Holz für Bienenbeuten

  • Ja mei, bin ich denn bescheuert. Ich wollte mir eigentlich die Hohenheimer Beute auf Zandermaß selbst bauen. Bauanleitung habe ich schon. Wollte "mal ebend" Holz kaufen. Aber überall wo ich war haben die keine passenden Bretter. ( Ob Baumarkt oder Holzfachhandel)
    Ich will die in 20 mm Stärke bauen damit sie mit meinen ersten gekauften beuten zusammen passen. Aber es scheint wohl unmöglich zu sein solche Bretter in den stärken zu bekommen. Von der Breite mal ganz zu schweigen. Die gibt es zumeist nur in in ca. 200mm Breite. Ich benötige aber 227 mm.
    könnt ihr mir verraten wo ihr euer Holz bezieht. Kann doch nicht so schwer sein an Holz zu kommen, damit ich mir die beuten selbst bauen kann. Dies war ja auch unter anderem der Grund warum ich auf Holz gegangen bin

  • Den Link von Bernhard kann ich nur empfehlen!!!!


    Gregor Vielstadte ist ein guter Bekannter von mir, Ich bau meine Beuten ja auch immer selbst ( ausser 2013 einmal von Weber gekauft...... und gleich auf die Fre--e gefallen).
    nutze dafür auch nur die Wymouthkiefer von Vielstaedte.
    Da kann man sich auch auf die Qualität verlassen.
    Z.b. Wenn geschlagenes Holz eine bestimmte Zeit noch im Wald liegt MUSS es gespritzt werde, gegen Insekten usw.......... Na was sind unsere Bienen die dann in dem gespritzten Holz
    wohnen........
    Bei Vielstaedte passiert das GARANTIERT nicht! Die ziehen es direkt aus dem Wald , und achten auch bei anderen Abläufen darauf das es REINES Holz ist und bleibt.


    Philip

  • Wie ist die Form-Stabilität des Holzes?
    Hab von einem erfahrenen Tischler mir Holz in den Massen 120x30 hobeln lassen (Fichte/Tanne) und war nur bedingt begeistert, da sich einige Bretter wölbten oder verdrehten.
    Auf den mm kommt es nicht an, aber wenn es gleich mehrere sind, passt hinter wenig zusammen.
    Auf Anfrage bei Vielstaedte, was er sehr zuvorkommend beantwortet hat, hat er mir zusätzlich einen Preis genannt, bei dem mein Tischler-Kollege nicht mitkommt.

    Grüße aus HH Andreas


    Man kann sich den ganzen Tag aufregen :evil: ------- Ist aber nicht verpflichtet dazu :cool:


  • Hab von einem erfahrenen Tischler mir Holz in den Massen 120x30 hobeln lassen (Fichte/Tanne) und war nur bedingt begeistert, da sich einige Bretter wölbten oder verdrehten.


    Hallo Andreas,
    die Bretter die sich verziehen enthalten einen Teile des Kerns oder sind Randstücke. Darum schneidet man (normalerweise) den Kern komplett raus.
    Aber was bitte machst du denn mit 120*30 mm Bretter?
    Liebe Grüße


    Simon

    "In der Natur ist die Bedeutung des unendlich Kleinen unendlich groß." (Louis Pasteur)

  • Forstschutz
    Sollte es aus Gründen des Forstschutzes (z.B. akuter Borkenkäferbefall) notwendig sein,
    kann das Holz ohne weitere Rücksprache mit dem Waldbesitzer durch die Kreisforstverwaltung
    gespritzt oder umgelagert werden. Die Kosten trägt der Waldbesitzer.



    Und da das Schreckgespenst B.Käfer hier immer ein Thema ist.................... wird da schon mehr oder weniger
    im Vorraus drüber gebraten.


    Ob das allerdings so sein darf, bestimmten Bestimmungen unterliegt,usw usw, keine Ahnung. Da habe ich zu wenig Wissen drüber.
    Aber ich sehe die Spritzer nun mal ständig beim Mountainbike fahren und ergreife die Flucht.
    Und falls da irgendwas dran nicht den Regeln entspricht und es einfach gemacht wird, wird es bestimmt nicht nur hier gemacht.


