Immer noch kein Honig in der Honigraumzarge?

  • Hallo Zusammen
    Obwohl ich den HR seit 2 Wochen drauf habe, wurde noch kein Honig eingelagert? Das ist sowohl bei den Dadantvölkern, wie auch im Schweizerkasten so. Die Kirschen sind schon fast vorbei. Es hat noch Löwenzahn und ein paar Apfelbäume. Warum lagern die bloss alles im Brutraum?


    Beste Grüsse
    Thomas

  • Hallo!


    Hast Du überhaupt Bienenmasse in den HR's?

    Grüße Luffi


    Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. :u_idea_bulb02:

    (Lucius Annaeus Seneca - römischer Politiker, Dichter und Philosoph - * 4 v.Chr, † 65)

  • Hallo Thomi!


    Dann gibt es auch keinen Honig im HR.
    Klingt vielleicht hart, aber so ist es nun einmal.


    Wenn die sich nur verirren, dann sind die Völker nicht trachtreif.
    Da fehlt der Pep!

    Grüße Luffi


    Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. :u_idea_bulb02:

    (Lucius Annaeus Seneca - römischer Politiker, Dichter und Philosoph - * 4 v.Chr, † 65)

  • Meine Carnica haben es NIE mit Gitter in den HR geschafft, auch wenn das hier immer empfohlen wird. Erst ohne Gitter und wenn der HR gut angenommen ist, dann drauf.


    Sowas steigert blos die Schwarmstimmung.


    Bin fast sicher das Du auch schon hübsche Honigkränze im BR hast.

  • Hallo Günther,


    wie lange lässt Du das Absperrgitter weg? Bereits nach ein paar Tagen wandert doch die KÖ und damit auch die Brut nach oben.


    viele Grüße
    Gerhard

    Das ist der ganze Jammer: Die Dummen sind sich so sicher und die Klugen zweifeln so sehr.

  • Guten Morgen

    Hallo Günther,


    wie lange lässt Du das Absperrgitter weg? Bereits nach ein paar Tagen wandert doch die KÖ und damit auch die Brut nach oben.


    ich bin zwar nicht Günther B, aber manchmal fühl ich mich, was seine Betriebsweise und Ansichten angehen, wie seine Zwillingsschwester.:wink:
    Also... Ich lasse das Absperrgitter so lange weg, bis die Bienen den Honigraum gut belagern.(meist 2 Tage bis zu einer Woche)
    Nicht immer wird oben Brut angelegt.
    Und wenn doch, sind es meist nur 1-2 Waben, die bestiftet sind. Die sortiere ich dann aus. Man kann sie auch drinnen lassen. Nur würde ich diese "Bruthonigwaben" dann zeichnen, damit sie nicht aus Versehen zusammen mit den brutfreien Honigwaben in der Honigschleuder landen.


    sonnige Grüße
    Regina

    Was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht. Würde der Städter kennen, was er frisst, er würde umgehend Bauer werden.(Oliver Hassencamp)

  • oder das Gitter zu eng ist?


    weil die Bienen zu dick sind?


    oder es unten zu viel Platz gibt?


    bei mir honigts und sie tragen den Honig nach oben


    gestern 1,9 Kg zunahme!


    und das auch trotz Trockenheit und ohne Rapsfeld im weiten Umkreis


    alles vom Bärlauch

    geht´s den Bienen gut, geht´s der Umwelt gut!

  • Ich habe da mal so ein wenig rumprobiert. Im direkten Vergleich zu Metallabsperrgitter haben diese gestanzten Absperrgitter aus Plastik verloren. Die Bienen gehen da zwar durch, brauchen aber wesentlich länger, um die Honigräume zu füllen. Es kommt zu Honigkränzen im Brutraum. Diese Dinger sind bei mir daher wieder rausgeflogen. (Daß ich kein Plastik leiden kann, kommt noch hinzu.)


    Dann habe ich mal die Lage der Absperrgitterstäbe ausprobiert. Also einmal parallel und einmal quer zu den Oberträgern. Bei mir ist es so, daß die Bienen besser durchgehen, wenn man das Absperrgitter quer zu den Oberträgern auflegt, also die Stäbe im 90°-Winkel zu den Oberträgern. Das ist jetzt zwar ein subjektiver Eindruck, doch für mich ist der recht eindeutig gewesen.


    Daran könnte es also auch liegen. Vielleicht einfach mal rumprobieren, Günther!

  • Hallo,


    Ihr könnt mir erzählen was Ihr wollt, mit Lösungen und Antworten ist man hier ja immer recht schnell.:roll:


    Ich hab das zusammen mit einem Kollegen über mehrere Jahre getestet. Mit eingeengten Völkern genauso wie mit freien. Mit großem Brutraum (Zander 1,5) wie mit Zander auf 2 Bruträumen.
    Das Ergebnis ist immer das selbe. Mit ASG dauert es deutlich länger. Ist für mich aber auch einleuchtend, wenn man eine zusätzliche Barriere überwinden muss. Nektarfluss muss natürlich herrschen, das sagt aber der Hausverstand.


    Meine Beobachtung bezieht sich auf starke Völker ebenso wie auf Schwächlinge. Das Schwache allgemeine länger brauchen als Starke, das leuchtet ein. Aber es geht auch nicht um den direkten Vergleich sondern um das "nach oben gehen".
    Es macht aber auch einen Unterschied ob man ausgebaute WAben im HR gibt oder nur MW oder Anfangstreifen.



    Ich lasse das Gitter so lange weg, bis sie den HR gut angetragen haben, das sind etwa 4 oder 5 Waben (Halbrähmchen Zander), dann bleiben sie auch oben. Allerdings muss man aufpassen, das man die Kö nicht hochsperrt.
    Und nein, es wird nicht zwangsläufig hoch gebrütet. Heuer war das an meinem Hausstand ein Volk von 12, das auf 1 Wabe gerade mal 15 oder 20 Stifte gelegt hatte. Kann aber auch mal mehr sein wenn man es übersieht. Stört mich aber nicht. Geschleudert wird nicht vor 3 Wochen.


    Ich führe das "nicht durch das Gitter wollen" auf die Genetik zurück, ist aber nur mein Eindruck. Im Verein hat ein Kollege das Gitter mal als "Ärgergitter" bezeichnet, eben weil die nicht durch wollen. Bei der Betriebsweise mit DNM bei uns wird aber ohnehin jede Honigwabe geschleudert und im Kreis gehängt, da ist ein Gitter nicht nötig. Die nehmen alles raus was Honig ist, Rest wird neu "sortiert".


    Im Allgemeinen kann man lesen, das Carnica nicht so gern Brutnestfern stapeln, im Gegensatz zu Buckfast. Keine Ahnung ob das so richtig ist, meine Erfahrungen mit der C bestätigt das aber.

  • Zitat

    Im Allgemeinen kann man lesen, das Carnica nicht so gern Brutnestfern stapeln, im Gegensatz zu Buckfast. Keine Ahnung ob das so richtig ist, meine Erfahrungen mit der C bestätigt das aber.


    Doch, doch das ist korrekt :)