• Hallo,


    in den letzten Jahren habe ich mehrfach versucht Winterlinge im Garten anzusiedeln. Leider mit wenig Erfolg.


    Im ersten Jahr haben sie geblüht, im zweiten Jahr waren sie verschwunden. Da ich unsere Wühlmaus im Verdacht hatte, daran beteiligt zu sein, habe ich in den Folgejahren die kleinen Knollen in Töpfe, bzw. Kästen gesetzt.


    Aber - es kommt nix raus. Auch in diesem Jahr wieder nicht. Im Netz kann man lesen, daß die Knollen wohl sehr empfindlich gegen Austrocknung sind. Womöglich waren sie schon bei der Pflanzung zu trocken, wer weiß.


    Hat es schon mal jemand erfolgreich mit Aussaat versucht?
    Oder die blühenden Winterlinge in Töpfchen, die man um diese Zeit kaufen kann, ausgepflanzt?


    Bin für jeden Tip dankbar!


    Gruß, Heike

    Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung, daß etwas anderes wichtiger ist als die Angst.
    (Ambrose Redmoon)

  • Hallo, Heike, ich versuchs in diesem Jahr auch mal wieder.Wie ein befreundeter Gärtner sagte, ist der Standort sehr wichtig: offener Boden, gerne unter Gehölzen, Sonne, und keinesfalls hacken oder sonstige Bodenbearbeitung. Dann soll auch das Aussäen gut gelingen. Viel Glück !:daumen:

  • Hallo Heike,
    Du kannst Winterlinge sicher auch aussäen, nur solltest Du das vielleicht nicht um die Jahreszeit tun sondern die an der Natur orientieren.
    Winterlinge bilden meiner Ansicht nach Rhizome und diese sind in der Tat sehr empfindlich gegen austrocknen. Daher sollte man diese auch einen Tag vor dem einpflanzen in Wasser legen.
    Ich wüsste nicht was dagegen spricht die Töpfchen aus dem Handel ins Freie zu pflanzen und bin mir sicher, wen Du einen geeigneten Standort im Kronenbereich eines Laubbaumes wählst das Du dann auch im nächsten Jahr Freude daran hast.
    LG
    Andreas

  • Hallo, Recht sicher aber teurer ist das Auspflanzen von Topfwinterlingen nach der Blüte. Denn die blühen im Folgejahr. Je nach Knollengröße/-alter bzw. - qualität kann es sein, dass die gesetzten Winterlinge sich noch Zeit lassen. Ebenso dauert es bei Aussaat länger.Und unter Nadelgehölzen mögen sie nicht so.Üblich ist eigentlich, die Ausbreitung zu begrenzen, weil die so problemlos sind *gg*GrüßeMarion

    "Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Alterserscheinung".
    Hans Kasper

  • Hallo


    Da ich mich gerade auch mit dem günstigsten Standort für Winterlinge beschäftigt habe, kann ich Amelie nur zustimmen, sie sollten mehr im Halbschatten angepflanzt werden. Unter Laubbäumen und Sträuchern ist sehr günstig, das gleich gilt auch für Schneeglöckchen und Schneestolz, da bin ich aber gerade dabei mich zu informieren.
    Dann habe ich mir noch den Elfen-Krokus rausgesucht, der ist zum Verwildern auf Wiesen gut geeignet.

    Gruß Reinhard / Lehre mich die wunderbare Weisheit,daß ich mich irren kann.(Teresa v. Avila)

  • N`Abend zusammen!


    Zum Thema Winterlinge kann ich beisteuern, dass wir vor mittlerweile bestimmt 15 Jahren aus einem uralten Garten, der planiert wurde, Winterlinge mitgenommen haben und diese am Hang in den Wurzel- und "Kronen"-bereich einer Weigelie gesetzt haben. Mittlerweile sind es dort mehrere qm Winterlinge jeden Alters, sprich alles vom einzelnen Sämling bis zu dichten Horsten bereits blühender Pflanzen.
    Und sie breiten sich jährlich weiter aus.


    Direkt am Haus habe ich hingegen vor 3,4 Jahren ebenfalls einige Winterlinge gesetzt, die auch immer wieder kommen und blühen, dies allerdings erheblich später als die andere Sorte(?) am anderen Standort, obwohl es hier definitiv wärmer ist.
    Ich vermute daher auch nochmal sorten- / züchtungsspezifische Unterschiede in den Ansprüchen und Eigenschaften der Winterlinge.


    Weiss jemand, ob es wirklich mehrere Sorten oder Züchtungen vom Winterling gibt?
    Die Blätter wie auch Blüten der Pflanzen an beiden Standorten sind nämlich farblich wie auch von der Form her deutlich zu unterscheiden.


