Genraps anwandern ?

  • Hallo Miteinander,


    jetzt, da wieder der Raps angewandert wird, wie in jedem Jahr, frage ich mich, ob man das eigentlich noch guten Gewissens tun kann, oder ob die Landwirtschaft mittlerweile auf Genraps umgestellt hat, freilich, ohne das an die grosse Glocke zu hängen ? - Weiss jemand genaueres, und wie das mit der Beschilderungspflicht in der Botanik aussieht ?


    Vielen Dank im Voraus und viele Grüsse von
    Benjabien

  • Versuchsflächen werden aber nicht öffentlich gemeldet. Da war doch mal was in Schleswig-Holstein. 400 Hektar "Versuchsfläche" (na klar...). Ein Gericht ordnete die Vernichtung an, Behörden verweigerten die Herausgabe der Ortsangabe...usw. usf...


    Jeder macht, was er will. Bei uns in der Nähe ist auch ein Landwirt aufgeflogen, der heimlich und wissentlich solches Maissaatgut einsetzte.


    Dein Mißtrauen ist also berechtigt. Deswegen: den Raps anwandern und dann den Honig untersuchen lassen. Und dann geht es Dir unter Umständen wie Imker Bablok.

  • Hi Bernhard,


    Wurde nicht mal behauptet, dass es keine Versuchsflächen mehr gibt? Ich hab da noch irgendwas im Kopf, bin mir aber nicht sicher.


    Wenn man Landwirte hat, die sich einfach gegen recht und Ordnung hinwegsetzen, ist es immer sch...... Egal was sie für Pflanzen anbauen oder auch was Sie spritzen.
    Solche Menschen gehörten mit Bußgeldern belegt, an denen Sie die nächsten 10 Jahre abzahlen.

  • Auf der von Dir verlinkten Seite vom Bund steht: "Öffentlicher Teil des..."

  • Die Landwirte deklarieren ihre Genfelder bestimmt nicht öffentlich, wenn sie nicht müssen. Und auch kein Imker wird freiwillig den Hinweis auf "Genhonig" auf seine Etiketten drucken lassen, wenn er seine Ernte verkaufen möchte. Und so wird wohl schliesslich der Widerstand gegen Gentechnik wirkungsvoll unterwandert. Niemand will es haben, und es ist längst da :-/