Erfahrungen mit Auflageschienen

  • Guten Abend an die Forengemeinde.


    Da ich immer bedacht bin das für mich optimalste für die Imkerei zu finden, würde ich gern mal wissen was ihr so für Auflageschienen, aus welchem Material in den Zargen (HR/BR) benutzt. Wo seht ihr Vorteile, wo evtl. Nachteile.


    Wir haben zBsp.Kunststoffschienen gehabt, da diese jedoch nicht aus Vollmaterial sind haben sich ab und an so Miniameisen dahinter eingenistet. Mit Holzschienen war keine einzige zu finden.


    Was taugen die Amischienen? Verkitten sie da wirklich weniger oder sollte man doch zu Edelstahl greifen?
    Im Honigraum mit Abstandsrechen integriert oder werden auch diese zustark verkittet?


    Wäre nett wenn ihr mal so euere Erfahrungen schreibt.


    MfG Thomas

    Carnica und Buckfast in Segeberger Styro DN u. DN 1,5

  • Die Amischienen finde ich gut!


    Von mir aus könnten die auch noch eine abgewinkelte Kante in Richtung der Rähmchenseitenteile haben. So wie ein seitlicher Abstandshalter.


    Trotzdem kitten die Bienen aber auf ihnen rum. Aber man kann das Propolis wenigstens gut abkratzen.


    Plastikschienen hatte ich noch nicht.


    Gruß Jörg

  • Hallo,


    Amischienen kenn ich/nutze ich persönlich jetzt nicht, habe aber selbst in den Brutraumzargen Auflageschienen, die ich nicht missen möchte.
    Anders als die Amischienen sind diese völlig plan und dann einfach an die ohnehin im Holz vorgegebene Stufe, dort wo die Rähmchenohren aufliegen sollen, flach angeschraubt. Und zwar so, dass sie nur einen Hauch über diese Holzkante überstehet.
    Daraus ergibt sich ein sehr schmaler Grat durch die Schiene, auf der das Rähmchen eine kleinste Auflagefläche erhält und somit wunderbar auf Metall zu schieben ist. Durch die Bauart entsteht zwar eine Art kleine "Rille" Richtung Beutenwand, die ist aber leicht mit dem Stockmeißel zu reinigen. (Sichtbar/vorstellbar hier, obwohl es nicht mein Hersteller ist).


    Ich hab eine Beute eines anderen Anbieters, die hatte keine Schiene, furchtbar im Vergleich. Was ich besonders schätze ist, dass sich in der Dadant nun mal mit Platz die betrachteten Rähmchen wieder zusammenschieben lassen. Und fertig kann man selbst voll bebrütete oder Futterwaben en bloc wieder zurückschieben ohne eine Bremswirkung.


    Beim Wandern mag allerdings Schienenlosigkeit von Vorteil sein, weil auch nichts rutschen kann.


    Wie Alu nach AS behandlung aussieht, fragst Du mal besser die anderen.


    Grüße


    Marion

    "Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Alterserscheinung".
    Hans Kasper

  • Ich habe Amischienen, Plastik und Holz in den Segebergern.
    Holz ist zwar wunderbar resistent im Heiswasserdampf aber da es die Zarge weniger ist, ist das dann kein Vorteil mehr ;-)
    Nachteil ist, dass die sehr verkittet werden und beim Putzen mit dem Stockmeissel immer Holz mit abgespänt wird. Ich sortiere sie nach und nach raus.


    Plastik ist sehr praktikabel da wunderbar sauber zu machen und kaum Verkittung; zudem maßgetreu - da passen dann eben die an einer Zarge geprüften Schiede überall und das Putzen geht leichter - dafür eben nicht sehr stabil in Sachen Wasserdampf.


    Die Amischienen habe ich auch, machen auch eine gute Figur, entsprechen eigentlich in den Eigenschaften im Wesentlichen den Plastikschienen aber eben Wasserdampfresistenter. Würde ich persönlich für Holzzargen nehmen wenn es da die Möglichkeit gebe, sie einzubauen.


    Melanie

  • Die Ami Plastik wie sie z.B. Holtermann hat, schweben mir vor oder die Edelstahl die sie anbieten. Die sollen in unsere 1,5DN rein das man Schied und Rähmchen gut schieben kann....


    Hmm

    Carnica und Buckfast in Segeberger Styro DN u. DN 1,5

  • Hallo,


    ich stehe voll hinter dem Beitrag von Melanie, denn ich habe auch alle drei Schienen. Einen Vorteil der Amischiene möchte ich noch hervorheben, da lassen sich mehrere Waben leichter schieben.

    Gruß Reinhard / Lehre mich die wunderbare Weisheit,daß ich mich irren kann.(Teresa v. Avila)