Und wieder eine Frage zum Rapido

  • Hallo Kollegen,
    ich habe das Forum schon durchforstet und auch viel über den Rapido-Rührer gelernt und gestern dann losgelegt:
    Honig erwärmt auf ca. 30 Grad, dann ca. 10 Min. gerührt. Ergebnis: es sind noch Traubenzuckerkrümel deutlich im Mund spürbar. Da ich weiss,
    dass es reichlich Kunden gibt, die sowas ablehnen und ich die Vorstellung habe, dass es mit dem Rapido so richtig "feincremig" gehen müsste,
    möchte ich Euch um Hilfe bei der Fehleranalyse bitten.
    Details zu meiner Vorgehensweise:
    Den Honig, ca 40 kg Sommertracht, habe ich in der Abfüllkanne bereits nach dem Schleudern beim ersten Trübwerden einige Male gerührt, dann wegen Urlaubsreise nicht konsequent zu Ende gerührt. Jetzt, da die Frühtracht alle war, habe ich neulich mich im Forum schlaugelesen und bin siegessicher rangegangen: auf Temperatur bringen und mit höchster Drehzahl in allen Etagen und Winkeln der Abfüllkanne rühren. Das Ergebnis: s.o.
    Ich bin ziemlich ratlos. Vielen Dank für Eure Hilfe im Voraus.


    Peter

  • Moin,Moin aus Hamburg


    .....Rührrichtung beachtet ?


    Beste Grüße
    Daniel

    Die Quelle des ewigen Lebens liegt nicht im Finden eines Heilmittels zum ewigen Leben, sondern im Akzeptieren des Sterbens, im Eingehen in die Kreisläufe der Natur. Alles muß vergänglich sein, um seine Bestandteile immer wieder in den Gral des ewigen Lebens einzubringen, sich neu zu fügen,zu entstehen und zu vergehen. (Meine Ansicht)

  • Ich mach schon lange mit dem Rapido rum.
    Rechts/links ist wurscht...


    Aber feincremig bekomme ich den nie.
    Immer etwas "sandig", aber nicht wirklich störend.

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.


  • Rechts/links ist wurscht...
    Aber feincremig bekomme ich den nie.


    ...........Hi! hi:wink: auf dem Rührer ist jedenfalls gekennzeichnet :u_idea_bulb02:


    Kann aber auch nicht sagen ob relevant:liebe002:


    Gandalf

    Die Quelle des ewigen Lebens liegt nicht im Finden eines Heilmittels zum ewigen Leben, sondern im Akzeptieren des Sterbens, im Eingehen in die Kreisläufe der Natur. Alles muß vergänglich sein, um seine Bestandteile immer wieder in den Gral des ewigen Lebens einzubringen, sich neu zu fügen,zu entstehen und zu vergehen. (Meine Ansicht)

  • ...auf dem Rührer ist jedenfalls gekennzeichnet :u_idea_bulb02:


    Aha, ist mir noch garnicht aufgefallen. Der ist doch symmetrisch.
    Wichtig ist, daß der Stiehl in der Bohrmaschine steckt, und nicht der Rührer.:cool:

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.

  • ..........die Kunst ist es, diese leichte Körnigkeit zu erschaffen. Keine Kristalle und grobe Kristalle kann ja jeder:cool:
    Gandalf

    Die Quelle des ewigen Lebens liegt nicht im Finden eines Heilmittels zum ewigen Leben, sondern im Akzeptieren des Sterbens, im Eingehen in die Kreisläufe der Natur. Alles muß vergänglich sein, um seine Bestandteile immer wieder in den Gral des ewigen Lebens einzubringen, sich neu zu fügen,zu entstehen und zu vergehen. (Meine Ansicht)

  • Hallo Rapido-Nutzer, ich komme ohne eure Hilfe so nicht weiter. Also helft einem hoch motivierten Anfänger!


    Ich bin auf den Rührer durch Pia A. gekommen und was ich bisher so dazu gelesen habe hier im Forum, führte mich zu der Annahme, dass mit einmaligem Rühren der Honig die gleiche feine Struktur erhält wie bei der konventionellen Methode. Ich würde gerne wissen, ob der Honig beim Rapido tatsächlich immer "sandig" bleibt.
    Empfohlen wird ja, den Honig auf 30 Grad zu erwärmen. Vielleicht war meiner zu warm (Thermometer scheint sehr ungenau zu sein), kann es daran gelegen haben??
    Danke
    Peter

  • Hallo Peter,
    hier das Video zum Rapido mal ansehen
    http://www.biorat.de/honigruehrer-rapido.html
    Der Honig sollte nicht angeschmolzen sein, das heiß keine flüssige Phase enthalten. Die besten Ergebnisse habe ich bisher mit Frühjahrsblütenhonig erreicht, sofern es welchen gab.
    Gruß Eisvogel

    Man tut was man kann, hieß es früher. Heute glauben alle sie müssen tun was sie nicht können. P. Sloterdijk

  • Zitat

    Der Honig sollte nicht angeschmolzen sein, das heiß keine flüssige Phase enthalten.

    Das ist schwierig zu erreichen. Aber ich habe die Erfahrung, dass es kein Problem ist. Raps ergibt keinen Sand. Andere mit Löwenzahnanteil (Vermutung) eher.
    Remstalimker

    Im Netz ist gut auf hohem Niveau imkern.:daumen::lol:

  • Hallo Rapido-Nutzer, helft einem hoch motivierten Anfänger!


    Lieber Peter,
    gerne versuche ich aus meiner Sichtweise und Erfahrung zu helfen.
    Ich benutze den Rapido seit über 7 Jahren und habe beste Erfahrungen damit gemacht. Auskristallisierter Honig wird auf einen teigigen - geleeartigen Zustand erwärmt. In diesem Zustand sind die Kristalle noch vorhanden und diese werden mit dem Rapido zerkleinert. Hierzu ist nur ein einmaliges Rühren von ca. 3 bis 4 Minuten notwendig. So wie du es gemacht hast, kann es meiner Meinung nach nichts werden. Man darf nicht zwei völlig verschiedene Methoden mischen, sondern jede Methode muss konsequent angewendet werden. Wichtig ist also auskristallisierter Honig! Der Honig, mit dem Rapido gerührt, hat eine zarte feinschmelzende Konsistenz, von sandig kann man nicht sprechen.

  • Hallo,
    Ich habe auch einen Rapido und meine Sommertracht dieses Jahr ist auch sandig. Ich erwärme den Honig auf max. 30 Grad
    Und rühre dann ca.4-5 Minuten, habe auch schon 2 mal gerührt , hat aber nicht allzu viel gebracht.
    Im letzten Jahr ist mir das nicht so aufgefallen, aber eigentlich bin ich mit dem Rapido zufrieden.
    Viele Grüße, Heiner