• Hallo Maybee,
    vielen Dank für deine Ideen. Ich habe gehirnt und kam zu folgendem Ergebnis. Meine Fluglöcher sind 20 mm hoch, das wird es etwas knapp mit der Spritze. Plexiglas dürfte auch nicht ideal sein, weil die Bienen da heraus wollen und Unruhe entsteht. Als der Gitterboden noch nicht Mode war, hatte man Fluglochklappen mit kleinen Löchern wegen der Frischluft. Da kam auch Licht rein und beim Öffnen der Klappen musstest du immer den Kampfanzug anhaben. Im Moment denke ich an zwei Eingänge außen. Nur einer in der Mitte ist wohl nicht so effektiv. Ich bin mir noch nicht klar darüber ob Metall- oder Plastikröhrchen.


    :)Wenn das funzt stehe ich in einer Reihe mit Dzierzon, Berlepsch, Gerstunger und Zander. In den Imkerversammlungen werden Banner aufgehängt mit aneinander gereihten Köpfen. Mich bitte nicht neben Zander.:)


    Remstalimker

    Im Netz ist gut auf hohem Niveau imkern.:daumen::lol:

  • Moin Herbert,
    ich weiss leider auch nicht , warum momentan die Drähte so blank liegen, dass gleich bei jedem Beitrag ein Kurzschluss ensteht.
    Mein Einwand sollte eigentlich konstruktiv sein, zumal ich durchaus ebenfalls seit gut und gerne 25 Jahren Erfahrung mit Fernwanderungen über Hunderte Kilometer habe.
    Allerdings muss ich zugeben, ich liebe es, im Sommer um 5 Uhr im Wald zu stehen. Dazu nehme ich auch mal in Kauf, bereits um 3 Uhr im Auto zu sitzen. Für mich sind dies immer die Highlights im Imkerjahr.

  • Hallo Michael,
    ich hatte doch mein Aggression relativiert.

    Zitat

    Nachtrag: Hallo Michael, auch ich hatte deinen Beitrag nicht ganz gelesen.
    Remstalimker


    Zitat

    Allerdings muss ich zugeben, ich liebe es, im Sommer um 5 Uhr im Wald zu stehen. Dazu nehme ich auch mal in Kauf, bereits um 3 Uhr im Auto zu sitzen. Für mich sind dies immer die Highlights im Imkerjahr.

    Als ich noch so alt war wie du, hat mir das auch Freude gemacht und ich sang bei der Ankunft: "Der Morgen das ist meine Freude, da steig ich in stiller Stund..." Entschuldigung Marion, ich bin halt ein Geschichtleserzähler. Mir geht es um das Abwandern. Letztes Jahr fiel mir beim verzweifelten Versuch das eingerostete Schloss der Diebstahlsicherung zu öffnen, der Schlüssel bei Nacht in das tiefe Gras. Das Jahr vorher mussten wir in den Baumarkt, weil der Schlüssel für den Wanderwagen beim Wanderwart lag und der war im Urlaub. Da musste der Baumarkt noch offen sein um eine Eisensäge und Ersatzblätter zu kaufen. Auch musste die Säge nach Henrys Art wieder zurückgegeben werden. Jetzt bin ich wieder beim Schwafeln.


    Gruß
    Herbert

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  • Moin Remstalimker,
    als du noch so alt warst wie ich? Also, so vor 3-4 Jahren?
    Aber über "Lustiges und Kurioses beim Wandern mit Bienen" sollten wir mal ein Buch schreiben.
    Auch schon vieles erlebt: Vom -in den-Wald-davon-gerollten- Bienenanhänger, über ein Rad vom Wanderfahrzeug, das uns plötzlich auf der Autobahn überholte oder dem umgekippten Hänger mit 20 Völkern mitten in einem Pfälzer Dorf. Wo die Polizei sich weigerte, näher als 300m an den Unfallort heran zu gehen.....
    Aber ehrlich, solche Kalamitäten regele ich lieber Vormittags, dann haben alle Baumärkte und Werkstätten offen, und nicht in der hereinbrechenden Abenddämmerung.

  • Zitat

    Aber ehrlich, solche Kalamitäten regele ich lieber Vormittags, dann haben alle Baumärkte und Werkstätten offen, und nicht in der hereinbrechenden Abenddämmerung.

    Das geht nicht bei deinen Gewohnheiten. Baumärkte öffnen erst um 9 Uhr und du möchtest schon um fünfe auf dem Wanderplatz ankommen. Wenn du abends abwanderst und die von mir gerade in der Erfindung sich befindlichen Reusen benutzt, dann kannst du locker Probleme lösen. Baumärkte haben bis 21 Uhr geöffnet.


