe extra die rausgesucht, wo kein kristallisierter Honig drin war.


    Interessiert mich auch mal: Wann hast Du den Ableger gemacht? Wie weit weg standen andere Völker? Wie groß war denn nun das Flugloch!? Was hattet ihr dort wo Du wohnst für ein Wetter? Wie lange imkerst Du schon? Ist das Dein erster Ableger, den Du erstellt hast? LG Schäfchen


    Erstellt wie gesagt Mittwoch.
    Standen ca. 2,5km von meinen Weg. Haben noch nichts anderes im Umkreis gesehen. Ist aber n privater Wald nebenan, möglicherweise stehen da andere Völker von denen ich nichts weiß.
    Flugloch war mit Schaumstoff zugestopft, ca. 1cm offen, höhe ist vom Boden schon auf Bienenhöhe eingestellt.
    Wetter war wohl übers Wochenende Top. Freitags eher regnerisch.
    Bin jetzt im dritten Jahr, War nicht der erste Ableger, aber der erste mit dem Versuch weniger Brutwaben zu nutzen und eine bestehende SZ zu nutzen anstatt auf jüngste Brut zu vertrauen.


    Hallo,


    das schaut eher danach aus, als wäre das Volk ausgezogen und erst im Anschluß ausgeräubert worden. Bei mir war Räuberei bei zu kleinen Völkern bisher mit einem Teppich toter Bienen auf dem Beutenboden und vor der Beute verbunden.


    Gruß Sven


    Mh ja. Tote Bienen sieht man fast nicht. 3-4 auf dem Boden und 5-10 auf den Waben oder in den Waben und tot.


    Hallo Patrick,


    vermutlich hat das Spendervolk die "Trachtquelle" genutzt und die Vorräte "heim" geholt. Bei Ablegern am Stand (oder in der Nähe des Spendervolkes, dichter als 3 km) verschließe ich den Ableger zunächst bienendicht und warte bis alle Flugbienen sich vollgesaugt haben. Nach einer Viertelstunde öffne ich den Deckel noch mal, damit die Flugbienen nach Hause fliegen. Evtl. noch mal wiederholen. Dann erst stelle ich den Ableger auf den neuen Standplatz und gebe eine winzige Öffnung im Flugloch (0,5 x 2 cm). Vielleicht hilft es für das nächste mal.


    LG Olivia


    Habe extra schon nur Bienen von Honigwaben abgekehrt, da ich Probleme hatte die Königin zu finden. Nächstes mal zu Sicherheit vielleicht doch weiter Weg.

  • Ich mache Ableger in der Regel mit 3-4 Brutwaben ein wenig Futter und der kommt dann gleich in eine normale Zarge, Rest wird mit mittelwänden bzw. Leerwaben aufgefüllt.
    Anschließend stell ich ihn direkt neben dis geschröpften Völker (Flugloch klein halten) Flubienen Fliegen zurück ins altvolk . Dann warte ich bis die neue Queen schlüpft und begattet ist, und ziehe dann erst um an den neuen Standplatz. Hat bislang immer geklappt

    Denken ist schwer, darum urteilen die meisten. Zitat: Carl Gustav Jung. :u_idea_bulb02: