Nach Umstieg von Zander auf Dadant Futterwaben übrig

  • Hallo zusammen!


    Ich habe von Zander auf Dadant umgestellt und plane in den nächsten vier Wochen die Ablegerbildung. Aktuell habe ich kaum Futterwaben in Dadant, dafür zig in Zander über. Ich hatte mir überlegt, wenn ich die Ableger bilde, diese aus 1 Brutwabe plus (falls vorhanden) mindestens einer Futterwabe Dadant sowie ein oder zwei MW plus Schied zu bilden. Hinter dem Schied könnte ich jetzt noch die alte Zanderwabe quasi als externe Fütterung geben. Ggf. diese auch noch aufritzen.


    Macht das Sinn? Tragen die Bienen das Futter dann um oder wird in die Wabe nur eingelagert bzw. im schlimmsten Fall bestiftet?

    12er Dadant, Buckfast

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Hobbit () aus folgendem Grund: be nicht gestiftet - spenden wollte ich nichts :-)

  • Hallo Hobbit!
    Ich wollte auch meine zahlreichen DNM-Futterwaben meinen Dadant-Ablegern geben, wenn ich in ein paar Wochen welche bilde. Eigentlich wollte ich nur ne Leiste an der Oberträger schrauben und die hinters Schied hängen. Da ich vorm Schied keine FW geben wollte, sollte das eigentlich funktionieren. Wenn die Damen aus irgendeinem Grund das Schied nicht akzeptieren und die FW bestiftet werden sollte, muss ich sie dann wohl in ein Dadant-Leerrähmchen umschrauben und vors Schied hängen. Aber eigentlich sehe ich da keine Probleme, wenn ich rechtzeitig genug MW gebe. Bei der Ablegerbildung wird ja auch noch Tracht herrschen, so dass die FW ja eh nur Reserve ist.
    Frage an die Profis: Macht das Anritzen Sinn, um einen Futterstrom vorzutäuschen und die Königin zum Stiften anzuregen?


    Gruß Michi

    Gruß Michi ☮ ------------- Spezialisierung ist was für Insekten! :-D

  • Hallo nochmals,


    ist das eine so ungewöhnliche Frage, dass mir keiner hier antwortet? Muss ich das wohl mal selber testen....


    Hallo Frank. Hinters Schied hängen ist schon richtig. Wenns nicht klappt zur Einfütterungszeit unter die Dadant mit Absperrgitter setzen.


    Gruß Josef

    Buckfast . 10 Völker . DNM Holzbeuten 13 ner Zargen . Dadant US Frankenbeute. Königinnenzüchter.

  • Hallo,


    meine Meinung dazu:


    stetige Flüssigfütterung finde ich viel natürlicher und viel effektiver: alle paar Tage Sirup in die Futtertasche, diese sollte im Ableger als Schied eingesetzt werden!
    Gibt es noch Beuteninnendeckel dazu, wo ein Spundloch drin ist: Das ist wunderbar zum nachfüttern mit einer kleinen Gießkanne oder einem Messbecher mit Tülle. Man muß nur hier die "Luke" aufmachen, sieht, ob die Futtertasche leer ist und kippt nach.
    Noch viel besser ist denn einfach ein gescheiter Fütterer mit dezentralem Aufstieg, den man natürlich über den Ablegersitz setzt.


    Futterwaben aufreißen würd ich nicht. Es suppt und kann tropfen, durch das Gitter! Ratet mal, was das gibt...?
    Und ein so großer Abstand zum Flugloch beim Untersetzen von einer Zarge für alte FW, das ist auch nicht so gut in Sachen Wächterbesetzung am Eingang, finde ich persönlich.


    Reserve ist Reserve und Tracht ist Tracht.
    Und Reserve ist gut, Tracht ist besser. Dünflüssig füttern ist eben keine Reserve.


    Grüße


    Marion

    "Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Alterserscheinung".
    Hans Kasper


  • Hi,
    wird ein Ableger auch die Fütterung über einen Adamfütterer mit zentralem Aufstieg annehmen?

    mein Fahrradlicht ist mit Lichtgeschwindigkeit unterwegs und ich ganz knapp hinterher

  • Hallo Marion


    wie viel Futter gibst du dann immer? Für meine drei geplanten Ableger habe ich zwei futtertaschen sowie für alle Adams fütterer. Die Taschen sind die ganz schmalen. Da passen 2 Kilo rein meine ich.

  • Hi,
    wird ein Ableger auch die Fütterung über einen Adamfütterer mit zentralem Aufstieg annehmen?


    Meinen Ableger letztes Jahr habe ich Problemlos mit einem Futtergeschirr mit zentralem Aufstieg füttern können.
    Buckfast in Deutsch-Normal


    Gruß
    Holger

    Am Ende wird alles gut. Und wenn es noch nicht gut ist, dann ist es noch nicht das Ende!

  • Hallo Hobbit!
    Ich wollte auch meine zahlreichen DNM-Futterwaben meinen Dadant-Ablegern geben, wenn ich in ein paar Wochen welche bilde. Eigentlich wollte ich nur ne Leiste an der Oberträger schrauben und die hinters Schied hängen.


    Also wenn du nur 1 DN Futterwabe gibst, dann würde ich mir das Leisten-Anschrauben und einhängen sparen und die Wabe einfach locker hinter das Schied an die Beutenwand legen.


    Solange du nicht mit den Kästen wanderst (Transport Ablegerstand <-> Heimstand etc) müssen die Waben nicht hängen, ein Beespace ist auch nicht nötig. Wenn die Waben abgesondert vom Brutnest sind, vielleicht auch noch nicht senkrecht, dann ist das ein Reiz "Oh, hier ist ne Wabe abgebrochen, da können wir schnell noch das Futter retten.


    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Wabenbruch in der Beute sehr schnell und auch ziemlich restlos von den Bienen leergetragen wird.


    Stefan

  • Hallo Stefan!


    Vielen Dank für die Antwort. Das klingt logisch für mich. Ich kann die Ableger ja erst zu meinem anderen Standort verstellen und dann die Futterwabe reinstellen. Wenn sie die dann schnell leertragen sollten, wirkt das ja vielleicht auch wie ein Futterstrom, der zum Stiften anregt.


    Gruß Michi

    Gruß Michi ☮ ------------- Spezialisierung ist was für Insekten! :-D

  • In jedem Imker steckt ein Wachskrümelsammler! Bloß nichts wegwerfen, alles schön aufheben und wiederverwenden. :wink:


    Zum Glück bin ich davon kaum betroffen, da der Pyromane in mir meistens schneller ist als der Wachskrümelsammler. Ab in die Tonne und dem Feuergott oder wahlweise der Ostergöttin (ein Osterfeuer passend zu Ostern) ein Opfer gebracht.


    Dann gäbe es ja noch die verwerfliche Möglichkeit, einen kleinen Kunstschwarm in die alten Waben einzuschlagen und später im Jahr als Ableger gewinnbringend zu verkaufen. Auch so kommt man zu einer Wachsstrecke. Ahnungslose Anfänger als Abnehmer gibt es ja genug. Ja ja, nehmt euch ruhig in Acht. Diese Welt ist kein Ponyhof.