"Zombie"Bienen ein neuer Parasit in den USA?

  • Vielen Dank. Dann bitte hier zu machen, ich verstehe es nur nicht, ich hab extra vor dem Posten mit dem Begriff " Zombie" gesucht und als das ergebnislos war, erst gepostet.Die Suchoption und ich werden glaub ich keine Freunde Also bitte nichts für ungut und viele GrüßeMaxikaner

  • Ein schönes Beispiel dafür, wie solche Meldungen regelmäßig aufgewärmt werden. Bald kommen wieder die Handystrahlen...den neuen Virus hatten wir ja schon.(Tabakvirus.)


    Die gezielte Desinformation/Ablenkung von den wirklichen Problemen ist Voraussetzung dafür, daß kein einheitlicher Protest gegen die ganzen Machenschaften aufkommt.

  • 'zombie' allein reicht nicht, aber 'zombie bienen'- wohlgemerkt auseinander geschrieben :wink:.
    Solche Suchmaschinen erfordern Phantasie, Assoziationsgeschick und letztendlich Geduld- und jede funktioniert anders...
    Viel Erfolg weiterhin!

    'If you don't have a plan, you become part of somebody else's plan.'
    Terence McKenna

  • Die gezielte Desinformation/Ablenkung von den wirklichen Problemen ist Voraussetzung dafür, daß kein einheitlicher Protest gegen die ganzen Machenschaften aufkommt.


    HAllo,


    dies ist ein "erwünschter" Nebeneffekt neben dem Hauptziel "Vermarktung von News"!.


    Ja, auch so funktioniert unser System ganz gut, oder? :wink:


    Gruß
    KME

  • Die gezielte Desinformation/Ablenkung von den wirklichen Problemen ist Voraussetzung dafür, daß kein einheitlicher Protest gegen die ganzen Machenschaften aufkommt.


    Ja wir sind doch nicht mehr im Sozialismus, wo es allen gut geht, sondern im Kapitalismus, in dem es nur demjenigen gut geht, der sich auch in besonderer Weise darum bemüht. Die Informationspolitk ist doch völlig in Ordnung, es kann sich doch jeder selbst darum bemühen, bei evtl. auftretenden Problemen Abhilfe zu schaffen. Im Grunde genommen hat der Herr L. schon recht, der Imker ist grundsätzlich der Hauptakteur, wenn es um seine eigenen Bienen geht.


    Es ist ja schließlich nicht so, dass es in allen Imkereien verheerend läuft. Solche Imkereien, in denen es gut läuft, haben natürlich auch einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil, warum sollten sich deren Inhaber ihr Geschäft selbst kaputt machen?


    Gruß Sven

  • Na man kann doch die gesamte Imkerei in Deutschland auf einen ganz einfachen Nenner bringen. Die gesetzlichen Rahmenbedingungen, egal ob zu Pestizideinsatz oder anderen Belastungen sind in Deutschland identisch.


    Nun gibt aber egal ob im Norden, Osten, Süden oder Westen sowohl Imker, die nach der Auswinterung im April Völker verkaufen können und solche, die Völker zukaufen müssen. Es gibt Imker, die schon eine beachtliche Frühtracht einfahren können und solche, bei denen es gerade noch so zur Spättracht reicht, weil die Völker nicht in Schwung kommen.


    Also liegt es letztendlich doch immer am Imker selbst, ob er zur ersten oder zur zweiten Gruppe gehört. Oder etwa nicht?


    Gruß Sven

  • Solche Imkereien, in denen es gut läuft, haben natürlich auch einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil, warum sollten sich deren Inhaber ihr Geschäft selbst kaputt machen?


    Vielleicht sollte man hier mal nach deren Aufwand fragen und danach, wie viel besser es sonst laufen würde..


    Und: Um Deinen Folgeposting zu beantworten: Nein.

    Viele Grüße
    Marcus


    Beekeeping is not about honey. It’s not about money. It’s about survival.
    "Regional gehört die Zukunft." H. Lichter

  • Also liegt es letztendlich doch immer am Imker selbst, ob er zur ersten oder zur zweiten Gruppe gehört. Oder etwa nicht?


