18.Januar 2014 Berlin

  • Moin bhw,


    Du liegst schief.


    Zum einen ist überhaupt nicht gesichert überliefert, dass Blockwarte überhaupt gedacht hätten. Über mögliche Gegenstände und Modi weiß man auch nur wenig...


    Zum anderen lagen und liegen die immer im Mainstream und sind für die Anerkennung und Durchsetzung der bestehenden Ordnung. Also für den unkrautfreien Acker, die Vertilgung des Schädlings, die bestehende autoritäre Ordnung, deren verschärfte Machtmittel sie aktivierten und in der Nachbarschaft vertraten.


    Darüberhinaus, glaube ich, ohne eine gewisse Radikalität ist überhaupt nicht weiterzukommen...


    Gruß Clas

    "Ach, das Risiko...!" sagte der Bundesbeamte für Risikoabschätzung abschätzig...

  • Moin Silvia,


    aber wer denn hier hat diese Leute, denen Du da Ahnung zuschreibst, kritisiert? Mit denen ist doch in aller Regel auszukommen, wenn sie dann noch die Bereitschaft haben, Rücksicht zu üben...


    Kritisiert und als verderblich bezeichnet habe ich die nicht.


    Ich sprach von denen, die das Raffen von Geld mit einem Ersatzgefühl für Freude betreiben und als eigentlichen Zweck ihrer Tätigkeit ansehen.


    Darüber hinaus geht es darum, als Bienensprecher nicht vor allem erstmal Probleme möglicher Problembären zu erörtern, sondern Probleme der Bienen möglichst zu lösen.


    Gruß Clas

    "Ach, das Risiko...!" sagte der Bundesbeamte für Risikoabschätzung abschätzig...

  • Was also bringt uns weiter?


    Hallo Henry,
    eine Demo per Anno ist zwar ein Anfang aber wird uns nicht entscheidend weiter bringen solange es wir bei der einen Aktion belassen und den Rest des Jahre vor uns hin schimpfen.
    Wenn ich jetzt nicht Ärger von Deiner Seite befürchten müsste würde ich den Vorschlag mit dem Bauernverbandstag aufgreifen, die Aktion allerdings auf vor das Gebäude verlegen.
    Der Ruckwied kann von mir aus über seinen Teppich laufen, rot wäre da aber wegen der gesammelten Winterverluste, die oben auf liegen allerdings nicht mehr erkennbar.
    Die Smokermischung von toyota ist sehr empfehlenswert um zu testen ob die Bauernprominenz den Weg zum Eingang
    a) findet
    b) ohne Rauchvergiftung bewältigen kann
    Möglichkeiten gibt es sicher viele um seinen Unmut direkt bei den Verantwortlichen kundzutun, denn die Brunnenvergifter und ihre Gehilfen finden sich ab und an zu Versammlungen zusammen.

    Von Blockwartmentalität halte ich nicht wirklich viel, aber solch Bilder von gebeiztem Saatgut das offen rumliegt, wie sie toyota hier eingestellt hat mit einem fachkundigen Kommentar versehen können schon zu einer Bewusstseinsänderung führen. Ich kann mir nicht vorstellen für solch Bilder die Landtechnik verantwortlich ist, denn die ist inzwischen so weit fortgeschritten das nicht mal nen bisserl Heu auf der Wiese bleibt das ich für mein Karnickel „nachlesen“ kann…:oops:



    LG
    Andreas

  • ... und liegen die immer im Mainstream und.. ohne eine gewisse Radikalität ist überhaupt nicht weiterzukommen...


    Moin Clas,
    Du hast Dich leider sehr unpräzise ausgedrückt. Wenn Du sagst, "die liegen immer im Mainstream", hättest Du auch schreiben sollen, über welchen Personenkreis Du sprichst.
    Die gesamte Gesellschaft? Dann denke ich, mit Deinem Mainstream kommst Du so etwa 30 bis 40 Jahre zu spät. Damals gab es wesentlich mehr Nutzgärten als heute und die Chemiebranche hatte dieses Segment fest im Griff. Damals hat weitestgehend jeder Kleingärtner und Balkonkastenbesitzer den Chemie-Dreck auf seine Möhrchen und Stiefmütterchen gespritzt.
    Heute sieht das eher anders aus.
    Heute dürfte das Verhältnis sich deutlich zur Landwirtschaft/Ackerbau verlagert haben. Ist also nix mit dem von Dir gemeinten Mainstream.


    Allerdings kann man den Personenkreis auch einschränken. Unter Radikalisten gibt es, entsprechend ihren Orientierungen, auch einen Mainstream. Die Personenkreise kann man auf ein Minimum reduzieren, einen Mainstream könnte es immer geben. Deren Parolenschreier, die betrachte ich als Blockwarte.


    Und meine stille Vermutung ist, dass die, die extreme Standpunkte vertreten und am lautesten schreien, meist das schlimmere Übel sind...

  • ... die, die extreme Standpunkte vertreten und am lautesten schreien, meist das schlimmere Übel sind ...

    Du meinst, noch übler als die, die keine Standpunkte haben? Uder keine beziehen wollen?


    Wir hatten eine sehr nüchterne Diskussion auf dem IFT zu dem Thema. Es war nicht zu erkennen, daß wird dort sehr abweichende Meinungen hatten. ganz im Gegenteil. Es ist eher die Suche nach der richtigen Handhabe, dem richtigen Weg. Nahezu jeder trug Punkte bei, aus eigenen Erleben, die ganz deutlich machten, wer hier Probleme schafft und wer sie hat. Ich fürchte, bhw, Du bist da Bißchen raus.

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Moin bhw,


    von unpräzise kann keine Rede sein. Es ging um Blockwarte und denenen unterstellte Denkvorgänge. Die Blockwarte gab es bei den Nazis. Da lagen sie im Mainstream. Hinterher fielen sie nicht durch indiviuell profiliertes eigenes Denken auf, durch Denken eigentlich überhaupt nie, sie verlbleiben im Mainstream. Allmählich sterben sie da heraus... Nicht aussterben tut die zugrunde liegende Persönlichkeitsstruktur.


    Heute kauft der Kleingärtner die Stiefmütterchen und Petunien systemisch geschützt, von subtileren Giften. Mit diesen arbeitet auch der Landwirt.


    Wer oder was sind denn Radikalisten? Und wer schreit Parolen? Und wie oder was denkt der? Und wo ist der Zusammenhang zur Ausgangsfrage? In wie fern ist der Standpunkt, eine Schädigung nicht hinnehmen zu wollen, extrem? Ist § 1 der Straßenverkehrsordnung extrem? Was ist der Bezug Deiner stillen Vermutung zur in Rede stehenden Frage?


    Gruß Clas

    "Ach, das Risiko...!" sagte der Bundesbeamte für Risikoabschätzung abschätzig...

  • Hallo,
    an der nächsten Demo am 05.02014 https://www.campact.de/Genmais-Stoppen werden wir zahlenmäßig noch weniger vertreten sein, da der Zeitraum viel zu kurz ist um noch etwas zu organisieren. Das nur am Rande…
    Zur Situation: Der Bauernverband mag nicht mit uns reden, weil Imker als Radikalinskis gelten? Der ABL.e.V ist zum Dialog bereit und da sehe ich zumindest ein Zweckbündnis das auf fruchtbaren Boden fallen könnte und es wäre zumindest ein Anfang. Die Zusage habe ich schriftlich und bei den ABL’ern ist die Erkenntnis vorhanden das Grabenkämpfe uns nicht weiter bringen und die Bereitschaft besteht voneinander zu lernen.
    LG
    Andreas

  • Wer ist "ABL"? Und wenn die was lernen wollen - was genau sollich den erklärn?

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Wer ist "ABL"? Und wenn die was lernen wollen - was genau sollich den erklärn?


    Hallo Henry,


    Zitat

    Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft e.V. (AbL) ist eine bäuerliche Interessenvertretung, die für eine nachhaltige Landwirtschaft im Sinne einer sozial- und umweltverträglichen Landwirtschaft sowie für entsprechende Rahmenbedingungen eintritt.


    ABL sind die Bauern, die mit der aktuellen Situation und den Statements des Herrn Ruckwied (Bauernpräsident) nicht einverstanden sind. Das sind die "Bekloppten" die sich auf ihre schäbigen Schlepper setzen um zur Demo zu fahren ;).


    LG
    Andreas

  • ....Ich sage es ja, auch wenn es zwei nicht begreifen wollen ... Blockwarte.
    Beim Lesen kommt hier nichts Neues!
    Was wollt Ihr eigentlich? Vorwärts kommen oder nur auf den "Topf" hauen und selbstverliebt jammern?