Web-shop für Honigverkauf

  • Wolfgang war so offen, und das schätze ich, seine Hosen runter zu lassen, seine Idee mit möglichen Konkurrenten zu teilen und seine Internetseite unter Kollegen zur Diskussion zu stellen. Und das verdient Respekt! Nur weil sich einer sein Hemd aufknüpft, muss man nicht mit dem Messer in die Brust!


    Nun ja. Wolfgang hat uns um Hilfe gebeten und meiner Ansicht nach hilft die Wahrheit oft mehr, als falsche Lobhudeleien. Und Wolfgang kann das, so wie ich ihn einschätze, ganz gut ab.


    Wolfgang
    Aus meiner Erfahrung funktionieren solche Konzepte, wie Deines, nur mit einem relativ hohen Qualitätsanspruch, und der darf nicht beim abendlichen Rotwein aufhören. :wink:


    Über Architekten möchte ich in dem Zusammenhang eigentlich nicht diskutieren, da hab ich meine eigenen Erfahrungen, die mit RTL-würdigem Pfusch am Bau sehr gut beschrieben sind. Möglicherweise hättest Du es besser gemacht. Da ich aber bisher nur Deine Website kenne, bleiben Zweifel. Und schieb die Schuld nicht immer auf den armen "Andi". Du bist der Auftraggeber. Es ist Deine Verantwortung.


    LG
    Mandy
    (die jetzt Ruhe gibt)

    "Keine Rähmchen - keine Mittelwände - wenig Arbeit." (Émile Warré)

  • Der Andi,
    ist ein ganz lieber Freund, und machts mir umsonst. Und Mandy, Ärger beim Hausbau, das Wichtigste überhaupt ist ihn zu vermeiden. Also richtige Schäden jedenfalls, bissl Ärger gibts immer, aber die Probleme müssen gelöst und aufgelöst werden, das ist wirklich wichtig. Das sollte jedem ordentlichen Architekt gelingen.
    Noch ein Wort zu unserer Berufsbekleidung, Hauptsache ganz in schwarz, der Rollkragen passt nicht um meinen Hals, jedenfalls nicht ohne wie eine Kravatte, die Blutzufuhr im Gehirn zu behindern. Privat wäre mir ein Urwaldhemd lieber und blaue 5o1 statt schwarzer. Aber, wad mutt, dad mutt.
    Fazit, wenn homepage oder Shop, dann richtig und ordentlich gestalten, habs geschnallt und eigentlich sind meine Ansprüche auch so. Allerdings ertappe ich mich hin und wieder, dass ich Dingen denen ich hilflos gegenüberstehe durch unterbewertung begegne. Das ist wie mit Fehlern, die man so macht. Wenn die andere machen, ist das Theater da, wenn sie einem selbst passieren hat man einen guten Grund oder es ist bei genauer Betrachtung vielleicht garnicht mehr so wichtig. Der Mensch ist schon komisch, der Wolfgang ist menschlich, sieht zwar göttlich aus, ist aber menschlich :-)
    Viele Grüße, meine Kinder haben Hunger
    Wolfgang

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.

  • Also, wenn wir schon bei Berufsbekleidung sind, noch ein Tipp; wird zwar OT, aber für alle zum Was-lernen und deshalb vielleicht gerechtfertigt:
    Oben angeschnittene und so ins Bild gequetschte Köpfe macht man bei Portraits nur, wenn man den Dargestellten auf irgendeine Weise verunglimpfen will, z.B. bei Politikerportraits in Zeitschriften, wenn der Politiker ein Lumisch ist. Niemals auf der eigene Seite und zu Werbezwecken!


    LG
    Mandy
    (Diplomierter Auskenner)

    "Keine Rähmchen - keine Mittelwände - wenig Arbeit." (Émile Warré)

  • Also gut Mandy,
    auch wenn ich den Witz vom Gerstunger nicht gleich verstehe, habe ich doch ein Bild von dir bei google Bilder gefunden. Und genau wie bei Viktor oder anderen, die mich kritisieren und bei kurzem Suchen erkennen lassen, dass sie das Zeug dazu haben, muss ich auch bei dir sagen: Gut, dein Foto ist besser. Das ist doch das nächtlich beleuchtete Dresden da im Hintergrund, oder?
    Viele Grüße
    Wolfgang

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.

  • Hallo Zusammen,
    bitte kommt wieder zur Anfangsfrage zurück oder ich mache hier Schluß.
    Gruß Eisvogel

    Man tut was man kann, hieß es früher. Heute glauben alle sie müssen tun was sie nicht können. P. Sloterdijk

  • Also ich sehe in dem Konzept nicht so den entsprechenden "Kick". Im Supermarkt bekomme ich Honig aus Ungarn, der Provonce, aus Spanien und wenn ich will aus den Bergen, aus Südamerika oder sonst wo her.


    Ich denke nicht, dass ich mir Honig im "anonymen Internet" bestellen würde, der dort geimkert wurde, wo Goethe vor 200 Jahren hinter einen Busch gepieselt hat, wo Napoleon rumgehüppt ist...


    Wenn ich Lebensmittel kaufe, dann entweder im Supermarkt, weil es da einfach einfach ist oder eben im Hofladen, weil ich wissen will, wo die Kuh herkam, deren Fleisch ich jetzt in der Pfanne habe.


    Wenn bei dir, wie du sagst, eh schon der Hund begraben ist, dann hätte ich als Imker wenigstens gerne die positive Gewissheit, dass die Marge, die ich für den Verkauf meines Honigs abdrücken muss, wenigstens in die lokale Wirtschaft wandert. Da ist es mir lieber, die 1,20€ die zwischen meinem Verkaufspreis und dem Endpreis erhält den Arbeitsplatz von "Erika an Kasse 3", als dass es an Ebay, Amazon oder sonst jemanden der nicht in "meiner Region" wohnt zufällt.


    Neben den klassischen Supermärkten könnte man den Honig auch über Herbergen (eben Honig aus dem Urlaub mitgebracht und nicht per Post nachbestellt, weil man im Urlaub nicht an die Oma gedacht hat), Bäckereien oder kleineren Dorfläden verkaufen.



    Aber ich kann mich auch irren. ;) Wenn ,am mich vor Jahren gefragt hätte, ob es sinnvoll machen würde im Fernsehen einen Sender einzurichten, in dem es nur Musikclips gibt und in den Werbepausen dann nervige Handy-Klingeltöne beworben werden...


    Stefan

  • Immer wieder klang an, dass "Themen-Honig" angeboten werden soll. Das ist ja schon eine Abgrenzung zu einem einfachen Honigversand.


    Persönlich kann ich mir aber nicht vorstellen, dass der Themen-Honig einen größeren Kundenkreis anspricht. Honig aus einer bestimmten Region stellt für mich als Konsument (ich habe keine Bienen und bin kein Honig Gourmet) an sich erstmal keinen Mehrwert dar. Regional, im Sinne von in der Nähe, handwerkliche Produktion, also kein Konzern, oder geschmackliche Differenzierung, danach kaufe ich Honig. Besonders nach dem ersten Punkt.


    Ich tue mir einfach schwer, eine Verbindung zwischen Entstehungsort und den Selektions =Qualitätskriterien zu finden.


    Sieht die jemand?

  • Wolfgang, ich finde Deine Idee richtig gut. Und ich möchte Dich bestärken, es zu tun. Ich habe es kürzlich auch gemacht. 1. um mehr an die Kundschaft zu kommunizieren, als nur über das Etikett und ein kurzes Gespräch. 2. um doch das ein oder andere Glas überregional zu verkaufen.
    Der Name Lieblingsimker ist einfach super! Die Domain hast Du ja schon. Du brauchst nur noch den Anfang für eine bessere Seite machen und einen zunächst kleinen Webshop. Probiere Jimdo in der kostenlosen Variante. Wenns Dir gefällt, zahlst Du eben was und ziehst es größer auf. Das kannst Du mit Jimdo alles selbst. Jeder, der seine Webmail bedienen kann das - und es sieht immer professionell aus. Inhalte (Text und Bilder) sind aber extrem wichtig.


    Ich könnte mir eine Karte (Google Maps oder so) auf Deiner zukünftigen Seite vorstellen, wo man sich die Gegend raussuchen kann, woher der Honig sein soll. D.h. Deine Lieferanten sind dort als Punkte eingetragen.

