Cargo E-Bike für die Imkerei

  • Hallo zusammen,
    In letzter Zeit gibt es ja einen richtigen Boom bei den E-Bikes und die Technik wird immer ausgefeilter. Daher liegt bei mir der Gedanke nahe, mir eventuell ein Transport- (=Cargo) Fahrrad für die Fahrten zum Bienenstand anzuschaffen. Ein Mindestmaß an Geländegängigkeit sollte es halt für die Feldwege haben. Hat hier schon jemand einschlägige Erfahrung ? Danke für eine rege Diskussion
    Beebook

  • Hallo Beebook,
    Renault bietet eine komplette Fahrzeugflotte von windumspühlten Zweisitzer über einen fast normalen PKW, über diverse Klein- und Transporter als Elektrofahrzeuge an. Regendicht, flott, vierrädrig und sogar mit Radio.
    Viele Grüße
    Wolfgang, eigentlich Opelfan

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.

  • Guten Morgen,


    mich überzeugt ja das Copenhagen Wheel, ein E-Hinterrad, das man an jedes normale Rad montieren kann. So kommst Du wahrscheinlich am besten und relativ günstig zu einem Cargo-Rad mit Elektroantrieb.


    Auf die Schnelle ein Link dazu über Schlecky Silberstein (aber jetzt nicht den ganzen Adventssonntag dort verdaddeln :cool:)


    Viele Grüße
    Henrike

    Das Ganze ist mehr als das Summen seiner Teile.

  • Hast du vor auch Bienen damit zu transportieren, was für Sachen müssen denn auf das Rad passen? Beutenteile? Finde die Idee super.


    @ rugnuza. Zu Fahrrädern gibt es auch Anhänger. Auf das Rad muß nix . >>> http://www.preisvergleich.de/search/landing/query/fahrradanhaenger+burley/s/yahoo/?utm_source=Bing&utm_medium=cpc&utm_term=fahrradanhaenger%20burley&utm_content=1219748067&utm_campaign=10324660095 <<<


    Gruß Josef

    Buckfast . 10 Völker . DNM Holzbeuten 13 ner Zargen . Dadant US Frankenbeute. Königinnenzüchter.

  • Also mein Favorit wäre definitiv ein Anhänger.
    Mit einem Cargobike würde ich keine Honigräume oder gar Völker transportieren wollen. Das sind immerhin schnell mal 1 Zentner Gewicht, die an jedem Ampelstop auf 2 Rädern gehalten werden müssen.


    Dann lieber einen Anhänger ziehen oder das hier: http://www.amazon.de/gp/product/B003YMIPZI/ref=twister_B003ZWJ3IU?ie=UTF8&psc=1


    Den dummen Korb abgeflext und ne ordentliche Ladefläche hingeschweißt ;)


    Stefan

  • Hallo ragnuzza,
    der Schleuderaum wäre genehm. Alle bisherigen Vorschläge sind nichts. Ein Honigraum hat nun mal 50,5 auf 50,5 cm. Der Stefan ist ein Angeber:lol: So schwer sind zwei Honigräume nicht und so ein E-Bike schleppt das weg, darf allerdings nicht vom Baumarkt sein. Kommt allerdings noch das Hängerle dazu, dann sind's 50kg. dann muss er entschuldigen, der Stefan.
    Remstalimker

    Im Netz ist gut auf hohem Niveau imkern.:daumen::lol:

  • Hallo rugnuza,
    Ich hätte gerne die Lasten vorne transportiert (nur weil ich die Ladung gerne im Blick habe) und transportieren würde ich das übliche Werkzeug und maximal einen Ablegerkasten. Für größere Transporte bleib ich dann lieber beim Auto.
    Beebook

  • Hi,


    ich habe mir extra einen gefederten Fahrradanhänger gebaut (weghören, Henry!). Vorlage habe ich hier gefunden:
    http://www.bike-buggy.com/ger/products/bb-Mark01/main.htm


    Ursprünglich wollte ich den auch per Pedelec ziehen, aber bisher ist die Anhängerkupplung nur an meinem kleinen 'Birdy'-Faltrad montiert. Der Anhänger ist im Prinzip nicht schlecht, allerdings habe ich ihn mal überladen, seitdem sind die Gabeln etwas verbogen, weshalb er dieses Jahr nicht zum Einsatz kam.
    Ein Cargo-E-Bike wäre für mich zwar sehr wünschenswert im Einsatz, aber damit bekommt man auch leicht Probleme was Parkplatz/Überwinterungsplatz angeht oder Transporte per Auto. Am besten für Leute mit genug eigenem Stellplatz...


