So entfernen VSH-Bienen mit Varroamilben befallene Brut

  • Lass doch bitte diese ewige Stänkerei!


    Ich wünsche mir von allen hier weniger Polemik und mehr Sachlichkeit.
    Die Weisheit mit Löffeln gegessen haben wir doch alle nicht.


    Zum Thema selbst kann ich weder für die eine noch die andere Seite Partei ergreifen, da ich mich noch nicht weit genug eingelesen habe.
    Ich kann dem Ganzen aber so weit folgen, dass ich die Warnungen vor genetischer Verarmung bei Ein-Drohn-Besamung und der Auslese auf wenige Merkmale durchaus verstehen kann und das auch durchaus kritisch sehe, genauso wie das Einführen von Genotypen, die hier nicht (mehr) beheimatet sind.


    Also bitte mit Argumenten zurück an den Tisch - ohne Beißreflex.

    Gruß Michi ☮ ------------- Spezialisierung ist was für Insekten! :-D

    🖖🏿Dif-tor heh smusma🖖🏿


  • und die tote Brut ausräumen zu lassen auch ...
    BITTE zeigt mir das ich mich irre.


    Alter Falter, gestochen scharf Argumentiert. Doch wenn man nicht mal weiß wie Jungels den Hygienetest macht, sollte man einfach mal ruhig sein und ein wenig lesen, bevor man öffentlich jemanden anzählt.
    Tote Brut hat bei VSH Völkern seit weit über einem Jahr gar keine Bedeutung mehr.
    Die Brut wird gezielt mit Milben infiziert. Dazu kommen Rähmchen in Total vermilbte Völker.
    Es sind deshalb nur so wenige Völker von denen er nachzieht, da er nur die 100% Völker vermehrt.
    Mit 100% ist gemeint, das in keiner verdeckelten Zelle Milben gefunden wurden, da alle befallene Brut ausgeräumt wurde.
    Ich kann es leider nur in der Kurzform wiedegeben, genau nachzulesen ist es im Buckfastimker.


    Und zu dir Lux und Thomym ihr alten Polemiker, die von Verantwortung sprechen.
    Ja wir haben eine Verantwortung der nachfolgenden Generationen gegenüber. Und diese besteht nicht aus bewahren eines Museums Stück. Wir haben eine Verantwortung den nachfolgenden Generationen gegenüber, eine gesunde der Umwelt angepasste Biene zu hinterlassen, mit der sich gut Imkern lässt.



    Und nochmal in finde die A.M.M. in der Tat sehr schützenswert, in den Ecken auf der Welt wo Sie noch natürlich vorkommt.



    Dem Anlass entsprechende Grüße,


    Maxikaner

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  • Hallo Andreas,

    Zitat

    Von jemandem, der es wissen sollte, kenne ich eine andere Variante, die Kurzform lautet: "Laborunfall"


    das wurde mir auch vom Höhrensage zugetragen.... Laborunfall in Celle.
    Lux sagt Oberursel.
    Gibt es da eigentlich Literatur dazu? Alte Imkerzeitungen?
    -Wenn man argumentieren will brauch man ja Fakten-


    Zitat

    Tote Brut hat bei VSH Völkern seit weit über einem Jahr gar keine Bedeutung mehr.


    Jungles hat in dem Artikel IT Magazin aber genau dies beschrieben.


    Zitat

    Mit 100% ist gemeint, das in keiner verdeckelten Zelle Milben gefunden wurden, da alle befallene Brut ausgeräumt wurde.


    Es gibt keine 100% es gibt nur ein Wirts-Parasiten -Gleichgewicht. ... es müssen beide überleben sonst Evolutions Ende.


    Zitat

    genau nachzulesen ist es im Buckfastimker.


    na ja. .... jeder hat als seine Quellen.


    Zitat

    eine gesunde der Umwelt angepasste Biene zu hinterlassen, mit der sich gut Imkern lässt.


    Mach die Umwelt gesund und du musst die Biene nicht mehr anpassen ..... mit der sich gut Imkern lässt. Ach ja und die Kreuzungszüchter und Bienenimporteure habt das Recht zu entscheiden mit was andere imkern müssen und mit wechen Krankheiten und Parasiten, was nähmlich durch Auskreuzung der Fall ist.



    Grüße
    Thomas

    Der Mensch steht im Mittelpunkt und somit allein im Weg.

  • Hallo Rubikon


    danke für den link
    Da hat Jungles mal fast recht ... :

    Zitat

    Bruthygiene und VSH korrelieren nur sehr bedingt miteinander


    will sagen überhaupt nicht...


