Mal ein Serviervorschlag...

  • ... aus dem Hause Lidl. Wer noch nicht wußte, wie er Honig servieren könnte, dem hat Lidl auf diesem Edel-Honig einen Vorschlag unterbreitet. Ich bin nur nicht ganz sicher, wo ich diese witzigen kleinen Förmchen herbekomme, in denen ich den Honig servieren soll. Ebenso bin ich noch fantasielos, wie ich den Honig da rein und mein Konsument ihn wieder raus bekommt. Könnt Ihr da helfen? :cool:


    Viele Grüße


    Pisolo


  • Ups, ich hab das wohl falsch aufgefasst, sorry.

    "Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Alterserscheinung".
    Hans Kasper

  • Wiso?


    Ist doch ganz einfach!


    Geschleuderten Honig im Glas kaufen!


    Schonend Auftauen, damit er wieder flüssig wird.


    Die leeren Waben waagrecht hinlegen.


    Flüssigen Honig drüberlaufen lassen, bis die Zellen wieder gefüllt sind.


    Dann ab ins Bienenvolk zum Verdeckeln - wenn man Glück hat.


    Bienenflucht einlegen.


    Waben entnehmen!


    Wabenstücke herausbrechen!


    Nach Vorschlag servieren!


    Griass Simmerl

  • Äh, jetzt ganz im Ernst: Du kennst keinen Wabenhonig? oder wie?


    Doch doch, natürlich schon. Ich finde es nur immer lustig, wenn man im Supermarkt ein Müsli angeboten bekommt, dass dann mit viel frischem Obst und Joghurt in der Schale liegt, so suggeriert zumindest das Etikett. Wenn DU dann das Müsli aufmachst, ist halt doch nur irgendein Müsli drin, was fern von dem Bild auf der Packung ist. Wenn Du dann genau hinschaust, steht eben "Serviervorschlag" drunter. Allein das finde ich schon immer ein wenig grenzwertig, aber gut: Mit Liebe macht man aus einem Aldi Müsli auch ein Müsli mit frischem Obst und Joghurt. Aber bei Honig als "Serviervorschlag" Honigwaben abzubilden, ist schon eine echte Kunst, denn so wird definitiv niemals jemand den Honig, den er im Glas kauft, "servieren"... :-)


    Das würde nur getoppt, wenn Sie eine Blumenwiese abbilden würden und "Serviervorschlag" dazuschreiben würden...


    Viele Grüße
    Pisolo

  • Ja,
    alles sehr lustig. Aber ihr wisst schon, dass das Wort Serviervorschlag praktisch unumgänglich ist. Wenn man draußen auf dem Etikett was abbildet, was so nicht der Inhalt ist, muss man Serviervorschlag dazuschreiben, sonst hat der Käufer ein Anrecht auf das abgebildete Ding. Wird bei vielen Lebensmittelverpackungen so gemacht. Auf das Etikett etwas, was appetitt macht und lecker aussieht, drinnen aber nur das Rohprodukt.
    Seinbar gibt es da für Honig wieder mal Ausnahmen. Sonst würden viele Imker verklagt werden, weil in ihrem Honigglas keine Bienen sind und auch kein Blumenstrauß.
    Viele Grüße
    Wolfgang, der natürlich nicht berechtigt ist Rechtsauskünfte zu geben und deshalb nur die Stichwörter bringt: Anwälte, Drecksäcke, Leute, auf die ich verzichten könnte, Unrecht als Geschäftsmodell

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.

  • Moin Wolfgang,
    :-D poah, bin ich froh, dass ich kein Jura studiert habe!

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    Hans Kasper

  • Könnte mich Eumeln.
    Ist doch klasse:
    Honig verkaufen, leere geschleuderte Honigwaben in kleine Portionsstückchen teilen und mit verkaufen.
    Supi, so kann man doch auch Geld verdienen.
    Und wer es exotisch mag, der bekommt alte Brutwaben in Stückchen ( al la "Vollkornfarbe") :lol:

    Man muß keinen Wind machen, aber man muß segeln können.

  • Anni,
    google mal nach "Wabenhonig Bilder" - es ist unglaublich, was manche da in Stücke schneiden und anbieten!

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    Hans Kasper