    Man könnte einen Traed eröffnen mit dem Titel >Deutschlands Imker wandern<. Aber ich kenne Eine, die würde auf unsere Kosten ein Buch machen. Titel >Deutschland, deine dappigen Imker<. Mein übelstes Erlebnis. Aufgewandert im Sonnenblumenfeld, dann musste ich zum Frühstück eine Flasche Weißwein trinken, dann der Supergau. Die Mutter meiner Schwiegertochter sah mich erstmals und ich in diesem Zustand.:oops:
    Gruß
    Herbert

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  • Hi,


    mal eine evtl. spinnerte Idee: Kühlakku/Eispack am/vor/hinter dem Eingang anbringen. Würde das den Bienen die Lust auf einen weiteren abendlichen Ausflug nehmen? Und würden die Heimkehrer trotzdem hinein finden?


    Oder vielleicht so ein Ultraschallvernebler, der Schlechtwetter vortäuscht...?


    Grüße,
    Robert

  • Hallo Robert,
    die Ideen sind gut aber sie werden wohl in der Praxis kaum machbar sein. Für den Ultraschallvernebler fehlt auch der Strom. Ob Kühlakkus das Ausfliegen verhindern ist auch fragwürdig, weil die Fliegerinnen ja schon aktiv an diesem Tage waren. Ich müsste da auch 10 Kühlakkus mitschleppen. Es gibt da noch das Problem, dass an warmen Sommerabenden die Bienen vorhängen und fächeln.
    Gruß
    Herbert

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  • Hallo Michael,


    meine Fluglochreuse funktioniert. Man muss aber verhindern, dass die Bienen an den Gitterboden können. Ich staune, entgegen aller Expertenaussagen kommen im August bei schlechter Tracht. Bienen noch nach über einer Stunde zurück. Es ist schön, noch bei Tageslicht die Heimreise anzutreten und die Bienen sogar noch ab zu laden.


    Remstalimker

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  • Wenn Du in der Galerie nicht als Kopf in der Reihe zum anbeten zwischen Zander und Liebig enden willst: gibt's 'nen Bauplan oder Fottos?


    Beste Grüße,
    Ralf


    Liebig war ein Scherz, der wird da nie hängen. Hoffentlich.

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Hallo rase,
    mal abgesehen, ich halte Liebig durchaus für sehr kompetent, wenn ich auch in der Sache Rheintal diametral liege. Jetzt zu deiner Antwort: Es schmerzt mich das Schicksal von Major Hruschka, dem Erfinder der Honigschleuder. In Armut ist er gestorben und die ganze Welt produziert seine Erfindung und verdient eine Goldene Nase. Deutsche (jetzt hoch moralisch in dieser Sache), Japaner, Chinesen Und der Imkerbedarfhandel sind und waren Produkträuber. Eine Behindertenwerkstätte hat einen Fillboy erfunden, in Münster vorgestellt und gleich waren die Plagiate auf dem Markt.
    Hier wurde mein Vorhaben auch belächelt. Ja sogar von Experten das Funktionsprinzip einer Bienenflucht in Frage gestellt. Es sei mir gegönnt den läppischen Betrag von 60 € für einen Artikel in der Imkerpresse zu erhalten, dann können sich die Geier auf meine Erfindung stürzen. Bis zur neuen Saison reicht aber es noch. Die Anmeldung eines Gebrauchsmusterschutzes ist und die späterer Verfolgung der Kopisten mir zu teuer. Mein Freund spottet, dass ich eine Büste im Stadtgarten möchte. Doch dem ist nicht so. Vielleicht könnte mir noch ein griffiger Name einfallen um meinen Ruf für die Nachwelt zu erhalten. Kleine Eitelkeit, Menschen wollen auf der Welt nicht vergessen werden.


    Remstalimker:lol:

    Im Netz ist gut auf hohem Niveau imkern.:daumen::lol:

  • ...Vielleicht könnte mir noch ein griffiger Name einfallen um meinen Ruf für die Nachwelt zu erhalten. Kleine Eitelkeit, Menschen wollen auf der Welt nicht vergessen werden. Remstalimker:lol:


    Remsireuse vom Reusenremsi...?:wink:

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.

  • Remsireuse klingt doch griffig! Ehre, wem Ehre gebührt. Ich verbleibe gespannt auf die Artikel in der Fachpresse! Da müßte sich doch ein Fertiger für finde, es gibt soviel unnützen Kram, der auch irgendwo von irgendwem mit Gewinn vertrieben wird, warum sollte das nicht für eine sinnvolle Erfindung klappen?


    Ich drück Daumen! Beste Grüße,
    Ralf

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