Die Waldtracht von Liebig

  • Nu, das hat Fussel3 ja auch schon berichtet; also nicht wirklich neu. Allerdings freue ich mich über die offizielle Stellungnahme des Autors. Da hat dann wohl doch der ein oder andere mal zusätzlich noch nachgefragt, was denn Sache ist. Imkerforum hilft; manchmal im verborgenen.
    Hast Du dich denn jetzt doch noch zu einer Nachfrage beim Autor aufraffen können?
    Bin gespannt, wie meine Wettervorhersage ausgeht.

    Ein Bienenschwarm ist keine Naturkatastrophe...

  • Ach ja, das ist die gleiche Aussage wie beim Berliner Flughafen. Diese Terminansage kenne ich schon seit ungezählten, aber vielen Jahren. Die hat der Herr Liebig schon getätigt, als er noch nicht Pensionär war. Es war immer das nächste Frühjahr.


    Ich werde die Zeit nutzen, und meine Ausgabe mal aus den Umzugskartons herauszuziehen und sie zu dem bei Amazon angezeigten Preisen zu verkaufen. Dann kann ich mir in ein paar Jahren, wenn das Buch tatsächlich erscheint wieder ein paar Ausgaben kaufen und auf die gleiche Wertsteigerung hoffen.


    Gruß
    Werner

  • Hallo,
    vergesst mal nicht. Um so ein Buch im Selbstverlag auf den Markt zu bringen, ist mal ordentlich Kohle rein zu stecken. Der Verdienst tröpfelt dann über Jahre. Der Kreis der Interessenten ist sicher auch sehr gering. Im Moment gibt es ja eine Schwemme von Bienenbüchern. Wird es speziell, siehe das neue Buckfastbuch, findest du keinen Verleger.


    Remstalimker

    Im Netz ist gut auf hohem Niveau imkern.:daumen::lol:

  • Hallo,
    vergesst mal nicht. Um so ein Buch im Selbstverlag auf den Markt zu bringen, ist mal ordentlich Kohle rein zu stecken.


    Nein, heute heißt das Konzept "Print-on-demand". Da kann jeder zum Verleger werden.
    Selbst renomierte Verlage machen keine echten Auflagen mehr, sondern drucken jeweils nur 50 bis 100 Exemplare. Gedruckt wird erst, wenn der Bestand verkauft ist und oft liegen schon Bestellungen vor. Manches Buch, dass Du im Laden bestellst und erst nach 6 Wochen bekommst, musste erst gedruckt werden.
    Das habe ich bei einer eigenen Buchpublikation gelernt. Solche Fachbücher verkaufen sich nicht tausendfach.
    Verdienen tut man nicht viel dabei. Das übliche Autorenhonorar sind 12% des Nettoverlagsumsatzes.


    Wolfgang

    I never loose - either I win or I learn (Nelson Mandela)

  • Das Problem ist halt,
    dass Imker das Buch schon gestern wollen. Besonders die aus dem Imkerforum. Stimmt das Zellmaß der Mittelwände nicht, fängt gleich das Geschrei nach dem Schuldigen an und der weiß noch gar nichts davon.
    Remstalimker

    Im Netz ist gut auf hohem Niveau imkern.:daumen::lol:

  • vergesst mal nicht. Um so ein Buch im Selbstverlag auf den Markt zu bringen, ist mal ordentlich Kohle rein zu stecken...
    Wird es speziell, siehe das neue Buckfastbuch, findest du keinen Verleger.


    Ich bezweifele, dass man so gar keinen Verleger für solche Bücher findet. Es wäre ja auch möglich, dass man die Arbeit des Verlegers lieber selber machen möchte, um auch einen größeren Nutzen daraus zu haben. Insbesondere bei Büchern, die nicht die ganz große Leserschar erwarten lassen.
    Ist wie beim Honig. Im Eimer verkauft ist er wesentlich günstiger als in kleineren Gebinden (Glas). Man muss natürlich auch mehr Arbeit machen und sich ein größeres Wissen aneignen.
    Außerdem dürfte es noch nie so günstig und einfach gewesen sein wie heute, ein Buch zu veröffentlichen.
    Und zum Thema gestern haben wollen: Wie lange warten denn die Imker schon auf die neue Auflage? (und werden von einem Termin zum nächsten vertröstet)
    Aber spätestens im Juli, also Juli 2017, ist ja alles gut...
    Gut Ding will Weile haben. Scheint ein sehr gutes Ding zu werden.