    Grüße,
    Robert

  • Moin,


    einer meiner Kunden setzt ein iBullit für Kurierdienste ein. Das Projekt wird gleichzeitig von einem Mitarbeiter intern betreut. Nicht in der Disposition, nein, in der Technik. Ich kriege nur am Rande mit, an welchen Problemen da immer gearbeitet wird. Es reicht von mangelnder Ladeleistung bis zu ausgefallenem Licht. Mir schein die ganze Geschichte nicht ausgereift. Alleine die vielen Spannungen, die in dem Gefährt gebraucht und bereitgestellt werden ... Die Solarfläche auf dem Kasten ist auch nur Makulatur. Wir alle, die wir Physik nicht abgewählt haben, können uns Leistung in etwa vorstellen. So ganz grob. Wir wissen also, daß man mit 6*4,5 Wp = 27 Wp keinen Blumentopf gewinnen kann. 32 Ah hat der Akku. Gehen wir mal von 24V aus. Das flössen 1,125 A bei Vollsonne (in einen theoretischen leeren widerstandslosen Akku) nach nur 28 Stunden Vollsonne ist der dann also voll. Sicher gut geeignet in Gegenden mit einem Polartag. :lol: 770 Wh wären dann im Akku. Oder 0.7 kWh oder eine Stunde Abruf von 0.7 kW. Ein Messerschmitt-Kabinenroller hatte einen 9 PS Motor, was rund 7 kW bedeutet. Man kann also mit dem iBullit - ganz theoretisch - 0,1 Stunde lang wie mit einem Kabinenroller fahren. 0,1 Stunde kommen dabei wie 6 Minuten vor und in den 6 Minuten lädt die Solarfläche immerhin weitere 1,38 Sekunden nach und verlängert somit die Fahrzeit ganz erheblich. :lol: Benzinerne Fahradhilfsmotoren haben so um die 2000Watt in etwar so viel wie ein Heizlüfter (und holen die Leistung aus Tanks in der Größe von Bierdosen.) Das iBullit schleppt Akkus mit und Solarzellen und kann diese Leistung nur wenige Minuten abrufen. Wenn meine Holde nur eine Halbestunde fönt, hat sie mehr Energie in die Luft geblasen, als das iBullit mitbringt.


    Es ist alles in allem eine Fehlkonstruktion, bei der die Schönrechnung (auch dort im Web zu finden) gänzlich außen vor läßt, daß ein Fahrrad von einem Fahradfahrer angetrieben wird, der die eigentliche Arbeit verrichtet. Bienenkiste mit Völkern drin kann man schon deshalb damit nicht transportieren, weil es absolut nicht geländegängig ist, selbst, wenn sie drauf passen würden. Der Schwerpunkt ist das nächste Problem, gleich nach dem Wendekreis ...

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Die Konstruktion mit einer im Block lenkbaren Vorderachse funktioniert schon nicht mehr, wenn ein Rand an einem Hindernis (Mäuseloch, Maulwurfhaufen ect.) deutlich stärker abgebremst wird, als das andere. Biste mal so ein Ding gefahren? Die lenken Dich immer voll in die Gefahr, weil die immer brutal ins Gelände ziehen. Kommt das rechte Rad von der glatten Fahrbahn ab in die Wiese, will das ganze Bike dahin. Außerdem wird die Balance durch die 3-Punkt-Lagerung in die Naben geschoben. Ein iBullit-Fahrer legt sich in die Kurve und erhöht damit vektoriell sein Gewicht. Einer mit einem Lenkkasten kann das nicht. Da muß jede Querkraft über die Felge auf die Nabe, während das Innenrad auch noch den Straßenkontakt verliert.

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Kauft euch eine .. Dneper mit Beiwagen.. die kostet weniger wie son Schmuseradel und die Welt ist in Ordnung, und alle Maulwürfels sind dann auch gleich weg. :lol: