Hühner und mehr

  • P.S: Was sicher erschwerend bei Hybriden ist, ist , dass sie viel scharren. Vom Rasen ist dann in kürzester Zeit nichts mehr übrig...

    Bei 30qm bleibt eh nur blanker Boden. Auch bei drei Zwerghühnern mit nur einem Bein.

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Je nach Umfeld könnte man da auch eine Voliere bauen und den Platz mit Plattform nach oben ausweiten ... und manches lassen sogar Hühner stehen - Pfefferminze z. B. die wiederum Bienen lieben und natürlich alles Holzige. Hühner sind mögen eh keine freien Flächen, die sind viel lieber im Unterholz.


    Also blanker Boden kann trotzdem grünen ...

    Gruß Marion


    Gärtnerin mit Hang(garten) zur Selbstversorgung, Informatikerin, neugieriges Gscheidhaferl - 123viele.de

  • Wenn man das so liest … ich glaub, ich fang auch wieder mit ein par Hühnern an.


    Wobei: da kann man ja schlecht man für eine Woche verschwinden - bei Bienen kein Problem. Denen ist mal ganz wohl, wenn der Chef nicht da ist. Im Winter sowieso.


    Grüße Ralf

  • Nachbarn einbinden. Vorher mit Eiern anzuckern, wenn sie dann süchtig sind, ...'Du, ich bin mal 'ne Woche weg - morgens Klappe auf, abends zu, Wasser, Futter (Körner hier, Legemehl da) und die brauchen auch Ansprache 😂 - Eier nimmst Du Dir bitte raus!'


    Klappt super. Gewissenhafter als wenn ich das machen. ;)

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Das Suchtpotential ist definitiv da !

    Ich habe mit Blausperbern begonnen, die waren handzahm und sehr ruhig. Mittlerweile ist es ein bunter Haufen aus Nachzuchten, geretteten Legehühnern und Grünlegern. Längst nicht so ruhig wie die schweren Rassen.

    Der Auslauf ist mittlerweile blanker Kraterboden. Meine dürfen jedoch fast täglich in den gesamten Garten (Aufsicht! ) oder eben abgesperrt auf die Wiese.

    Über dem Auslauf habe ich ein Netz, da mir im Frühjahr ein Greifvogel 2 gekillt hat und auch der Fuchs war schon zu Gange und hat meinem Mann das leidige Schlachten abgenommen.

    Als Stall haben wir ein kleines Holzgartenhäuschen umgebaut mit AXT- Türöffner. Das ist super, da wir schon mal die manuelle Klappe vergessen hatten und Fuchs- oder Marderbesuch hatten.

  • Automatische Klappe lichtgesteuert haben wir auch, Bausatz, das ist schon sehr entspannend.

    Fuchs und Marder noch keine Verluste. Ohne Hahn und mit Freigang zwei durch Habicht.

    Jetzt nur noch im eingezäunten Auslauf. Mit Hahn zwei Habichtversuche aber ohne Erfolg und die schon Recht zerruoften Opfer haben es überlebt.

    "Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Alterserscheinung".
    Hans Kasper

  • Hallo zusammen!


    Als seit 16 Jahren durchgehend hühnerhaltender Mensch kann ich nur bestätigen: Hühner machen süchtig!

    Und sind emotional je nach Situationenenen den Bienen ähnlich, sprich sie beschäftigen ihren Halter. Sei es aus Sorge, Wut, Hilflosigkeit oder, und Gott sei Dank überwiegt dieses Gefühl alle (!) anderen: Freude & Glück!

    Für den Anfang halte ich irgendeine Hybridvariante für die "einfachte", bin aber auch ganz klar bei Ralf, dass die ganz unspektakulären, in meinen Augen aber dennoch sehr schönen "Lohmänner" o. Ä., mit die entspanntesten Zeitgenossen sind, insbesondere wenn man Wert auf zutrauliche Tiere legt. Die unentwegt hektikenden Leghornartigen sind da weniger Meins, wenngleich sie riesige Eier legen.

    Auch sehr schön, gut legend und äußerst entspannt vom Gemüt her sind diese Hühner hier.

