2 kg Flugbienen anfang März?

  • Hallo allerseits,habe gestern die Völker gewogen, um die Futtersituation zu beurteilen. Ein Volk schlägt aus der Reihe: nur noch 4kg über rechnerischem Leergewicht
    [*]. Vor einer Woche hatte dieses Volk noch 9kg über rechnerischem Leergewicht. Nochmal nachgewogen. Die Kiste fühlt sich auch deutlich leichter an als die anderen.Heute früh angerückt, bewaffnet mit Zip-Lock-Beuteln zur Notfütterung. Nochmal gewogen: jetzt sind es 6kg über rNG, :verwirrt:Gestern war zwar gutes Flugwetter, aber 2kg Flugbienen anfang März?!? Das kann doch nicht sein?!? Und wer soll denn da bitteschön die Brut wärmen, wenn alle unterwegs sind?Auch der Verbrauch von voriger Woche zu gestern/heute von 5 bzw. 3 kg wäre doch ungewöhnlich hoch.
    [*] unter Leergewicht verstehe ich die Summe von Beute, Rähmchen, Wabenbau, Pollen und Bienen. Also alles, was nicht Futter ist.


    Nachtrag: Und wieder gehen meine Zeilenumbrüche irgendwo verlustig. Woran kann das denn liegen?

  • Hallo Joew!


    2 kg Flugbienen halte ich auch für unrealistisch, da dürften sich ein paar Messfehler eingeschlichen haben. z.B. bei einer billigen Digitalwaage die Temperaturabweichung oder Kondenswasser (eine sonnenbestrahlte Beute wird weniger Gewicht habe wie eine im Nebel stehende).


    MfG
    Honigmaul


  • 2 kg Flugbienen halte ich auch für unrealistisch, da dürften sich ein paar Messfehler eingeschlichen haben. z.B. bei einer billigen Digitalwaage die Temperaturabweichung oder Kondenswasser (eine sonnenbestrahlte Beute wird weniger Gewicht habe wie eine im Nebel stehende).


    Die Temperaturabweichung hätte aber bei den anderen Beuten ebenso vorhanden sein müssen. War aber nicht.


    2kg Kondenswasser in 16 Stunden? Wohl kaum...


    Ausserdem hatte sich die Beute gestern auch deutlich leichter angefühlt als die anderen. Heute hat sie sich nut geringfügig leichter als die anderen angefühlt.


    PS: Im Nachtrag hat der Zeilenumbruch dann doch noch funktioniert??

  • Da hilft nur Reinschauen und sich vergewissern. Merkwürdigkeiten sind Merkwürdigkeiten. Und meistens wird es durch Warten nicht besser.

  • Da hat Bernhard völlig Recht.
    Plötzliche 2 kg plus könnten sie sich zwar erräubert haben
    aber das Minus von vorher haben sie schließlich nicht rausgetragen *lol*


    Irgendwas hakt da.


    Grüße


    Marion

    "Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Alterserscheinung".
    Hans Kasper

  • Plötzliche 2 kg plus könnten sie sich zwar erräubert haben...


    Irgendwas hakt da.


    Hast du 12er Dadant mit offenen Boden? Und dazu noch freien Platz hinterm Schied? Da konnte beim ersten Wiegen ein Marder in der Beute gewesen sein!


    es musste raus, sorry :lol:

    imkere als Hobby seit 2011 mit Dadant

  • Naja, im Winter soll man ja auf seinen Händen sitzen, solange man keinen triftigen Grund für einen Eingriff hat.


    Da die Futtermenge bislang (zumindest rechnerisch) im grünen Bereich lag, sah ich keinen Grund, in den Völkern zu rühren. Es kann auch nicht sein, dass das Futter unerreichbar weit weg ist. Schliesslich gibt es fast keinen Tag ohne Flugbetrieb. Wenn sie ausserhalb der Beute fliegen können, dann können sie auch innerhalb der Beute an weit entferntes Futter kommen.


    Es ist natürlich denkbar, dass die Volksentwicklung aufgrund des milden Winters deutlich weiter vorangeschritten ist als normal. Schliesslich kann man die Nächte dieses Winters mit Temperaturen unter 0°C auf einer Hand abzählen.


    Das wird uns vermutlich viele Varroen und frühe Schwärme bescheren :eek:

  • ... ein Marder in der Beute gewesen sein!


    :cool: neue Unterart: "Plattmarder", der kommt auch in Briefschlitze übrigens :wink:

    "Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Alterserscheinung".
    Hans Kasper

  • Hallo allerseits,habe gestern die Völker gewogen, um die Futtersituation zu beurteilen. Ein Volk schlägt aus der Reihe:


    Wie hast du denn gemessen? Mit eine Plattformwaage oder einer Zugwage? Falls mit Kofferwaage: Eine Seite x2 oder beide Seiten, immer die gleiche Seite oder einmal vorne, einmal hinten?

  • Wie hast du denn gemessen? Mit eine Plattformwaage oder einer Zugwage? Falls mit Kofferwaage: Eine Seite x2 oder beide Seiten, immer die gleiche Seite oder einmal vorne, einmal hinten?


    Digitale Kofferwaage. Immer von hinten. Wenn ich es nicht eilig habe, mache ich auch noch eine zusätzliche Wiegung von vorne. In der Vergangenheit war der Unterschied zwischen vorne und hinten nie grösser als ein halbes kg. Liegt also noch innerhalb der Messtolleranz :wink:


    Da ich die Kiste beim Wiegevorgang mit der Hand anhebe, spüre ich das Beutengewicht auch selbst. Wie ich schon im ersten Beitrag geschrieben habe, hatte sich die Kiste gestern auch deutlich leichter angefühlt als die anderen Kisten. Es gibt für mich aso keinen Grund, an der Anzeige der Waage zu zweifeln.

  • Hallo Joew!


    Eine blöde Frage, aber der vordere Kipppunkt bei der Verwiegung ist eh immer gleich? Nicht dass bei einer Verwiegung die Auflageleiste über die Unterleger hinausragen und ein anderes Mal wieder nicht, denn dadurch wären die unterschiedlichen Ergebnisse auch zu erklären.


    MfG
    Honigmaul

  • Bingo, das hört sich nach einer vernünftigen Erklärung an. Auch der Aufhängepunkt entscheidet: unter der Zargeunterkante ergibt ein anderes Gewicht, als unter dem Handgriff oder sonst ein höher gelegener Punkt!

  • Leider ist das auch keine Erklärung. Die Beuten stehen auf einem ebenen Holzdielenboden. Und die Aufhängung ist bei mir immer am Schlitz für die Varroa-Schublade bzw vorne am Flugloch (Liebig-Beuten)