    Gruß
    Patrick

    Et kütt wie et kütt und et hätt noch immer jut jejange!

  • Hallo,


    danke für die bisherigen Hinweise. Ich werde es dann tatsächlich mal mit den Topfpflänzchen versuchen.


    Scheint natürlich im Moment teurer, aber Jahr für Jahr die kleinen Knollen zu kaufen, aus denen dann - warum auch immer - doch nichts wird, ist letztendlich auch nicht billiger. :wink:


    Falls ich irgendwo an Saatgut komme, werde ich damit auch noch mal einen Versuch starten.


    Gruß, Heike


    Nachtrag: Wenn ich das so lese, daß die bei euch doch sehr vermehrungswillig sind, kann´s doch eigentlich nicht so schwer sein.:confused:

    Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung, daß etwas anderes wichtiger ist als die Angst.
    (Ambrose Redmoon)

  • Hallo Heike,


    Winterlinge brauchen nährstoffreichen und kalkhaltigen eher leichten Boden. Vielleicht haben sie zu wenig Futter... Wenn die Rhizome zu trocken sind, kann man versuchen, sie zu wässern- manchmal hilft das. Wühlmäuse fressen meines Wissens keine Winterlingrhizome.
    @ Patrick Johannes:
    Es gibt tatsächlich mehrere Sorten von Eranthis hyemalis, z.B 'Zitronenfalter' oder 'Schwefelglanz', aber auch verschiedene Arten, von denen es wiederum z.T. verschiedene Sorten gibt, wie Eranthis cilicica oder E. tubergenii.

    'If you don't have a plan, you become part of somebody else's plan.'
    Terence McKenna

  • Wir haben dieses Jahr auch die ersten Winterlinge gesetzt, die sehen in Nachbars Garten so toll aus!
    UND sie ist neben dem Schneeglöckchen eins der ersten Blühenden Pflanzen und sieht mit dem Gelb so richtig schick aus;-)

    Grüße aus HH Andreas


    Man kann sich den ganzen Tag aufregen :evil: ------- Ist aber nicht verpflichtet dazu :cool:

  • Hallo,


    Ich habe hier viele Winterlinge. Ich habe zwei tote Bienen in einer Blüte gefunden, kann jemand das erklären oder war das ein reiner Zufall? auch in einer Krokusblüte fand ich eine tote Biene.


    LG Salsero

    imkere als Hobby seit 2011 mit Dadant

  • Herzinfarkt! Passiert oft, wenn man nach langer Entbehrung plötzlich Biene und Blume ...



    Tatsächlich häufig verklammen.

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • und ich dachte aus lauter Frühlingsgelüste ist es zum Stechen ausgeartet und sie sind hängen geblieben...


    Ich fand es interessant, dass zwei in einer einzigen Blüte waren. Ob sie sich in ihrer Verzweiflung versucht, sich gegenseitig aufzuwärmen und Futter auszutauschen!


    Interessant fand ich auch, wie einige Bienen erst mal raus finden müssen, wo der Nektar zu finden ist. Hektisch versuchten einige außerhalb der Blüte (zwischen gelbe Blütenblätter und grünem Kelch) was zu finden, bis es dann endlich klappt und sie an der richtigen Stelle gelangen. Auch die Blütenstetigkeit war schön zu beobachten. Obwohl Krokusse und Winterlinge gemeinsam vorkommen, besuchte jede Biene entweder Krokussen oder Winterlinge. Auch an der Farbe der Pollenhöschen war eindeutig zu er erkennen, dass nur aus einer Pflanzenart gesammelt wird.


    Um nicht nur OT zu schreiben...:)
    Meine eingepflanzten Winterlingsknollen schuen erst jetzt raus, obwohl ich sie im Herbst eingepflanzt habe. Es kann sein, dass ich sie zu tief eingesetzt habe, aber sie kommen eindeutig später als die wilden. Ich wusste nicht, dass in dem neuen garten so viele Winterlinge und Krokusse schon vorhanden sind.
    Die gestreuten Samen wachsen auch unter der Hecke. Ob sie überleben und wann sie anfangen zu blühen, bleibt aber ungewiss.

    imkere als Hobby seit 2011 mit Dadant

  • Ich habe gestern ein Paket mit Winterlingen bekommen, mit unterschiedlichen Entwicklungsstufen, die werde ich morgen pflanzen. Der Hinweis der mir gegeben wurde war, sie nicht zu flach zu pflanzen, so etwa 3 cm.

    Gruß Reinhard / Lehre mich die wunderbare Weisheit,daß ich mich irren kann.(Teresa v. Avila)