Bienenvergiftung in Leverkusen

  • Hallo erstmal,
     
    der Leverkusener Anzeiger berichtet von einem Vergiftungsfall in Rheindorf-Süd und Hitdorf, bei dem 20 bis 30 Völker von sechs Imkern stark geschädigt worden seien.
     
    http://www.ksta.de/stadt-lever…et,15189132,26732508.html
     
    Der Veterinär habe ein Glas mit toten Bienen an ein Untersuchungsinstitut geschickt.
     
    Einen Hinweis darauf, dass auch Pflanzenproben von den umliegenden Rapsfeldern zur Untersuchung eingeschickt worden seien, was zur Sachverhaltsaufklärung dringend notwendig gewesen wäre, enthält der Zeitungsbericht nicht.
     
    Keiner der vom Veterinär befragten Landwirte habe ein bienengiftiges Spritzmittel verwendet.
     
    Mit freundlichen Grüßen
    Rubikon
    ---


    Vertrauen ist gut, Sachverhaltsaufklärung ist besser

  • Ich als Imker hätte mir sofort Proben von den Feldern ringsum geholt.


    Gruss Ingo

  • Hallo !


    CENTER.TV zu dem Thema,
    LINK


    Als ich gerade mit einem anderen Imker sprach, war seine erste Reaktion:
    "Leverkusen ? Ist dort nicht Bayer ?"


    GdBK

    Aus der Übertreibung der Warnungen,
    ist die Unterschätzung der Realität geworden.

  • Das geht aus wie das Hornberger Schießen. Biologische Untersuchung: Verendet durch Kontaktgift. Chemische Untersuchung. Alles B4 unter der Schadensschwelle, aber ein bunter Strauß von PSM.
    Remstalimker

    Im Netz ist gut auf hohem Niveau imkern.:daumen::lol:

  • CENTER.TV zu dem Thema,
    LINK


    Als ich gerade mit einem anderen Imker sprach, war seine erste Reaktion:
    "Leverkusen ? Ist dort nicht Bayer ?"


    Das Video ist sehr interessant.
    Wenn man es bei 40 Sekunden stoppt, sieht man das betroffene Gebiet.
    Vergleicht man das mit Google Earth (suche Leverkusen, dann Hitdorf), dann sieht man, daß das Gebiet mit den vergifteten Bienen direkt an Felder mit Versuchparzellen grenzt, und gleich hinter diesen Feldern ist dann Bayer CropScience GmbH Monheim.


    Also die vergifteten Bienen sind so nah an den Versuchfeldern, die könnten da fast schon zu fuß hinspazieren!


    Interessant ist natürlich, daß in den obigen Artikeln zum Thema diese unangenehme Nähe zum Bayer CropScience Zentrum nicht erwähnt wird.
    Hingegen spricht man von Gärtnern die vielleicht "alte Pestizide aus dem Schuppen" verwendet haben könnten.


    :-?

  • In der "Aktuellen Stunde"(WDR) gestern haben sie das Bayer Werk im Zusammenhang mit der Bienenvergiftung gezeigt, allerdings betont, das davon ausgegangen wird, das kein Zusammenhang besteht :-(. Viele Grüsse, Brigitta

  • Das wäre ja auch ein Ding, wenn die Vergiftung vom Bayer "Bee Care Center" ausginge.

  • aber den Bienen vom BEE CARE CENTER wird das alles nichts anhaben können, denn die sind ja mit richtigen Varroazieden behandelt worden, da steht kein blöder Ahnungsloser IMKER dahinter, da ist ein echter Bienenexperte dahinter, der auch ganz gute Erfahrungen mit Australien hat, denn dort gibt es kein Bienensterben, weil es dort auch keine Varroa gibt!


    So einfach ist diese WELT


    Diese Experten der BAYER AG waren ja alle am Donnerstag in Wien auf der 1. Bienenschutz-Konferenz anwesend


    Am Nachmittag des ersten Tages just nach dem diese Vergiftungen auf dem Trigger waren sind sie alle gemeinsam verschwunden!


    Ein Schelm der jetzt böses denkt !


    Machen die in Monheim nicht Versuche mit SONIDO am Mais?


    http://www.saatschutz.de/Saats…aatgutausstattung2013.pdf


    wer kommt aus den Revier von Fred Klogether?


    und kann mal nachsehen ob die Bienen vom BEE CARE CENTER noch leben?

    geht´s den Bienen gut, geht´s der Umwelt gut!

  • Die neonic Beizmittel die bisher oft derartige Vergiftungen verursacht haben, sind zur zeit auf blühenden Pflanzen verboten.
    Sie können aber immer noch z. B. auf Getreide angewendet werden und so mit dem Abriebstaub Bienenvölkern extrem schaden.


    Bayer arbeitet natürlich daran, die verbotenen Neonics durch adere zu ersetzen.
    Thiacloprid hältiges Beizmittel ist schon in einigen Ländern zugelassen, und zwar als SONIDO am Mais.


    In Deuthschland hat die Zulassung aber noch nicht geklappt.
    Vielleicht werden zur zeit gerade Aussaatversuche mit diesem neuen Mittel durchgeführt?
    - Hoffentlich werden die vergifteten Bienen auch auf Thiacloprid untersucht.


    Es wäre natürlich sehr schade für Bayer wenn eine Bienenvergiftung auf den eigenen Versuchsflächen die Zulassung des neuen Produktes in Deutschland verhindern würde.


    http://www.saatschutz.de/Saats…ompetenz/index.php?id=329

  • .... Hoffentlich werden die vergifteten Bienen auch auf Thiacloprid untersucht....


    das werden Sie bestimmt:roll:


    denn das hier ist ja offiziell erlaubt:confused:


    https://agrar.bayer.de/schnellinformation.cms?ProductId=408


    und allein um sicher zu sein ob nicht irgend einer der Rapspflanzer nicht überdosiert hat müssten Sie dannach suchen


    Das ist doch Ehren-Sache


    oder?


    aber wer weiß vielleicht reiten wir hier ein ganz falsches Pferd

    geht´s den Bienen gut, geht´s der Umwelt gut!

  • Die neonic Beizmittel die bisher oft derartige Vergiftungen verursacht haben, sind zur zeit auf blühenden Pflanzen verboten.
    Sie können aber immer noch z. B. auf Getreide angewendet werden und so mit dem Abriebstaub Bienenvölkern extrem schaden.


    Die Neonicotiniode am Saatgut wurden ab 1.10.2013 verboten. Bis 30.9.2013 haben die noch, auf Teufel komm raus, das Zeug in den Boden gebracht. So wars zumindest bei
    uns in der Gegend.


    Ich trau' von denen keinem über den Weg...


    Gruss, Christian