    Ich weiß nicht, ob ich über so viel Naivität lauthals lachen oder bitterlich weinen soll. Die Antwort ist Nein. Es liegt nicht immer am Imker selbst. Vor ein paar Jahren haben die Imker hier auch noch so gedacht und verächtlich die Nase gerümpft. Mittlerweile stolpern aber auch die erfahrensten Imker und landen auf ihrer Nase, die sie vorher noch so hoch getragen haben.


    Wie schon im Forum oft geschrieben: es müssen noch viel mehr Bienen sterben, bevor auch der Letzte gerafft hat, was hier abgeht. Traurig aber wahr.

  • .... Mittlerweile stolpern aber auch die erfahrensten Imker und landen auf ihrer Nase, die sie vorher noch so hoch getragen haben.


    Naja, ich rede eigentlich nicht gern über andere, ohne dabei konkret zu werden. Das ist wie wenn die Omma vom Karl seim Schwager seim Freund gestorben ist, da ist man erstmal betroffen, obwohl man die Gute garnicht kannte.


    Meine paar bescheidenen Bienchen sind jedenfalls nach wie vor topfit. Und Deine Bernhard? War die PSM-Aufnahme bei Deinen Bienen im letzten Jahr so hoch, dass Du Gefahr läufst, in diesem Winter alle Deine Völker zu verlieren? Oder sind die Tiere in einem so guten Zustand, dass Du in 3 Wochen schon die Kirschblütentracht abschleudern kannst :wink:


    In jedem Fall werden doch derzeit in der gesamten Republik nach der Auswinterung Völker zum Kauf angeboten. Wie kann das gehen, wenns überall so miserabel läuft?


    Gruß Sven

  • Moin,
    Hallo Sven,
    willst du nicht verstehen, oder tust du nur so ?
    Irgendwann hast du auch Mais oder Raps vor der Nase,
    auch du wirst in Kürze die Bekanntschaft mit Gülletransportern geniessen können.
    Hier haben vor Jahren schon Einige rumgetönt, um die es jetzt ganz still geworden ist
    Hier gibt es nur noch ein Aufgeben oder Verschwinden.
    Oder glaubst du Bernhard bringt seine Völker aus Jux und Dollerei hier aus der Gefahrenzone.
    Ich habe den Einen und Anderen Imker, deutschlandweit, besucht,
    mit dem Ergebnis, das es NOCH Stellen für Bienenhaltung gibt.
    Da es nichts Einfacheres als Ablegerbildung gibt, frage ich Dich :
    Warum werden jedes Jahr zig Tausende Kunstschwärme aus dem Ausland eingeführt ?
    Zwickauer Land, würdest du mal beschreiben was dort angebaut wird und wie die Landschaft dort aussieht ?
    Gruß
    Helmut

  • willst du nicht verstehen, oder tust du nur so ?


    Hallo Helmut,


    doch, ich verstehe sehr wohl.



    Irgendwann hast du auch Mais oder Raps vor der Nase....
    Zwickauer Land, würdest du mal beschreiben was dort angebaut wird und wie die Landschaft dort aussieht ?


    naja, kannst ja mal unter Langenweißbach Goolgemapsen. Die riesigen Monokulturen bleiben einem nur schwerlich verborgen.


    Da es nichts Einfacheres als Ablegerbildung gibt, frage ich Dich :
    Warum werden jedes Jahr zig Tausende Kunstschwärme aus dem Ausland eingeführt ?


    Ich persönlich kenne keinen, der es nötig hat sich Kunstschwärme aus dem Ausland schicken zu lassen. Benötigst Du sowas oder Bernhard?



    Oder glaubst du Bernhard bringt seine Völker aus Jux und Dollerei hier aus der Gefahrenzone.


    Siehste Helmut und genau das ist der entscheidende Punkt. Bernhard (und jeder andere derzeit noch erfolgreiche Imker) bringt seine Bienen aus der Gefahrenzone. Und eine solche Gefahrenzone erkennt man eben daran, dass die Bienen dort nix mehr werden. Und da sind wir wieder beim eigenverantwortlichen Handeln, jeder Imker ist selbst dafür verantwortlich, wo er seine Bienen aufstellt. Und wenn einer meint, er müsse sie wieder unter genau denselben Bedingungen an einem solchen Ort aufstellen, wo ihm im Vorjahr alles umgefallen ist, dann zeugt das einfach von mangelnder Lernbereitschaft und endet zwangsläufig wieder im Desaster.


    Gruß Sven