    Man könnte ja auch mal das Wissen über die Waldtracht zusammenlegen und gebündelt aufschreiben, aber das wird wohl nichts. Bei der Waldtracht wird gemauert was das Zeug hält.

    Ein Bienenschwarm ist keine Naturkatastrophe...

  • Zitat

    Wie lange warten denn die Imker schon auf die neue Auflage?


    Er ist wohl nicht verpflichtet pflichtgemäß zu liefern. Es besteht auch kein Anspruch. Entweder will er nicht reich werden oder ist der Verdienst doch nicht so attraktiv.


    Um auf Wolfgang zurück zu kommen. "Das übliche Autorenhonorar sind 12% des Nettoverlagsumsatzes." Da muss man um sein Ego zu bedienen schwer zurückstecken. Wenn du ein Buch, welches du privat vertreibst, ständig nachbestellen musst und dann noch versenden, dann bist du ewig an die Sache gebunden. In dem besprochenen Falle (neues Buckfastbuch) sind das auch noch Imker und nicht von der Zweivölkerklasse.


    Remstalimker

    Im Netz ist gut auf hohem Niveau imkern.:daumen::lol:

  • "Das übliche Autorenhonorar sind 12% des Nettoverlagsumsatzes."


    Ja klar: ab dem 10.000ten Buch und natürlich nur von den Büchern, die über das Limit hinaus verkauft wurden. :wink:


    Wer reich werden will, sollte unbedingt Bücher schreiben. :daumen:

  • Niemand erwähnte was von reich werden. Es ist bezahlbar und es bleibt auch für den Autor etwas dabei übrig. Heute sind Auflagen von 200 Büchern durchaus eine bezahlbare Alternative. Nix mit 10000. Das ist jetzt nicht die existensgefährdende Schuldenfalle. Wenn das Buch dann, ob der geringeren Auflage, statt 19,90 Euro vielleicht 22,90 Euro kostet, dürfte das nicht so stark ins Gewicht fallen.
    Es kann auch niemand verpflichtet werden, ein Buch zu schreiben und zu veröffentlichen. Aber muss es sein, ein solches, zweifellos gutes, Buch immer wieder durch Verschieben der weiteren Auflage, unattraktiver zu machen? Es besteht kein Recht der Imker auf dieses Buch, aber ich fände es gut, wenn vielen Neu-Imkern diese Informationen nicht vorenthalten blieben. In die Erstausgabe ist schon eine Menge Arbeit und Wissen von vielen, wohl nicht nur vom Autor, eingeflossen. Es wäre in meinen Augen schon ein Gewinn diese, trotz einiger Jahre nur gering veraltete Version, einfach noch mal nachzudrucken. Besser als gar kein Buch.
    Ich würde mir sogar die Arbeit machen solche Informationen zusammenzustellen; auch ohne goldene Nase, aber es fehlt bei mir einfach die Erfahrung und das Wissen zu diesem Thema. Und welcher erfahrene Imker erzählt mir etwas zu dem Thema? Erfahrungsgemäß keiner. Liegt wahrscheinlich an mir...

    Ein Bienenschwarm ist keine Naturkatastrophe...

  • :daumen:Dem Wolfgang sei ein Lob gesprochen, jetzt weiß ich wo ich meine Miniauflage von 7 Büchern drucken lassen kann. :daumen: Ruhig, ruhig, kein Imkerbuch. Nix Rezept für die Eisuche der Grünen Tannenrindenlaus.


    Remstalimker

    Im Netz ist gut auf hohem Niveau imkern.:daumen::lol: