Gitter für Böden (Maschenweite)

  • High Dope!
    1,4 mm ist zu klein. Wie die Vorredner schon sagten, ist eine Maschenweite zwischen 2,5 und 4 mm ideal.


    Such Dir am besten einen Imkerei-Einzelhändler in Deiner Umgebung. Der hat im Regelfall die richtigen Sachen vor Ort.
    Das bewahrt vor Fehlkäufen, man erhält Tipps und unterstützt kleinere Unternehmen.


    Du möchtest Deinen Honig ja auch nicht zum Schleuderpreis über das Internet vermarkten müssen ;-)

  • Moin, moin,


    Aluminium und AS ist offenbar kein Problem. AS und Stahl und Zink dagegen wohl. Edelstahl gibt es offenbar auch in verschiedenen Qualitäten. Aluminium hält Natronlauge nicht aus.


    Gruß Clas

    "Ach, das Risiko...!" sagte der Bundesbeamte für Risikoabschätzung abschätzig...

  • Hallo Imker/innen,


    ich verwende Edelstahllochbleche mit einer Bohrung von 1 mm. Die Lochbleche bekomme ich von einem bekannten Metallbauer, der sie zwischen Geländer und Balkone einschweißt. Diese Abfallbleche schweißt und schneidet er auf mein Beutenmaß zusammen. Da es sich um "Abfall" handelt, sind diese Bleche nicht teuerer als die Gewebe im Baumarkt, dafür aber stabiler und für die nächsten 100 Jahre einsetzbar. Ich kann z.B. das (formstabile) Blech nach hinten rausziehen und ohne Bedenken das Propolis, oder anderes Zeug mit einer scharfen Kante abkratzen, und -wenn das wirklich sinnvoll werden sollte - abätzen.
    Der Lochdurchmesser ist nicht ideal, aber auch nicht wirklich ein Problem. Letzlich muß jeder Imker vom Gemüll auf den Zustand des Volkes schließen. Die tatschliche Anzahl der Milben lässt sich nicht direkt ermitteln, auch bei offenem Boden nicht. Die Milbenbelastung kann ich aber auch mit einer eingeren Maschenweite und mit den "Erfahrungsfaktor" x. sehr gut ableiten.


    schönen Tag und viele Grüße
    Gerhard

    Das ist der ganze Jammer: Die Dummen sind sich so sicher und die Klugen zweifeln so sehr.