MAQS beehive strip ...

  • Würden Dich die am meisten beschäftigen, die zwischenzeitlich aus der Brut gegangen sind? Die werden mich wohl in vier Wochen beschäftigen... Alle! :(
    Außer in Bezug auf Schei... habe ich bisher keine Unterschiede feststellen können.
    Weitere Unterschiede? Die AS steht seit heute ganz oben und ganz weit hinten im Schrank!


    Gruß Peter

  • Ich kann Anni nur beipflichten!


    Welche Erfahrungen wurden gemacht?

    Wenn Du tot bist, weißt Du nicht, daß Du tot bist. Aber für Dein Umfeld ist es hart.

    Genauso ist es, wenn Du blöd bist.


    Ich halte die Erkenntnis für einleuchtend, dass alle Menschen frei geboren sind und nicht alle das überhaupt wollen.

  • Hallo Freunde,


    mein IMkerpate hatte vorgeschlagen, heuer mal die MAQS einzusetzen. Dem habe ich mich natürlich brav angeschlossen und meine drei Völker
    auch damit behandelt.


    Gestern, nach 7 Tagen also, habe ich die jeweis zwei Streifen wieder aus den Kästen entfernt. Die Streifen waren noch intakt, natürlich anpropolisiert
    (nur unten) und auch von Bienen belaufen. Gewogen habe ich für die 6 ein Restgewicht von 500g (wer kennt das Neugewicht?). Säure wurde auch
    noch abgegeben, aber natürlich im Vergleich zum frisch ausgepackten Zustand sehr wenig (subjektiver Eindruck). Das Wetter war in den 7 Tagen
    durchwachsen und eher teilweise kühl, keine wirklich heißen Tage dabei.


    Die Milben sind reichlich gefallen, ich hatte unter den Beuten in größerem Anstand die Bretter liegen und konnte täglich ablesen. Mal sehen, wie sich das
    jetzt weiter entwickelt, da die Behandlung ja noch nachwirkt.


    Die Bienen hat es am meisten beim Auflegen gestört, da sind sie wirklich fluchtartig von den Streifen weggelaufen. Während der 7 Tage habe ich weiter
    Polleneintrag und normales Flugverhalten festgestellt, sowie häufige Ventilationstrupps an den ganz offenen Fluglöchern. Erhöhter Totenfall war bis jetzt
    nicht festzustellen. Ob die Königinnen noch da sind und ob es Legepausen gab, kann ich noch nicht sagen.


    Mein Eindruck ist erstmal positiv. Bestätigen kann ich das in 2 oder 3 Wochen, wenn ich wieder den Befall gecheckt habe und weiß, dass die Kö alles
    unbeschadet überstanden haben. Meine Bedenken - hab mich hier natürlich belesen - scheinen erstmal unbegründet.


    Das wollte ich Euch einfach wissen lassen.


    LG
    Roland

  • MAQS...Gewogen habe ich für die 6 ein Restgewicht von 500g (wer kennt das Neugewicht?).


    Nachwiegen kann ich nicht, da ich keine Maqs habe. Es gibt Händler, die geben Versandgewichte ihrer Waren an, z.B.:
    http://www.imkereibedarf-biene…ereibedarf/Products/00203
    Da ist sicher die Produktverpackung incl. Beilagen gewogen worden. Wirkstoffgehalt soll 68,2g/Streifen betragen:
    http://www.andermatt-biovet.de/de_bvi/maqs.html
    Nun kannst Du selber den MAQS-Restmüll nachwiegen und die Differenz ausrechnen + nach hier mitteilen. Vielleicht gibt es doch noch Jemanden, der Dein Rechenergebnis praktisch nachwiegen kann...


    p.s.: Was spricht aus Sicht Deines Imkerpaten dagegen, AS per Schwammtuch zu applizieren; warum rät er zu MAQS?

    Einmal editiert, zuletzt von ribes () aus folgendem Grund: p.s.

  • Hallo ribes,


    danke für die Tips. Mich hätte einfach interessiert, wieviel Gewicht die Streifen in den 7 Tagen verloren haben.
    Dummerweise hatte ich den Gedanken aber erst beim rausnehmen und keine neuen Streifen mehr übrig.