    W.Busch:
    Man könnte meinen
    dass und dieser Fips gefalle
    aber gleich ist´s wieder alle:


    Zitat

    Es ist für mich unverständlich, wieso Züchtergemeinschaften
    und Bieneninstitute alle möglichen Rassenstandards vor der-
    art wichtige Eigenschaftskombinationen stellen. Der Imkerei
    könnte nämlich durch eine zielorientierte Revision der Prioritä-
    ten aller geltenden Zuchtziele enorm schnell bei der Lösung
    ihrer dringendsten Probleme weitergeholfen werden



    Schnell schnell schnell ohne Rücksicht auf Verluste (zB Artenvielfallt)


    Zitat

    Die Eindrohnbesamungen bringen auch weitere Unarten zum Vor-
    schein, welche unter normalen Besamungs- oder Begattungsbedin-
    gungen wohl verborgen bleiben. Zum Beispiel bei einigen Völkchen ext-
    reme Kurzlebigkeit bei den Arbeiterinnen und in einem Fall eine extreme Kalkbrutanfälligkeit


    Unverantwortiches Vorgehen ich bleibe dabei .... bringt mir doch bitte mal was tollen über diesen Herrn Jungles

    Der Mensch steht im Mittelpunkt und somit allein im Weg.

  • Um um jetzt auch mal in deinem verquerten Antwortstil zu antworten:


    Es gibt keine 100% es gibt nur ein Wirts-Parasiten -Gleichgewicht. ... es müssen beide überleben sonst Evolutions Ende.


    Sag mir jetzt bitte das dies nicht dein ernst ist? Alleine mit diesem Satz hast du dich in meinen Augen so disqualifiziert, das ich dich als ernsthaften Imker gar nicht mehr für voll nehmen kann.



    Mach die Umwelt gesund und du musst die Biene nicht mehr anpassen .


    Genau und am besten noch Weltfrieden...
    Sag mal wo lebst denn du eigentlich? Entgeht dir der Klimawandel? Wir werden immer mehr mit neuen Schädlingen konfrontiert und das hat in ersterline mit dem Globalen Warenverkehr zu tun als mit Bienenimporten. Ich sag nur Beutenkäfer und Asiatische Hornisse.


    Ach ja und die Kreuzungszüchter und Bienenimporteure habt das Recht zu entscheiden mit was andere imkern müssen



    Nein ganz und gar nicht, kein Imker hat das Recht zu entscheiden, welche Biene jemand anders halten soll.
    Und somit hast du auch kein Recht es jemand anderem vorzuschreiben nur damit du eine "reine" Standbegattung hast.
    Dir ist bewusst, das keine Rasse solange Züchterisch bearbeitet wurde wie die Nigra? 120 Jahre Verengung der genetischen Varianz, sind eine Hausnummer.
    Sag mir bitte ein einziges Lebewesen, welche durch die Vergrößerung der Genetischen Varianz krankheitsanfälliger geworden ist?


    Das das wird jetzt auch mein letzter Beitrag zu dir, denn du bist einfach ein Phantast der in seiner Traumwelt lebt und die Realität verkennt.

  • Ich denke es ist nicht beherrschbar auf Dauer alle neuen Einflussfaktoren durch Zucht in den Griff zu bekommen. Einfach weil die Komplexität steigt. Auch wenn ich von biene n keine Ahnung habe, brauche ich mich nur umschauen. Überall werden Probleme komplexer Systeme mit neuen komplexen Lösungen behoben. Nach ein paar Jahren merkt man, das man was wichtiges vergessen hat.
    Beim bankensystem oder Maschinen wird sich das wieder regeln. Bricht halt zusammen. Bei Lebewesen mag ich nicht darüber nachdenken was passiert. Da fällt mir auch Saatgut ein. Alte Sorten sind weg. Monopole ,Lizenzen Abhängigkeit... Und bevor die biene nach 25 Jahren fertig ist haben wir 5 neue Problemfaktoren am hals. Plus die die wir beim züchten vergessen haben zu berücksichtigen.
    Vieleicht sollte man an den Rahmenbedingungen arbeiten und der Natur die Anpassung überlassen. Die biene kam ja auch ein paar Mio Jahre ohne un s aus.

  • Wozu wurden denn nun die Bienen mit der Varroa importiert, wenn schon nicht zur Zucht?


    Parasiten breiten sich immer dann besonders gut aus, wenn es hoffnungslos überforderte Wirtstiere gibt. Die Varroa wäre sowieso gekommen, notfalls über den Landweg. Vielleicht ist sie das ja auch und Oberursel wird nur vorgeschoben, damit es einen Schuldigen gibt, aber keine Ursache.


    Grüße Sven