kann jemand sagen was das ist...

  • Hallo Brigitta


    also ganz sicher bin ich mir nicht das es die Kalkbrut ist, da ich die Bienenkörper fast weis kenne, falls es eine anders bezeichnete Krankheit wäre, würde ich die gleiche Behandlung wie bei Kalkbrut, wie folgt durchführen. Als erstes das Volk ganz warm halten, dann wie schon erwähnt, die Waben mit einer lauwarmen Zuckerlösung besprühen, das erhöht den Putztrieb des Volkes, dann auch stark befallene Waben entfernen, auf Wabenwechsel achten. In Senken und feuchten Gebieten, kann es auch am Standort liegen, ist aber seltener.Wenn es die Kalkbrut ist und sie verschwindet nicht bei den beschriebenen Tipps, bleibt als letztes der Wechsel der Königin. Meine Erfahrung ist, je wärmer die Völker sitzen um so schneller verschwindet die Kalkbrut, sie behindert die Entwicklung der Völker, ist aber nicht Existenz gefährdend.

    Gruß Reinhard / Lehre mich die wunderbare Weisheit,daß ich mich irren kann.(Teresa v. Avila)

  • Ganz bestimmt sind das Kalbrutmumien!


    ZumVergleich bitte einfach mal Googeln, es finden sich hier etliche Bilder, die ganz genauso aussehen. (erste zwei Bilderreihen)


    Maßnahme: Kunstschwarm mit Königinnenaustausch! Nix anderes, nicht tricksen bitte. Kein Gesprühe und Geschneide. Das bringt nichts.

    "Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Alterserscheinung".
    Hans Kasper

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  • also ganz sicher bin ich mir nicht das es die Kalkbrut ist, da ich die Bienenkörper fast weis kenne, ....


    Es ist Kalkbrut. 100%. Weiss, grau, schwarz, grünlich... Ist ein Pilz. Mit der Behandlung hast Du recht. Kann auftreten bei plötzlichen Kälteeinbruch, feuchter Witterung...Disposition der Völker vorausgesetzt. Gelegentliches Auftreten kann man evtl. tolerieren, für Züchter ist es ein k.o. Kriterium.
    Manche schwören auf die Einlage von Alufolie auf dem Boden. Scheint das Ausräumverhalten zu fördern. Warum, keine Ahnung. Wabenhygiene, Standort usw. du hast da recht.
    Manchmal hilft nichts.
    Ausser Kö. Wechsel, am besten noch mit komplett neuem wabenbau. Muss ich auch machen diesjahr.

    Die beste Zeit, einen Baum zu pflanzen, ist vor 20 Jahren. Die zweitbeste Zeit ist jetzt. (afrik. Sprichwort)

  • Maßnahme: Kunstschwarm mit Königinnenaustausch! Nix anderes, nicht tricksen bitte. Kein Gesprühe und Geschneide. Das bringt nichts.

    Sehe ich auch so. Wenn der Standort nicht extrem kühl und feucht ist und andere Völker am gleichen Stand keine Symptome haben, liegt es an der Genetik. Da hilft nur Königinnentausch. Je nach Stärke des Befalls kann man auch nur das Volk einengen (stark befallene Waben entfernen und vernichten) und dann eine neue Königin zusetzen. Der "sauberere" Neuanfang ist aber der Kunstschwarm. Viele Grüße, Brigitta

  • ?.. Muss ich auch machen diesjahr.


    Nachsatz: es ist nichtmal ein schlechtes Volk, weder von der Volksentwicklung her, noch von der Honigleistung. Varroabelastung auch im Rahmen.


    Deshalb hab ich auch versucht, auf komplett neuen Wabenbau umzusetzen im Rahmen der Umstellung auf DNM 1,5. hat aber NICHTS gebracht.

    Die beste Zeit, einen Baum zu pflanzen, ist vor 20 Jahren. Die zweitbeste Zeit ist jetzt. (afrik. Sprichwort)

  • :-D Ein Hohelied auf die Selbstheilungskräfte der Natur!
    Die soll es bei Kalkbrut ja sowieso durchaus geben - das Wetter, find ich, ist hier übrigens wirklich mal ein Gesprächspunkt :wink:
    Was da im Einzelnen so gesprüht wird, ist vielleicht gar nicht so ausschlaggebend.
    Es fehlt so manchem Imker bei so manchem Volk die Placebogruppe im Doppelblindmodus

    "Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Alterserscheinung".
    Hans Kasper

  • das Fachzentrum Veitshöchheim sagt da u. a.:


    Weniger anfällige Herkünfte verwenden! :daumen:


    wenn man auf Schwarmträgheit selektiert kann so was raus kommen wie "verdeckte" Kalkbrut-Anfälligkeit


    die dann bei der nächsten Generation mit entsprechenden Drohnen zum Vorschein kommt.



    Dann hilft weder Bienenwohl noch Alufolie etc.


    Da hilft nur noch eine andere Biene von einem ganz andern Züchter und ganz andern Herkünften


    Heutzutage scheint vieles mit einander verwandt zu sein.


    Man glaubt es kaum

    geht´s den Bienen gut, geht´s der Umwelt gut!

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