    Mein Pate hatte bisher immer das Schwammtuch im Einsatz und wollte sehen, ob es auch ohne Säurepanscherei
    geht, vernünftig gegen die Milbe zu behandeln. Letztlich hat mich auch die einfachere Handhabung und angebliche
    Anwendungssicherheit überzeugt. Ein weiterer Schritt in Richtung eigene Meinung eben.


    Grüßle
    Roland

  • ...einfachere Handhabung und angebliche
    Anwendungssicherheit überzeugt


    Sowohl Schwammtuch als auch MAQS setzen im Augenblick ihrer "Scharfschaltung", also beim Einlegen in das Volk, bestimmungsgemäß AS frei und zwar - konstruktionsbedingt - mit Maximalausstoß gerade zu Beginn. Handgranate eben, wie Henry treffend bemerkt hat. Bei beiden Methoden wird Einatmen als gesundheitsschädlich benannt und das Tragen von "Schutzhandschuhen/Schutzkleidung/Augenschutz/Gesichtsschutz" im Sicherheitsdatenblatt vorgeschrieben. Weiter in Zf. 8.2.2: Wenn technische Absaug- oder Lüftungsmaßnahmen nicht möglich oder unzureichend sind, muss

    Atemschutz getragen werden.


    Harmloser als Schwammtuch sind die MAQS also nicht.
    Dem Nachteil des nicht steuerbaren "Handgranateneffektes" sollte mit der Etwicklung der verschiedensten Dispensertypen gerade begegnet werden. Noch heute wird mit deren Vorteilen geworben: bessere und sicherere Handhabung, bienenschonender AS-Konzentrationsverlauf ohne den Anfangspeak als Startschock usw. Das hatte mich anfangs auch überzeugt, bis ich Besseres kennnenlernte. Dazu zählt jetzt TBE im weiselrichtigen Brutsammler...


  • ja, alles gute Einwände. Das waren auch meine Bedenken, zusätzlich zu den berichteten Totalausfällen.


    TBE habe ich aufgrund (noch) mangelndem Material und genau einzuhaltendem Zeitplan verworfen, da hatte
    mir dankenswerterweise Jörg K. schonmal ausführliche und gute Infos zu gegeben.


    Mal sehen, wie ich das künftig anpacken werde. Jetzt schau ich erstmal genau, wie die MAQS wirken.


    Grüße
    Roland

  • ...interessiert, wieviel Gewicht die Streifen in den 7 Tagen verloren haben.


    Im Idealfall sollten die MAQS ihre 68,2g AS-wirkstoff (in der Konzentration von 46,7 Gewichts%) vollständig in den Bienenstock abgeben. Mglw. nehmen sie im Gegenzug zusätzliche Gewichte auf (Feuchtigkeit, Propolis etc.), die das Nachwiegeergebnis beeinflussen.

  • TBE habe ich aufgrund (noch) mangelndem Material und genau einzuhaltendem Zeitplan verworfen
    Roland


    Die exakte teminliche Planbarkeit von Arbeitsschritten habe ich dagegen bei TBE als entscheidenden Vorteil kennengelernt. Kein banges Abwarten von Varroa- u.a. Wetterberichten mehr. Rechnet man die ohnehin nötige Wabenerneuerung mit ein, entsteht kaum Materialmehrbedarf (1 Fangwabe/BrSpender, ca. 5-8 Fangwaben/BrSammler). Allenfalls die Brutsammel-Zargen werden theoretisch 28 Tage lang zusätzlich benötigt. Tatsächlich werden aber am Tag 14 bereits einige frei und danach ist Honigernte in den Brutspendern mit weiteren freiwerdenden Zargen. Im Vergleich zu Dispensern lassen sich die dort benötigten Verdunstungsraum-Zargen bei TBE einsparen.

  • wie gesagt, von der Sache her spricht mich die TBE schon eher an, weil ohne "Keule".
    Nur habe ich Dadantbeuten, und davon alle drei besetzt. Hier scheint tatsächlich Zander einen Vorteil zu bieten.


    Aber damit schweifen wir ja schon leicht ab :wink:


    Die Gewichtsveränderung der MAQS muss demnach noch nichts über die verdunstete Säuremenge aussagen, ok.


    Jedenfalls fallen immer noch reichlich Milben - Stand gestern Abend.


    LG
    Roland