• Die meinten, das kommt in 30 Jahren nur einmal vor.

    Ich würde es etwas umformulieren:

    Das beobachten die Imker nur ein einziges Mal in 30 Jahren.

    Der nächste ordentliche Regen wird den Zauber beenden

    Du hast "erstmal" oder "zunächst" oder "vorübergehend" vergessen zu erwähnen.

    Wobei es auch Fälle gibt, wo wirlkich Ende ist. Aber seltener als oft erzählt wird.

  • Das beobachten die Imker nur ein einziges Mal in 30 Jahren.

    Entscheidend ist ja, ob davon was in den Honigräumen landet. Das wird es halt sehr oft zeitgleich attraktivere Trachten geben.

    I never loose - either I win or I learn (Nelson Mandela)

  • Nein, aber wenn, dann oft im Hochsomer. Aber bei Honigtau ist es grundsätzlich ein Problem, dass die Ergibigkeit des Angebots zwar außergewöhnlich ist, aber es gibt halt niemand der Werbung dafür macht. Keine Pflanze die lecker duftet oder mit auffälligen Farben lockt. Honigtaufunde sind für die Bienen Zufallsfunde. Anfangs.

  • Also wenn es Eichenhonig gibt, dann müsste das um diese Zeit sein, das wäre mal ein gutes Zubrot, nach der bescheidenen Lindentracht, bei uns ist es einfach zu trocken.

    Gruß Reinhard / Lehre mich die wunderbare Weisheit,daß ich mich irren kann.(Teresa v. Avila)

  • Kurzes Update,

    Waage zeigte 5,3 kg mehr an bis gestern. Die Nacht war Gewitter.....mal sehen ob die Läuse noch mal fleißig sind.

    PS: Ja das mit dem Foto hätte ich machen sollen, war so begeistert von dem Anblick .... ärgert mich jetzt selber.

  • O.k. es war etwas misssverständlich.

    Mit der Länge der Straße wollte ich dir den geringen Aufwand verdeutlichen, den es für die Erstellung einiger Fotos benötigt. Die Hemmschwelle, diese zu machen, ist nicht besonders groß.

    Es wäre sicher nicht nur für mich interessant, welche Laus, an welchen Baum, zu dieser Zeit honigt.

    "Viel Laus an Eiche, Ende Juli" ist auch eine Information, aber es ist eine tolle Gelegenheit, diese mit einem Foto zu präzisieren.

  • War heute an den Eichen, leider nix los, entweder durch das Gewitter am Vortag oder von der Zeit zu spät. Ging immer so 2h-3h ... dann wurde der Trachtflug eingestellt.

    Habe diese Woche Spätschicht, also schlafe ich länger. Ich beauftrage mal meine bessere Hälfte ein Foto zu machen wenn es dort noch mal richtig SUMMEN sollte.

  • War heute an den Eichen, leider nix los, entweder durch das Gewitter am Vortag oder von der Zeit zu spät. Ging immer so 2h-3h ... dann wurde der Trachtflug eingestellt.

    Habe diese Woche Spätschicht, also schlafe ich länger. Ich beauftrage mal meine bessere Hälfte ein Foto zu machen wenn es dort noch mal richtig SUMMEN sollte.

    Deine Beschreibung trifft genau auf Honigtau als Nektarquelle zu.

    Frei nach Gerhard Liebig * : über Nacht sind die Sammelbienen im Stock. Die Läuse,die

    den Siebröhrensaft der Pflanze aufnehmen und den Überschuss, den sie nicht selbst brauchen, als sogenannten Honigtau wieder ausscheiden, sind jedoch auch nachts am Werke, nur sind keine Abnehmer ( Bienen ) da.

    Solchermaßen sammelt sich also eine gewiße Menge Honigtau auf den Blättern an. Die

    Bienen fliegen beim ersten Morgengrauen sofort wieder aus, um ihre Nektarquelle

    auszuschöpfen. Je nach gegebenen Trachtbedingungen, dauert dies etwa 1- 3 Stunden ,

    frühmorgens eben, wo weder strahlende Sonne, noch Wind den Honigtau wegtrocknen konnten.

    Meine Bienen fliegen zur Zeit auch bei Tagesanbruch um 5 Uhr bis circa 7 /8 Uhr aus,

    ziemlich sicher in einige alte Eichenbäume. Die stehen allerdings hinterm Deich im Hochwasser, so daß ich keine Läuse verifizieren kann ;).

    * Gerhard Liebig in < Live an Pia ´ s Bienenstand > / youtube

    Flüsse trinken ihr eigenes Wasser nicht. Bäume essen ihre eigenen Früchte nicht. Wolken verschlingen ihren eigenen Regen nicht. Was Große Wesen haben ist immer zum Wohle anderer. Indisches Sprichwort