Gitterboden - welches Gitter?

  • Ich möchte erstemals selber einen Gitterboden bauen, bzw. einen geschlossenen Boden aufschneiden und mit Gitter versehen. Jetzt stellt sich die Frage: Wo kriege ich ein Gitter her, und wie sollte es beschaffen sein? Ich werde mich mal im Baumarkt umsehen, und würde annehmen, es soll aus Metall sein, damit die Mäuse nicht durchkommen, eng genug, dass Räuber oder Hornissen nicht durchfliegen können, aber weit genug, dass genügend Zirkulation stattfinden kann. Wie viel mm Öffnung könnte das ergeben? Oder gibt's überhaupt Fachhandel, wo man so was bestellen kann?


    Danke im Voraus für Hinweise

  • In den üblichen Imkerbedarfs-Shops gibt's das Zeug als Rollenware.
    Ich würde Gitterboden und keinesfalls Lochbleche nehmen. Grund: Bei Lochblechen bleibt zuviel Zeugs liegen, u.a. auch die Milben, die ich ja eine Etage tiefer eigentlich zählen will.


    Bei Gitterböden gibt es Unterschiede, wie die Maschen gestaltet sind. Bei einigen sollen sich die Bienenbeinchen gerne mal verhaken und dann abreißen, was man dann auch auf der Schublade sehen kann. Habe aber selbst noch keinen Vergleich und zum Glück einen Gitterboden, bei dem das offenbar nicht passiert.


    Vielleicht kann jemand anderes genauer beschreiben, wie die Maschen nicht beschaffen sein dürfen.


    Gruß
    hornet

  • Ich möchte erstemals selber einen Gitterboden bauen.

    Herbert, mir graut vor Dir! Tausendfach bewährte völlig fertige Böden gibtas mit perfekten Gittern darin und Deine Frage zeigt, daß Du nicht die Spur einer Ahnung hast, aber was selber bauen oder modifizieren willst. Das Gittermaterial findest Du dennoch - als Ersatzteil - beim Holtermann oder auch im lokalen Imkerfachhandel. Den allerdings mußt Du selber finden und das ist schon die zweite Hürde beim Selbstbau.

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Tja, was soll ich sagen - die beiden Beutenbauer meines Vertrauens führen das Gitter nicht als Meterware. Vom dritten Shop haben ich zwei Beuten, die sind eher schlecht, aber ich werde halt das Gitter von dort nehmen (Dieses: http://ibas.at/images/product_…riginal_images/2011_0.jpg). Alles in Österreich, in Deutschland hätte Onkel Googel vermutlich schneller was ausgespuckt.


    Danke auch für den Link zum Thread - konnte ich mit der Suchfunktion echt nicht finden.

  • Hallo Herbert,


    ich habe bewusst ein paar Beuten mit komplett geschlossenen Böden zum Vergleich mit meinen anderen. Was mir auffällt ist eine leichte Neigung zu Feuchtigkeit im Frühjahr, keine Möglichkeit zur Kontrolle des natürlichen Milbenfalls und im Frühjahr eine günstigere Entwicklung der Völker... Kurz: ich würde keinen Boden aufsägen! Guck Dir mal einen Hinterlader an. Die sind komplett zu und haben Minifluglöcher - geht auch.
     
    Wenn ich neue Böden selbst baue (Henry bitte weggucken!), dann benutze ich diesen Bauplan (unten links) und diese Streckmetallgitter.


    Gruß Jörg

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Jörg K. () aus folgendem Grund: URL...

  • (Henry bitte weggucken!

    Ich kann gar nicht hinsehn ... :roll:

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Interessant dass es hier doch auch Verfechter von geschlossen Böden gibt. Ich hatte von anderen Diskussionen den Eindruck die einhellige Meinung ware, dass praktisch nur gitterböden zu gebrauchen wären. Irgendwo war auch die rede davon, geschlossene Böden besser aufzusägen und mit Gitter zu versehen, so bin ich auf die idee gekommen.

  • .....ich habe bewusst ein paar Beuten mit komplett geschlossenen Böden zum Vergleich mit meinen anderen. ...


    Gruß Jörg


    Hast du dabei Unterschiede beim Wassergehalt des Honigs festgestellt?


    Gruß Enrico

  • Hallo Enrico,


    nein, die Mühe mache ich mir nicht. Ich messe meistens erst, wenn er im Eimer ist...


    Für den Wassergehalt spielt das m.E. aber keine Rolle. Da würde man mit enghalten der Völker mehr erreichen.


    Gruß Jörg