    Selber bin ich bekennender Zwerghuhnfan und mag hierbei besonders "einfache" bzw. ursprüngliche Rassen, ähnlich den Holländer Zwergen. Natürlich sind diese Rassen wirtschaftlich uninteressanter, dafür aber äußerst langlebig und vom Wesen her grandios.

    Bevor ich mich nun weiter in Begeisterungsstürmen für`s Geflügel ergehe, im Folgenden ein paar Impressionen meiner diesjährigen Truppe (die verbliebenen, die restlichen Hähne sind jetzt allesamt an einem /mehreren besseren Ort(en):wink:):


    33646380nr.jpg


    33646381cn.jpg


    33646382gl.jpg


    33646383dm.jpg



    Upps, der einzig verbliebene braune Hahn fehlte. Da isser:



    Fedrige Grüße

    Patrick

    Et kütt wie et kütt und et hätt noch immer jut jejange!

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Patrick Johannes ()

  • Ein Nachtrag noch, da ich technischerseits nicht mehr konnte wie ich wollte:


    Zur technischen Seite:

    Ein kleiner, trockener und zugfreier Stall mit viel Freilauf ist durchaus möglich ohne gestresste Hühner zu haben, ein elektronischer und entweder per Dämmerungssensor oder Zeitschaltuhr zu schaltender, automatischer Türöffner ein für mich mittlerweile unverzichtbares Muss, alles Weitere ergibt sich meist entsprechend den örtlichen Gegebenheiten. Dauerhaft ansehnliche und nicht völlig zerrupfte Wiese hingegen geht m. E. nur im 1000er-qm-Bereich wenn man mehr als 3, 4 Hühnchen hält - Zerstörungswille und -kraft sind doch SEHR ausgeprägt. :wink::roll::-?


    Schöne Grüße

    Patrick

    Et kütt wie et kütt und et hätt noch immer jut jejange!

  • Hach, der Patrick wieder mit seinen hübschen Zwergen! :daumen:

    Komisch:

    Wir haben aktuell 7 plus Küken und vorher 10 auf ca120 qm eingezäunt. Da ist immer noch Wiese! 4 Hybriden, Sundheimer, Mixhenne und vorher noch plus Wyandotte groß und Amrock.

    Das schaffen die nicht, es bleibt grün (mit Löchern allerdings)

    Wir mähen sogar ab und zu dort im Sommer, das lieben die Hühner übrigens, sie warten schon auf die flachgemähten Strecken.

    "Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Alterserscheinung".
    Hans Kasper

  • Ich hab 19 auf 400 qm, da ist alles grün, und als es noch 31 und 39 waren, auch.

    Hier tummelt sich von Mixen über Marans und Antwerpener Bartzwergen sowie Englische Zwergkämpfer , Friesen und Westfälischen Totlegern einiges.

    Ohne Hühner?

    Never.

    Schnurrdiburr--da geht er hin.....

  • Liege ich vielleicht mit der Vermutung nicht vollkommen daneben, so hühnerhaltungserfahrungslos wie ich bin, dass die Widerstandskraft der grünen Wiese gegen scharrende Hühner auch von den lokalen Boden- und Wetter- und ggf. Bewässerungsverhältnissen abhängt? Ggf. haben da Hühnerhalter in für mieses Wetter bekannten Mittelgebirgen einen kleinen Standortvorteil, der nicht von der Hühnerrasse abhängt.


    Fragt eine aus der südhessischen Sandkiste, die auch ohne Hühner Wüste im Garten hat.

  • Hier ist das Wetter zwar nicht schlechter, aber der Boden eher lehmig.Hält die Feuchtigkeit besser. Hat echt geholfen in den letzten Wochen, weil der Rasen immer noch grün ist . Aber wenn jemand viel scharrt, ist der Rasen trotzdem weg.

    Schnurrdiburr--da geht er hin.....

  • Trocken

    Furztrocken hier

    Die angekündigten Gewitter sind auch östlich an uns vorbei

    Sand haben wir natürlich nicht, auch Lehm


    Die Wiese ist aber nicht nur saisonweise noch gut

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    Hans Kasper