Münchner Merkur - Bienen: Ganzen Völkern droht der Tod

  • Wenn dich das Thema Bienen nun interessiert - wegen oder trotz des Artikels, de so oberflächlich ist wie es eben Zeitungen sind - dann lies Dich doch hier ein bisschen ein. Vermeide die speziellen Diskussionen der Alt-Könner und sieh nach den Anfänger-Threads. vielleicht macht es Dir Spaß und vermittelt Dir mehr!

  • Hallo


    was in dem Artikel geschrieben wird, ist nicht zu unterschätzen, das wird dieses Jahr wirklich aktuell. Was ich bei meinen Bienen schon beobacheten konnte war, das sie Futter von äußeren Waben, an warmen Tagen schon umgelagert haben. Da die Bienen zur Zeit, auch bei mir schon Brut haben, habe ich festgestellt das ich die Bienen, durch den Kälteeinbruch wenigsten eine Wabengasse von jeder Seite das Brutnestes zusammen gezogen haben. Das bedeutet sie haben keine Verbindung mehr zu den vollen Futterwaben. Es steht ihnen bei längerer Kälte dann nur noch das Futter zur Verfügung, welches über ihnen bzw in den Wabengassen gelagert ist und das kann bei manchen Völkern sehr knapp ausfallen. Deshalb ist nach dem nächsten Reinigungsflug,eine unbedingte Futterkontrolle, wie ich meine, erforderlich. In den Fällen, wo vom Imker das Futter knapp bemessen ist, kann es dann aber zu spät sein. Eingriffe während der Kälteperiode können zum verfrühten Tod der Völker führen. Die Zeit vom Reinigungsflug bis zum Trachtbeginn, nennt man Durchlenzung und wird nicht umsonst als das Meisterstück in der Imkerei bezeichnet. Auf diese Zeit wird es dieses Jahr besonders ankommen, bitte nicht auf die leichte Schulter nehmen.

    Gruß Reinhard / Lehre mich die wunderbare Weisheit,daß ich mich irren kann.(Teresa v. Avila)

  • Hallo


    was in dem Artikel geschrieben wird, ist nicht zu unterschätzen, das wird dieses Jahr wirklich aktuell. Was ich bei meinen Bienen schon beobacheten konnte war, das sie Futter von äußeren Waben, an warmen Tagen schon umgelagert haben. Da die Bienen zur Zeit, auch bei mir schon Brut haben, habe ich festgestellt das ich die Bienen, durch den Kälteeinbruch wenigsten eine Wabengasse von jeder Seite das Brutnestes zusammen gezogen haben. Das bedeutet sie haben keine Verbindung mehr zu den vollen Futterwaben. Es steht ihnen bei längerer Kälte dann nur noch das Futter zur Verfügung, welches über ihnen bzw in den Wabengassen gelagert ist und das kann bei manchen Völkern sehr knapp ausfallen. Deshalb ist nach dem nächsten Reinigungsflug,eine unbedingte Futterkontrolle, wie ich meine, erforderlich. In den Fällen, wo vom Imker das Futter knapp bemessen ist, kann es dann aber zu spät sein. Eingriffe während der Kälteperiode können zum verfrühten Tod der Völker führen. Die Zeit vom Reinigungsflug bis zum Trachtbeginn, nennt man Durchlenzung und wird nicht umsonst als das Meisterstück in der Imkerei bezeichnet. Auf diese Zeit wird es dieses Jahr besonders ankommen, bitte nicht auf die leichte Schulter nehmen.


    Genau Drobi, u
    nd deshalb werde ich am Samstag, bei uns 10 Grad (Föhn) angesagt, mal die 10er Wabenkästen (da habe ich 2 Stück) kontrollieren und ggfs. leere Waben tauschen.
    Ich kann das den Südbayern nur empfehlen.


    Gruss, Christian

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von gast035 () aus folgendem Grund: RS

  • ...das Meisterstück in der Imkerei bezeichnet. Auf diese Zeit wird es dieses Jahr besonders ankommen, bitte nicht auf die leichte Schulter nehmen.


    Bei "naturnaher" Haltung, max. 7 Waben Hoch, kann niemals nichts passieren.
    Aber wer macht das schon...
    Die, wo es empfahlen, sind längst woanders...


    Darum empfinde ich das Klagen als beklagenswert

  • Hallo vshbee


    Bei mir betrifft das Völker die auf DNM in einem BR sitzen, da ist es bei solchem Wetter besonders schwierig. Meine Wirtschaftsvölker sitzen auf 1,5 DNM, aber wer da denkt, es könnte nichts passieren, der ist auf dem Holzweg. Lieber jetzt ein wenig vorsichtig sein, als dann vor der Tracht, vor verhungerten Völkern zu stehen.

    Gruß Reinhard / Lehre mich die wunderbare Weisheit,daß ich mich irren kann.(Teresa v. Avila)