Rähmchen auskochen

  • Hallo


    Ich habe das mit dem auskochen nicht richtig verstanden ??


    wie macht Ihr das und schöpft Ihr das Wachs dann ab oder läßt man einfach das Wasser kalt werden


    Danke für die Antworten


  • Ich habe das mit dem auskochen nicht richtig verstanden ??


    wie macht Ihr das und schöpft Ihr das Wachs dann ab oder läßt man einfach das Wasser kalt werden


    Hallo, ich weis nicht ob du es richtig verstanden hast... wie hast du es denn verstanden?


    In kochendem Wasser das Wachs schmelzen, dann (wenn alles geschmolzen) die ganze Pampe durch eine Strumpfhose in ein zweites Gefäß und dort abkühlen lassen.


    Liebe Grüße


    Simon

    "In der Natur ist die Bedeutung des unendlich Kleinen unendlich groß." (Louis Pasteur)

  • Hatte mal glaub ich im Buch gelesen wenn man ein sehr großes Behälter hat zum kochen ( fass ), das man die ausgesonderten Waben samt Rähmchen in kochendes Wasser gibt und in Anführungszeichen nur noch die Tresterreste abbürsten muss. Hat das schon mal jemand ausprobiert?

  • Bleibt beim Dampfschmelzer nicht auch Reste am Rähmchen zurück, dachte beim auskochen gleich mit einer langstieligen Wurzelbürste sauberschruppen und gut. Dachte an ein 60l stahlfass Ca 30€ und ein Gasbrenner Ca 25€. Das gewonne Wachs wollte ich nach Reinigung für die Schmiede verwenden ( abkühlen von Werkzeug ).

  • zu jedem Thema ruhig mal suchen hier im IF oder in Kombination mit LWG LHH um die entsprechenden Arbeitsblätter zu lesen
    Wachs-Wasser darf nicht mit Eisen in Kontakt kommen- wird dann dunkel bis schwarz


    Ich nutze einen Holzbeheizten Waschkessel mit Ablasshahn- 100l - ca 3/4 voll- aufheizen, dann vollen Leinensack mit Drohnenbrut von allen Ständen- aufkochen und mit Dachlatte wenden- zum Schluß Betonplatte gegen Auftrieb- Deckel drauf. Am nächsten Wochenende ist die Wachsplatte oben erkaltet und wird abgenommen. Abwasser läuft direkt in Garten, Resttrester+Brut im Komposthaufen vergraben.
    Altwabenaufarbeitung im Herbst/Winter mache ich lieber mit Dampf - nur Heißwasser für die Tapetenlöser über Holzfeuerung.

  • Bleibt beim Dampfschmelzer nicht auch Reste am Rähmchen zurück, dachte beim auskochen gleich mit einer langstieligen Wurzelbürste sauberschruppen und gut.


    Das geht beim Dampfschmelzer nicht anders. Die Rähmchen sind nass und heiß, da geht alles mit Spachtel oder Bürste gut ab.
    Das praktische am Dampfschmelzer (zumindest bei meinem) ist, dass durch das Sieb am Boden schon recht sauberes Wachs kommt. Da ist kein Abseihen nötig. Einschmelzen und Absetzen lassen genügt. Das Trennen von Wachs und Trester erfordert also keinen eigenen Arbeitsgang.


    Wolfgang

    Unfähigkeit nimmt, aus der Ferne betrachtet, gern die Gestalt des Verhängnisses an (G. Haefs)

  • Hi,


    bei mir läuft es ähnlich. Auch so ein Kessel, allerdins die Waben direkt rein und den Trester


    mit einem Kescher rausfischen. So bleiben im Herbst bei einem Durchgang ca. 10 KG Wachs die schön oben schwimmen und dann


    abgekratzt werden. Das Wachs dann mit neuem Wasser nocheinmal aufkochen, durchfischen und abkratzen. Danach ist es sauber genug zum lagern.


    Gruss Joachim




    Ich nutze einen Holzbeheizten Waschkessel mit Ablasshahn- 100l - ca 3/4 voll- aufheizen, dann vollen Leinensack mit Drohnenbrut von allen Ständen- aufkochen und mit Dachlatte wenden- zum Schluß Betonplatte gegen Auftrieb- Deckel drauf. Am nächsten Wochenende ist die Wachsplatte oben erkaltet und wird abgenommen. Abwasser läuft direkt in Garten, Resttrester+Brut im Komposthaufen vergraben.
    Altwabenaufarbeitung im Herbst/Winter mache ich lieber mit Dampf - nur Heißwasser für die Tapetenlöser über Holzfeuerung.

  • Vom Auskochen bzw. Ausschmelzen allein werden die Rä. nicht so sauber wie gedacht. Die Reste bekommt man aber sehr gut mechanisch abgekratzt v.a. wenn das Rä. noch heiß ist. Ärgernis sind immer wieder die völlig überflüssigen Nuten v.a. im Unterträger, für deren Reinigung man einen extra Arbeitsschritt und ein hakenförmiges Werkzeug in Fugenbreite benötigt. Deshalb kaufe nur Rä. ohne Nut.