100 g Futter/Tag?

  • Hallo Melanie,
    ich habe mal gerade die Waagstockdaten der Imker aus BW durchgeforstet. Im Schnitt waren die Abnahmen am Tage bei 0,1kg. Es gab auch an manchen Tagen Zunahmen bis zu 0,3kg bedingt durch den Regen. Manche Völker lagen an manchen Tagen auch bei 0,0kg, also weniger als 100 g Zehrung. Funkstockwaagen arbeiten in 100g-Schritten. Meine ruht aus Sparsamkeitsgründen noch. Auch würde ich mich ärgern, dass mir die Bienen die Haare vom Kopf fressen.:roll:
    Remstalimker

    Im Netz ist gut auf hohem Niveau imkern.:daumen::lol:

  • Ich muss korrigieren: Ich rechne 20 kg Zucker, also 25 kg Flüssigfutter (darauf bezieht sich ja der Verbrauch, wenn man von dem wenigen Wasser absieht, das die Bienen dem Futter noch entziehen). Dann ist zwar oft noch reichlich Futter im Frühjahr drin, aber dass mir ein Volk mangels Futter veloren geht, das soll mir nicht passieren. Natürlich reissen sie auch weniger leicht vom Futter ab, wenn mehr drin ist.


    Wolfgang

    I never loose - either I win or I learn (Nelson Mandela)

  • Hallo


    bei mir alle 6 Völker haben noch sehr viel Futter


    Zweizargige Völker haben letzte Woche zuerst angefangen die Zweite Zarge zu aufmachen,bzw. die klättern langsam nach oben und überlagern die Futter nach unten,der Brut befindet sich beim alle Völker ca 1,5 Einheiten


    Links und Rechts neben den Bienen sind die die Waben noch voll mit Honig,was Ich bemerkt habe ,das die Bienen noch nicht nach oben klättern sondern überlagern die Futter nach unten neben den Brut,daz habe Ich Festgestellt das die aus dem Grund ganze Zeit in den Brut waren .


    Oben in jd. Zarge sind 11 Rämchen voll mit Futter


    Einzargige habe ein sitz von ca 5 Waben rest ,links und rechts alles voll mit Honig,alle haben auch Brut.


    Ich glaube die kommen locker durch die Winter



    Mfg


    Goran

  • Alle
    Deine hatten Brutpause im November. Wie mittlerweile alle guten Buckfast.
    Hast du behandelt damals?


    Ja ich habe behandelt und die Brutpause war aber erst Ende November / Mitte Dezember.
    Die letzten Jahre war das aber immer Anfang bis spätestens Mitte November.


    Wenn ich da die letzten Jahre erst im Dezember behandelt hätte, wäre ich zu spät dran gewesen.
    Heuer war es genau richtig.


    Ich habe das auch bei den für die Zucht relevanten Völkern kontrolliert.


    Am liebsten ist mir die Brutpause bereits im November.
    So sollte man selektieren.


    Unterschiede gibt es oft nur für Kunstschwärme: Die brüten gerne noch etwas länger. Jedes Jahr...


    In Brut gingen die Völker heuer allerspätestens vor einer Woche.


    Diese Brutpause ist sehr kurz, wegen der milden Witterung.

    Grüße Luffi


    Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. :u_idea_bulb02:

    (Lucius Annaeus Seneca - römischer Politiker, Dichter und Philosoph - * 4 v.Chr, † 65)


  • Gute Morgen Luffi, darf ich eine dumme(?) Frage stellen ? Sind deine Futterbeständen van 1 Oktober exclusiv der Honig
    ins Brutraum ? Also hast du durchschnittlich 21 kilo Suckerfütterung an jeder Volk gegeben ?
    Von wieviel Honig in Brutraum soll mann ausgehen beim Anfang der Winterfütterung ?


    Ich kann| darf| wage es nicht (k)ein Antwort auf deine Frage (zu) geben welches Volk brütet. Dumm wa ? Jozef

  • Gute Morgen Luffi, darf ich eine dumme(?) Frage stellen ? Sind deine Futterbeständen van 1 Oktober exclusiv der Honig
    ins Brutraum ? Also hast du durchschnittlich 21 kilo Suckerfütterung an jeder Volk gegeben ?
    Von wieviel Honig in Brutraum soll mann ausgehen beim Anfang der Winterfütterung ?


    Ich kann| darf| wage es nicht (k)ein Antwort auf deine Frage (zu) geben welches Volk brütet. Dumm wa ? Jozef


    Hallo Jozef!


    Eines meiner Mottos lautet:


    Es gibt keine dummen Fragen, sondern nur dumme Antworten!


    So gesehen beherrsche ich mich jetzt mal, weil ich die Antwort auf das brütende Volk schon gegeben habe, o.k.?


    Und wegen der Zuckerfütterung:


    Ich füttere nur Fertigsirup aus Weizenbasis.


    Die Menge ist liegt bei ca. 28 bis 35 kg, je nach Verbrauch des Volkes und je nach Startposition.


    D.h.: Anlager aus dem Mai eher 28 kg, Kunstschwarm aus dem Juli eher 35 kg.


    Und ob da Honig dabei ist oder nicht?


