Varroa im Februar

  • Um den Zustand meiner Völker zu prüfen, habe ich die Bodenbretter für einen Tag eingelegt.


    Zu meinem Entsetzen lag eine Varroa auf dem Bodenbrett meines stärksten Volkes.
    Natürlich brüten schon alle Völker und es ist auch logisch, dass in einem großen Brutnest das Varroaaufkommen höher ist als in einem kleinen Volk.


    Aber dass ich im Februar schon mit diesem Problem konfrontiert werde, schockiert mich.


    Mir stellt sich die Frage, ob oder wie ich meinem Volk helfen kann.


    Hat jemand von euch auch schon Varroa entdeckt?


    Viele Grüße
    Stefan

    Bee Social and Bee Happy :Biene:

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  • Hi Stefan,


    1 Varroa bei einer Kontrolldauer von 1 Tag ist nicht sonderlich aussagekräftig.
    Wenn bei dir der aktuelle Varroafall 1 Milbe in 10 Tagen ist, dann hast du vielleicht mit genau der 10%igen Warscheinlichkeit eben genau diese eine Milbe aufgefangen.


    Abhilfe, die ich dieses Jahr besonders durchführen werde: Bildung von Brutablegern im Mai.
    Diese kann ich dann mit AS behandeln, da ich von denen keinen Honig ernten möchte. Die Brutentnahme senkt die Varroabelastung hoffentlich stark genug, dass meine Völker bis zum Juli zurechtkommen


    Stefan

  • Hallo Stefan !


    bei *einer Milbe ... was machst du dich verrückt. Die Lady's machen innen klar Schiff, das da mal was fallen kann ist normal !


    Das mit den Brutablegern ist eine gute Maßnahme und gehört ja schon fast zum Standard <----- bei vielen


    Gruß Torsten

  • Selbst wenn ich Varroen entdecke - nun kann man nicht viel tun (es sei denn, Du magst von dem Volk keinen Honig ernten, den Du "in Verkehr bringen willst"). Ich habe an den schoenen Tagen schon mal stichpunktmaessig nachgeschaut und natuerlich brueten sie schon...und demnach werden auch die Varroen "mitbrueten". Das wird dieses Jahr wohl auch ein echt heisses Thema werden da die Voelker wirklich lange durchgebruetet haben und sicherlich so einige Imker sich die Winterbehandlung geschenkt haben.


    Ich wuerde auch mal laenger monitoren wenn Du Sorge hast und auffaellige Kandidaten fuer so Eingriffe wie Brutentnahme oder sowas vormerken...aber mehr kann man doch jetzt eh nicht tun...


    Melanie

  • Hallo Stefan,
    ich würde das auch locker sehen mit der Milbe, die Aufräumarbeiten sind in den Stöcken im vollen Gange und da fällt schon mal eine tote Milbe durch die Maschen. Ich denke was an Milben noch lebt sitzt schon in der Brut.

    Gruß Reinhard / Lehre mich die wunderbare Weisheit,daß ich mich irren kann.(Teresa v. Avila)

  • Sind aber auch schon geschlüpft. War zu sehen an hellen Milben.
    Remstalimker


    Ich habe wohl etwas überreagiert.


    Um mir Gewissheit zu verschaffen, werde ich das Bodenbrett mal eine Woche in der Beute lassen.


    Ich bin einmal gespannt, ob sich das noch nicht zugelassene Varroa-Bekämpfungsmittel auf Hopfenbasis durchsetzt.


    Viele Grüße
    Stefan

  • .......


    Ich bin einmal gespannt, ob sich das noch nicht zugelassene Varroa-Bekämpfungsmittel auf Hopfenbasis durchsetzt.


    Viele Grüße
    Stefan


    Hopfen und Malz, Gott erhalts!


    Ich nehm das auch zu mir und hatte noch nie Varroa.... :p

    Die beste Zeit, einen Baum zu pflanzen, ist vor 20 Jahren. Die zweitbeste Zeit ist jetzt. (afrik. Sprichwort)

  • Varroa-Bekämpfungsmittel auf Hopfenbasis durchsetzt.


    Also den Anwenderberichten aus den USA zurfolge ist Hopguard nicht so praxistauglich, wie es die Werbung verspricht. Erstmal ist es sehr teuer im Vergleich zu den Alternativen. Dann muß es wiederholt angewandt werden. Dann wird berichtet, daß es zum Teil überhaupt nicht gewirkt hat.


    Ich würde nicht zu viele Hoffnungen reinstecken und die ersten Versuche mit viel Skepsis und Kontrolle durchführen.

  • Also den Anwenderberichten aus den USA zurfolge ist Hopguard nicht so praxistauglich, wie es die Werbung verspricht. Erstmal ist es sehr teuer im Vergleich zu den Alternativen. Dann muß es wiederholt angewandt werden. Dann wird berichtet, daß es zum Teil überhaupt nicht gewirkt hat.


    Ich würde nicht zu viele Hoffnungen reinstecken und die ersten Versuche mit viel Skepsis und Kontrolle durchführen.


    Vielen Dank für die Info, Bernhard.

  • Also den Anwenderberichten aus den USA zurfolge ist Hopguard nicht so praxistauglich, wie es die Werbung verspricht. Erstmal ist es sehr teuer im Vergleich zu den Alternativen. Dann muß es wiederholt angewandt werden. Dann wird berichtet, daß es zum Teil überhaupt nicht gewirkt hat.


    Ja, scheint nicht so super zu sein siehe http://www.beesource.com/forum…-s-going-on-with-Hopguard
    Dafür arbeitet man schon an HopguardII:roll:, es wird auch oft kritisiert das Hopguard (I) nicht in der Brut wirkt, sondern nur auf geschlüpfte Milben. Dafür soll man es auch während der Tracht anwenden können. Mmh, Honig mit bitteren Hopfengeschmack :eek: