• Hallo,


    ich hirne da schon einige Zeit. Ich komme im Sommer um 18 Uhr auf den Wanderplatz und möchte die Bienen abfahren. Aber sie fliegen bis in die Dämmerung. Hätte ich eine Fluglochreuse, so könnte ich um 19 Uhr starten. So bin ich zum Warten verdammt.
    Meine Vorstellung. Der Fluglochkeil erhält eine Röhre, welche ca, 10 cm in den Boden hinein reicht. So nach dem Modell amerikanischer Bienenfluchten. Die Bienen gehen dann durch die Röhre rein können aber nicht mehr heraus. Es wäre möglich den Bienen durch Anbringen von Gittern im Keil, sie vom Suchen eines Ausganges zu behindern.


    Wer hat da einen besseren Vorschlag?


    Remstalimker

    Im Netz ist gut auf hohem Niveau imkern.:daumen::lol:

  • Da hab ich letzten Sommer auch drüber nachgedacht.
    Die Rohrversion hatte ich auch im Kopf, nur vorne am Flugloch sollte Gitter sein, damit die Bienen dort den Ausgang suchen.
    Und die Gittervorderkante müsste nach innen zum rohr trichtermäßig gestaltet sein, als Bienenleitplanke.
    Am Ende der Röhre hatte ich noch flexible Plättchen im Sinn, durch die sich eine reinkrabbelnde Biene "zwängen" muss, die der rauskrabbeln-wollenden aber den Weg versperren - so ´ne Art one-way-valve.


    MfG André

  • An solch eine Konstruktion mit Federn habe ich auch schon gedacht. Es gab da mal eine Bienenflucht mit Metallfedern. Doch das Rohr würde immer funktionieren. Die Federn sind zu empfindlich. Ich arbeite daran. Danke für deinen Beitrag. Die Biene müssen das Volk riechen können, deshalb wäre ein Plexifenster im Keil evtl. besser.
    Remstalimker

    Im Netz ist gut auf hohem Niveau imkern.:daumen::lol:

  • Guten Abend Remstalimker
    Wie löst Du das Problem der Steuerung deiner Flugbienen-Einfang-und Zurück-ins Volk-bring-Maschine?
    Ich gehe mal davon aus, dass Du die Steuerung nicht via SMS über die CAPAZ-Waage durchziehen willst.
    Dann müsstest Du aber am Abwandertag so eine bis zwei Stunden vorher anmarschieren und deine Falle "scharf" stellen.
    Dann lohnt sich eventuell die Überlegung und auch das Hirnschmalz, vielleicht anstatt abends am frühen Morgen abzuwandern.
    Nur mal so als Idee, so machen es nämlich die anderen, die nicht aus dem Land der Tüftler kommen, schon seit Jahrzehnten mit gutem Erfolg.

    Grüße an alle


    Michael




    -Das größte Geheimnis ist, ein Genie zu sein, aber niemand außer einem selbst weiß es-

    (Mark Twain) Donald Duck

  • Dass die Dinger vorher da ran müssen, tät mich auch am meisten stören


    Aber so was in der Art gibt`s doch schon, zwar für Fluglöcher im Honigraum und in umgekehrter Richtung, also Biene fliegt aus dem HR raus, kommt aber dann nicht mehr rein.


    Das Prinzip müsste dann umgedreht werden.
    Schon wieder was zum Basteln....:-?


    Grüße


    Marion

    "Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Alterserscheinung".
    Hans Kasper

  • Aber so was in der Art gibt`s doch schon, zwar für Fluglöcher im Honigraum und in umgekehrter Richtung, also Biene fliegt aus dem HR raus, kommt aber dann nicht mehr rein.


    Nee Marion, die nehme ich nie mehr.
    Zumindest meine Bienen haben es sehr schell gelernt, auch von außen Kläppchen hochzuziehen...
    Mit Unterstützung der herausströmenden Bagage.:evil:

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.

  • Guten Morgen Michael,

    Zitat

    Dann müsstest Du aber am Abwandertag so eine bis zwei Stunden vorher anmarschieren und deine Falle "scharf" stellen

    Das habe ich geschrieben.

    Zitat

    Ich komme im Sommer um 18 Uhr auf den Wanderplatz und möchte die Bienen abfahren. Aber sie fliegen bis in die Dämmerung.

    Es ist ein Problem im Forum, man liest nicht sondern schreibt gleich.
    Es wäre schon vermessen dir mangelnde Erfahrung unter die Nase zu halten. Glaube mir, ich bin schon des Öfteren am Morgen zum Wanderplatz gefahren und bin umgewandert. Legendär. 1995 im Juni morgens 4.30h auf die Schwäbisch Alb gefahren. 5.30h angekommen. Die ersten Wasserholerinnen schossen schon aus den Fluglöchern. Völker verladen. in den Schwäbischen Wald gefahren. Unterwegs beim Mäc gefrühstückt um 10 Uhr am Wanderplatz die Fluglöcher geöffnet. Nach 3 Wochen durchschnittlich 50kg geschleudert. Am Kopf kratz, ich glaube die sind nicht verbraust.:u_idea_bulb02: Von der Wanderung am frühen Morgen von der Alb in die Pfalz möchte ich nicht erzählen.


    Das Dumme an der Sache ist (Redewendung, keine Beleidigung) ihr bastelt euch etwas zusammen und schreibt dann einen Beitrag. Für mich als alten Gewerkschafter fängt der Arbeitstag um 7 Uhr an. So lange müssen die Bienen warten. Abenteuerliche Wanderungen mag ich nicht mehr.


    Mein Problem ist, dass wenn ich die Bienen holen möchte. Sie wohl nur bei mir bis zum Einbruch der Dunkelheit fliegen und ich würde gerne um 17 Uhr kommen, meine Keile in das Flugloch geben, verschnüren und bei Tage zurückfahren. Auch der Imker hat ein Recht auf Feierabend. Die Bedenkenträger sterben wohl nicht aus. Wenn es funzt, dann verrate ich es euch nicht.:Biene:


    Nachrag: Hallo Michael, auch ich hatte deinen Beitrag nicht ganz gelesen.:oops:
    Remstalimker

    Im Netz ist gut auf hohem Niveau imkern.:daumen::lol:

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Remstalimker ()

  • Mit offenem Gitterboden verbraust da nix!!!


    Ich hab meine schon öfters abends verschlossen, verladen und im Dunkeln nach Hause gefahren. Dort standen sie dann bis Früh auf dem Hänger und dann gings zum neuen Standort ...


    Remsi: Aber mir schickst Du ´ne PM wenns klappt - oder?!
    Sollte ich irgendwann meine geplanten 15 Beuten gebaut haben, werd ich auch mal einen Prototyp schnitzen.
    Der Hinweis auf den Stock-Duft zur Bienenleitung ist gut. -Danke.


    MfG André

  • Hallo André,
    natürlich werde ich dich informieren.

    Zitat

    Ich hab meine schon öfters abends verschlossen, verladen und im Dunkeln nach Hause gefahren. Dort standen sie dann bis Früh auf dem Hänger und dann gings zum neuen Standort ...

    So mache ich das doch auch. Nur will ich am Tage vom Wanderplatz abfahren. Meine Bienen sollen auch mal auf mich Rücksicht nehmen und nicht immer ich auf sie.
    Gruß
    Herbert

    Im Netz ist gut auf hohem Niveau imkern.:daumen::lol:

  • Ginge das nicht vielleicht mit einer nach innen gerichteten "Bürste"? Weich genug, dass sich die Bienen von außen reindrücken können, aber von innen stehen ihnen die Borsten entgegen...


    Nur so eine schnelle Idee...
    Viele Grüße
    Henrike (die sich gerade mit dem schönen Albtrauf beschäftigt...)

    Das Ganze ist mehr als das Summen seiner Teile.

  • Moin Herbert,


    irgendwie liest Du dauernd persönliche Angriffe, wo keine stehen, und es begenem dem Leser immer mehr Rechtfertigungsabsätze mit Schilderungen, was und auch wann das alles schon mal gemacht wurde.
    Konkrete Kritik steht aber meist nicht zu lesen, wird aber gern ganz persönlich bezogen gesehen.


    Ich persönlich denke, ihr schreibt von was unterschiedlichem:ichael meint, dass Du VORHER nochmal anfahren musst, wenn um 17:00 alles nach Wunsch abfahrbereit in der Kiste sein soll.


    Du schriebst, dass Du um 17:00 ankommst aber aufgrund der Flugsituation dann Wartezeit hast. Das sind auch zwei Anfahrten, jedoch später .


    grüße


    Marion


    mit Samthandschuhen am Handy **

    "Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Alterserscheinung".
    Hans Kasper

  • Hallo Marion,
    ich will nicht zweimal anfahren. Wenn ich um 17 oder 18 Uhr ankomme, dann möchte ich die Fluglöcher schließen, die Beuten vergurten und wenn alle Bienen durch die Reusen sind abfahren. Weil meine Bienen auf dem Hänger stehen, muss ich beim Umwandern nicht laden. Wenn ich kleine Schilderungen über das Wandern einfließen lasse, dann ist meiner Neigung zum Geschichten erzählen zuzuschreiben. Es gibt viele Wandergeschichten.


    Man dürfte eigentlich davon ausgehen, dass ich nicht in absehbarer Zeit mir Bienenvölker zulegen möchte, sondern schon etwas Erfahrung habe. Ich finde die Beiträge von Andre und Henrike sehr gut. Besonders den von Henrike, das ist eine für mich neue Idee. Ob es funktioniert ist eine andere Frage, denn die Kleinen sind ja erfinderisch. Trotzdem, der Vorschlag ist gut. deinen Link habe ich übersehen, Entschuldigung. Diese Kläppchen gab es früher im Handel bei uns auch. Sie sollten auch nicht gut funktioniert haben. Ich habe sie deshalb schon länger verworfen. In Donaueschingen habe ich auch nach der Konstruktion mit den Federn gesucht. Die gibt es auch nicht mehr.


    Ich gelobe Besserung
    Herbert

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  • Hallo Remsi,


    Du kennst doch sicher solche durchsichtigen Einwegspritzen mit ca. 20 ml Inhalt. Aus den Außenhülsen (an denen man die Vorderseite mit dem Aufsatz für die Kanüle mit einem Cuttermesser abschneidet) erhält man wunderbare Eingangsrohre, die man nur noch in einem fluglochkompatiblen Stück Plexiglas unterbringen muss.


    Diese Spritzenhülsen baut man dann selbstverständlich so ein, dass sie etwa 6-7 cm in den Innenraum ragen, da findet kaum noch eine Biene wieder raus, weil die alle direkt am Plexiglas nach einer Ausgangsmöglichkeit suchen. Ist auch ne gute Methode, um Räuberbienen zu verhaften.


    Gruß Sven