  • Danke Leute,
    für die Anregungen und die Kritik. Und nach dem ich mich wieder beruhigt habe, können wir gerne am Thema weiter machen.
    Zuerst zu meinen langen Sätzen. Ja stimmt, haben mir schon mehrere Leute auch schon zu früheren Zeiten gesagt. Stimmt, Gewöhn dich dran. Lies langsamer. Lies aufmerksamer. Mache nicht zwei Dinge. Gleichzeitig:-)
    Zu meinem Schwollkopf. Da liegst Du trotz Designer-Diplom falsch. Davon mal abgesehen, dass ich nicht draufkomme, was das seltsame Kunstwort bedeuten soll ( ich bin blöd ), soll mein großer Kopf gleich mehrere Dinge zeigen.
    Der da, guck ganz genau hin, der da, der bin ich. Ungeschminkt ungephotoshopt, ungepudert, einfach klar, echt und groß, so wie alles an mir :-).
    Dem kannst Du vertrauen, weil, Du kannst ihn dir ganz genau ansehen und wenn Du den morgen in der Bächerei triffst, dann erkennst Du ihn wieder, auch wenn Du jetzt nicht genau weißt, wie Alain Delon als junger Hüpfer ausgesehen hat :-).
    Der ist es, der mit seiner Visage für seine Taten, für seine Arbeit, für seine Ideen, Vorstellungen und auch für seinen Honig steht.
    Das Visier es Helms ist oben und er steht für sein Produkt. Eine Idee, die in Frankreich schon seit Jahren besteht und eben mit angeschnittenen Köpfen auf Etiketten gezeigt wird. Nicht ganz so krass gibt es das auch bei uns, die Rügenwalder haben es gerade gemacht, sie stellen ihre Mannschaft vor, ihr Klaus Hipp macht das, auf dem Haarstylinggel einer Rossamnnmarke kann man es sehen und eigentlich ist George Cloony für Kaffeetaps nichts anderes.
    Darüberhinaus ist ein Avatar im Netz, ein Foto in der Zeitung oder auf einem Etikett eines 125 g - Glases Honig recht klein. Will man was erkennen ( kurzsichtig wie die meisten unserer Kunden sind ) sollte der Kopf formatfüllend drauf sein, sonst nutzt die ganze Übung nichts. Auch auf der Homepage kann man sich zu seinem Gesicht bekennen, wenn man denn kann und es keine anderen Gründe gibt lieber darauf zu verzichten.
    Ich kann und muss mir keine 2 kg Metall erst mal aus dem Gesicht schrauben.
    @ Stefan, ich verstehe dich und für jemanden der Geschichte in der 11. abgewählt hat ist das auch klar, aber wenn man sich dafür interessiert wäre es sicher toll Honig aus Kalkriese auf dem Tisch stehen zu haben, vom Glauberg oder vom Donnersberg. Ein Honig der Burgunden würde mich an Siegfried erinnern, Hagen und Etzel. Das wär doch was am frühen Morgen. So, ihr Drachen, was geht. Darin einen ganz gewöhnlichen guten Honig in die Welt zu verschicken sehe ich auch keinen Sinn, aber wie oft komme ich schon zu den Burgunden und habe meine Bienen dabei?
    Der Honig von Jean Luc, richtig, dem Gärtner, ist auch regional. Genau wie wir alle Ausländer sind, fast überall auf der Welt, so findet man auch regionale Honige in Ungarn, Frankreich, Wackersdorf und in der alten Hansestadt Lübeck, und in Kassel natürlich. Ich habe jetzt auch nichts dagegen, dass Jean Luc, der Gärtner oder Viktor aus Kassel was dran verdienen und die Postfrau, die so tapfer die Holtermannbeuten ausliefert. Mir geht es beim regionalen Honig um einen bestimmten und bestimmbaren Standort, z.B. in meiner ehem. Heimat, in meinem Lieblingsferienort, oder von dem Ort den ich aus irgendwelchen anderen Gründen liebe. Es geht mir um einen unvermischten Honig aus einer kleinen Imkerei. Von einem Imker, der seine Bienen liebt und das was er tut, mit Sorgfalt und Nachhaltigkeit. Ob der jetzt in Augsburg sitzt, an der Mulde oder bei Reims, das ist mir egal. Sie haben alle meine Liebe verdient.
    @ Schnappsbrenner, durch den Internethandel besteht die große Möglichkeit einige Kunden zu finden und zu bedienen, die nicht wie bei den Großstadtdachimkern direkt vor der Haustür im Kreis stehen und auf den Honig warten, der Kundenkreis. Und warum stehen die eigentlich im Kreis, eine Schlange würde es doch auch tun.
    @ Elias, Küsschen.
    @ alle, Danke und viele Grüße, auch nach DD
    Wolfgang

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.

  • Nee Wolfgang, so nicht:

    Zitat

    Zuerst zu meinen langen Sätzen. Ja stimmt, haben mir schon mehrere Leute auch schon zu früheren Zeiten gesagt. Stimmt, Gewöhn dich dran. Lies langsamer. Lies aufmerksamer.


    Du hast das "Forum" um Rat gebeten.
    Du möchtest das Dir geholfen wird.
    Du möchtest das sich die Forennutzer Zeit nehmen und Deinen Beitrag lesen und auch eine Antwort schreiben.
    Dann solltest Du bitte auch die Netiquette wahren und bitte so schreiben das es gut zu lesen ist.
    Überstrapaziere bitte nicht den guten Willen der User, sonst kann es passieren es möchte keiner mehr lesen und antworten.


    Beste Grüße
    Hartmut


    P.S. Besserung ist ja zu erkennen :-)

  • Aber Hartmut,
    gerade der Satz in diesem post war spaßig gemeint.
    Bei den beiden vorigen Beiträgen hat es mich gewundert, dass ihr nicht eingeschritten seid, die waren nun wirklich patzig und persönlich.
    Da kam mir die Galle hoch.
    Aber dieser Satz?
    Aber gut, schließen wir die Sache ab, ich habe einiges Erfahren.
    Ich will jetzt nichts mehr.
    Und ich schreibe, wie ich schreibe.
    Vielleicht auch nur auf eigene Merkzettel.
    Viele Grüße
    Wolfgang, der Ermahnte

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.