    Nach der Tanne dürfen die Mädels beinahe alles behalten.


    Wenn es noch was gibt...


    Heuer gab es nach der Tanne noch was, nämlich: TANNE...


    Ich habe Sirup über...

    Grüße Luffi


    Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. :u_idea_bulb02:

    (Lucius Annaeus Seneca - römischer Politiker, Dichter und Philosoph - * 4 v.Chr, † 65)

  • Hallo Josef!


    Ein wahres Wort! Zutreffend!
    Hoffen wir mal alle auf ein prima Honigjahr und damit viel viel Honig.
    Am liebsten vor der Auffütterung, weil dann werden die Völker nicht zur Unzeit Honig eintragen müssen.
    Und wenn doch: Auch recht!

    Grüße Luffi


    Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. :u_idea_bulb02:

    (Lucius Annaeus Seneca - römischer Politiker, Dichter und Philosoph - * 4 v.Chr, † 65)

  • Hallo Imkers, bei meinem Waagevolk ist der Futterverbrauch diesen Winter auch höher. Liegt sicher an der milden Witterung, sie brauchten fast 100g täglich. Seit ca 2 Wochen ist es hier kälter geworden und gleichzeitig ist die Abnahme geringer.


    Gruß Stefan

  • Also ich sehe die nun sehr hohen Temperaturen mit großem Bedenken. Noch existieren alle Völker, aber mehr als 8kg hat schon keines mehr.
    Können die Bienen in diesen warmen Tagen schon Zuckerlösung abnehmen? Wenn ja, wie stelle ich es ihnen am besten zur Verfügung? Und wenn nicht, kann ich dann nur auf Wunder hoffen oder sollte ich einfach noch warten?


    Die Völker werden nun sicher alle in Brut sein, aber ich bin mir sicher, der Winter ist noch nicht vorbei. Gibt es eine Möglichkeit bei erneutem Kälteeinbruch die Bienen dazu zu bewegen, die Traube lieber dem Futter nachwandern zu lassen und die Brut zurück zu lassen? Im letzten Jahr habe ich einige Völker dadurch verloren, dass sie auf ihrer Brut neben 5 bis 7 kg Futter saßen.


    Viele Grüße
    Friedrich

  • Bevor ein schlauer kommt. im Herbst mehr einfüttern. Aber das ist nicht dein Frage. Beste Methode einen Beutel Apifonda 2 1/2 kg auf die Rähmchen Oberseite auflegen. Vorher unten mit einer Gabel ein paar Löcher einstupfen. So dass die Bienen saugen können aber der Unterdruck bestehen bleibt. Billiger noch vorhandenen Sirup einschweißen. Sirup hat den Vorteil er belastet nicht. die Bienen nicht. Bei den momentanen Temperaturen flache Schälchen mit Zuckerwasser auf die Rähmchen stellen. Futter der Völker ausgleichen, wäre auch eine Möglichkeit, denn schwache haben in der Regel einen Überschuss.
    Remstalimker

    Im Netz ist gut auf hohem Niveau imkern.:daumen::lol:

  • Hallo Remstalimker,
    Ich danke dir schonmal für deine Hinweise. Kann ich denn jetzt einfach an die Völker gehen? Also sind die jetzt auch schon in "Frühlingsstimmung", als dass ich sie nicht stören würde, wenn ich da nun groß Waben hin und her tausche? Bzw. als dass sie Zuckerwasser abnehmen würden?
    Ich würde jedenfalls eher noch zufüttern wollen. Gehen die Bienchen gegebenenfalls auch an Futtertaschen?
    Viele Grüße
    Friedrich

  • Zitat

    Kann ich denn jetzt einfach an die Völker gehen?

    Warum nicht. Manche Kämpfer gegen die Varroa ziehen sogar um den Gefrierpunkt die Waben, kratzen Brut aus und sprühen. Du kannst ja durch anheben feststellen wer Überschuss hat. Da nimmst du die äußerste Wabe. Futtertasche am Brutnest würde heute gehen aber wenn es kälter wird? Über dem Brutnest eine Schale oder ein Futterkissen wie beschrieben, ist besser weil das Futter warm bleibt und funktionierte nicht nur bei mir, sondern auch bei Sabiene und solchen, welche sich nicht outen.:lol:
    Remstalimker

    Im Netz ist gut auf hohem Niveau imkern.:daumen::lol:

  • ....aber mehr als 8kg hat schon keines mehr.


    Na, dann kannst Du noch 8 kg lang abwarten, will ich meinen. Die Wahrscheilichkeit steigt, dass es in der Wartezeit wärmer wird und auch mal was zu holen gibt. (z. B. Frühe Weiden im März)
    Bei diesen Temperaturen tragen sie sich ihr Futter doch sowieso brutnestnah um.
    In Sachen Futterabriss kannst Du nur vorbeugen, indem Du für viel Bienenmasse sorgst oder dafür, Barrieren zu beseitigen.
    Völkern, die schwach oder schächer sind und um sich und die Brut größere Bereiche mit Leerzellen haben bis zu Futterzonen,
    denen könnte man von den 8 kg etwas näher ans Brutnest hängen.


    Grüße


    Marion

    "Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Alterserscheinung".
    Hans Kasper