    Philip


  • Hallo Andreas,
    die Bretter die sich verziehen enthalten einen Teile des Kerns oder sind Randstücke. Darum schneidet man (normalerweise) den Kern komplett raus.
    Aber was bitte machst du denn mit 120*30 mm Bretter?
    Liebe Grüße


    Simon


    Moin Simon!
    Ich baue Segeberger Beuten nach der Vorgabe von Seip nach, damit ich die mit den hier ansässigen Imkern austauschen kann, aber alles in Holz ist.
    Und diese Beute-Bretter sind 30 dick.
    Für Halbzargen reichen 120x30 aus, für DN-Zargen müssen halt 2 Bretter zusammen geleimt werden, für DN1,5 halt 3.
    Ich weiß, die meisten nehmen 18mm-24mm Holz für ihre Beuten, dann fahr ich aber an den originalen von Seip vorbei und bin nur noch bedingt kompatibel für die anderen Segeberger Beuten.
    Ich hab mir z.B. die Segeberger-Futterzargen in Styropor gekauft, da hab ich keinen Bock auf Leckagen und Räuberei, und funzt prima;-)

    Grüße aus HH Andreas


    Man kann sich den ganzen Tag aufregen :evil: ------- Ist aber nicht verpflichtet dazu :cool:

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  • Und diese Beute-Bretter sind 30 dick.
    Für Halbzargen reichen 120x30 aus, für DN-Zargen müssen halt 2 Bretter zusammen geleimt werden, für DN1,5 halt 3.


    Ja, es spricht ja nichts gegen eine Holzstärke von 30mm. Man spart halt erheblich Gewicht wenn man auf 20mm geht (gängiges Maß z.B. bei Bienenweber).


    Wenn du halt zwei Bretter zusammenleimst, hast du natürlich keinen schönen Übergang zwischen den Brettern und der kleinste Verzug fällt auf. Ich leime die Bretter im Rohzustand (geschnitten auf 32mm). Beim anschließenden Hobeln auf 20mm werden Unebenheiten weggehobelt und es ist nicht so schlimm wenn ein Streifen leicht verzogen ist.


    Liebe Grüße


    Simon

    "In der Natur ist die Bedeutung des unendlich Kleinen unendlich groß." (Louis Pasteur)

  • Was ist daran falsch?


    Hab ja nicht gesagt, dass Holz nicht auch gespritzt wird, aber du hast ja gesagt:

    Zitat

    Wenn geschlagenes Holz eine bestimmte Zeit noch im Wald liegt MUSS es gespritzt werde, gegen Insekten usw


    Zudem hast du muss auch noch groß geschrieben :wink: ... und das ist schlichtweg falsch.
    Natürlich werden bestimmte Hölzer behandelt, das ist aber NICHT die Regel! Und keiner soll glauben, nur weil das Holz länger im Wald lagert, pestizidverseuchtes Holz zu haben.


    Liebe Grüße


    Simon

    "In der Natur ist die Bedeutung des unendlich Kleinen unendlich groß." (Louis Pasteur)

  • Weymouthkiefer ist dass perfekte Holz, falls ich mal auf Holzbeuten umsteigen, so werde ich meine Weymouthkieferbohlen nehmen.
    Im Moment bin ich aber beruflich doch sehr eingespannt deshalb wird es erst frühstens was in 2 Jahren.
    Aber als Tischlermeister ist das für mich kein Problem.
    Von breiten Brettern rate ich grundsätzlich ab! Kern rausschneiden und schmale Bretter zusammen leimen. Immer Kern an Kern und Split an Splint.
    Falls Ihr die Maserung des Holzes seht, so achtet darauf wenn sie rund ist das das zweite Stück so angeleimt wird dass es eine S Form bekommt!
    So heben sich die Spannungen gegenseitig auf!


    Grüße Rainer