Hühner und mehr

  • Sitzstangen isolieren ... entweder von der Decke abhängen (geöltes Seil oder Kette, regelmäßig erneuerte Leimbänder) oder (besser) in Gefäße mit Abwehrmittel (chemisch, Öl, ..) stellen. Es hilft schon, wenn die im Kot vom Kotbrett stehen und keinen Kontakt zur Stallwand haben. Aber Achtung - der Kontakt darf auch nicht durch Hühner (Hahnenschwanzfedern!) hergestellt werden.


    Gruß

    Marion

    Gruß Marion


    Gärtnerin mit Hang(garten) zur Selbstversorgung, Informatikerin, neugieriges Gscheidhaferl - 123viele.de

  • Ich sag ja auch nur: ich kann`s nachvollziehen!

    von der Decke abhängen (geöltes Seil oder Kette

    Schwingt die Sitzstange dann nicht zur Aufbaumzeit hin und her wie irre?


    Wir haben zwei gegenüberliegende Stangen an der Wand, ich stell mir das gerade vor, weil da abends ein Gehüpfe und Einrichterei ist, bis alle mal in Ruhe irgendwo ihr Plätzchen haben


    "Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Alterserscheinung".
    Hans Kasper

  • Wenn Aufhängung und Stange schwer genug sind geht das.


    Lustig zu beobachten waren unsere Baumhühner ... die haben sich auf dünnsten Ästchen eingeschwungen, da hätte ich alles gewettet, dass beim nächsten Drängler alle fliegen - nix, das ging gut, man hätte meinen können die fanden das auch lustig.

    Gruß Marion


    Gärtnerin mit Hang(garten) zur Selbstversorgung, Informatikerin, neugieriges Gscheidhaferl - 123viele.de

  • Aber all das ist m M. nicht nötig, wenn man regelmäßig guckt. Ich kann meine Sitzstange mit einer Hand kurz anlupfen, drunter gucken, fertig.

    Ardap und solche anderen Mittel halte ich persönlich für bedenklich. Es muss einfach nicht sein, dass man mangelnde Kontrolle mit übler Chemie kompensiert.

    Schnurrdiburr--da geht er hin.....

  • Das isses letztendlich! :daumen:


    Die Federlinge kannte ich nur in der Theorie bzw. vor 2 Jahren hatten die die Hühner meiner Freundin, dass sie schon mit nackten Hälsen herumliefen.

    HÄTTE ich die Hühner im Frühjahr alle mal nach und nach von der Stange genommen und angeschaut, dann hätte ich sie wesentlich früher bemerkt.


    Vor Ausbruch dieser Invasion der roten Vogelmilbe haben wir einige male gesagt: "wir müssen mal wieder den Kieselgur-Anstrich oder Ansprüh im Stall erneuern...

    HÄTTEN wir das dann auch mal beim ersten Gedanken getan, dann wäre dieser Massenschlupf nicht möglich gewesen.

    Letztlich gilt auch: viele Hühner / dichter Besatz = leichter Probleme, Augen auf!

    Und Kontrolle heißt hier nicht, man guckt die Hühner auf der Wiese an und findet alles easy. Man muss schon akribisch sein.

    "Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Alterserscheinung".
    Hans Kasper

  • Das übt aber noch :D


    Idee ist nicht schlecht aber das Huhn wirkt irritiert und auch etwas frustriert, weil das dazugehörige, ach so schöne Scharren nicht klappt

    "Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Alterserscheinung".
    Hans Kasper

  • Wir hatten diesen Sommer eine Fuchsfamilie (Muttertier und 5 Junge) direkt auf dem verwilderten Nachbargrundstück. Für die wäre das ein super Spielzeug gewesen, allerdings hätte es wohl kaum 2 Minuten gehalten...;(

  • Hallo an alle Hühnerhalter,

    ich habe gleich ein doppeltes Hühnerproblem und wollte fragen ob ihr ev. eine Idee/Lösung hättet.


    Problem Nr. 1:

    Die Hühner (4 Hennen und 1 Hahn) eines Bauern aus unserem Dorf kommen seit April fast täglich in unseren Garten und graben alles um - die Erde wird aus den Beeten gescharrt das Gemüse wird angefressen usw. - sie machen einfach einen unglaublichen Saustall im Vorgarten. Auch wenn ich die Fünf echt süß finde nervt es mich langsam. Ein Problem ist auch dass sie meine frisch gesetzten Stauden immer wieder raus reißen und die Pflanzen dadurch kaputt gehen. Unser Grundstück ist gut 2000qm groß und komplett eingezäunt bis auf die Einfahrt die normalerweise immer offen ist. Im Vorgarten habe ich nur große Staudenbeete und etwas Rasen, im mittleren Teil ist der Gemüsegarten und hinten haben wir kleinere Staudenbeete und eine Streuobstwiese. In der Streuobstwiese können die von mir aus auch machen was sie wollen, aber im Vorgarten die Staudenbeete umgraben nervt auf Dauer. Das schließen der Einfahrt scheint nichts zu bringen, sie kommen trotzdem rein (über den Zaun der im Vorgarten auf einer kleinen Mauer steht). Versucht haben wir bisher ständiges wieder raus jagen oder mit dem Gartenschlauch eine Dusche verpassen. Nichts hat nachhaltig etwas gebracht. Sie kommen immer wieder. Was kann ich noch tun?


    Problem Nr. 2:

    Eine andere Henne (Stefanie) die nicht zu der Fünfergruppe gehört ist seit Juni bei uns - ich weiss nicht wo sie her gekommen ist nur dass sie jetzt bei uns wohnt. Sie schläft bei uns im Vorgarten auf dem Zaun unter der Blühhecke. Jeden Tag wenn es dämmert kommt sie und setzt sich zum Schlafen auf den Zaun. Am Tag ist Sie auf der Streuobstwiese und frisst Fallobst oder sucht Würmer aus dem Kompost. Ab und an legt sie sogar ein Ei. Sie stört mich also nicht. Aber was mache ich denn mit der wenn es jetzt kälter wird. Die braucht doch ein Dach überm Kopf? Jemanden suchen der sie aufnimmt?


    Falls jemand eine Idee hat wären wir echt dankbar :).

  • Zu2. Manchmal reicht ein Angebot.

    Ein Dach ist ev. ausreichend. Hühner mögen’s luftig. Nur raubzeugsicher ist das nicht!

    Hast Du nicht eine alte, größere Beute? Eine offene Seite verbrettern, die andere mit einer verdrahteten Tür verschließen. Müsste genügen.

    Es wird in jedem Jahr Frühling, nur wann?

  • Und eine Sitzstange rein. Aber ich würde eher mal inserieren. Du musst sie ja morgens rauslassen und abends wieder zumachen. Möchtest du das? Tag für Tag?

    Ich würde sie nehmen, ( sie heißt wie meine Schwester:)) ,

    bin aber zu weit weg.

    Zu 1: Spann einfach ein Obstnetz in geringer Höhe über die Staudenbeete. Abspannen an den Seiten. Büsche einfach ausschneiden.

    Klappt bei meiner Freundin super.

    Schnurrdiburr--da geht er hin.....