Raps giftig für Tiere? Wißt Ihr was?

  • Wißt Ihr vielleicht genaueres über Rapsintoxikation?


    http://www.vetpharm.uzh.ch/rel…0063_sek.htm?inhalt_c.htm

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • oh man, ich habe erst vor einer Woche ein paar Rapsstängel geschält und gegessen. Ich hatte Hunger und schlecht hat es nicht geschmeckt! Ich dachte zu dieser Zeit spritzt keiner :roll:

    imkere als Hobby seit 2011 mit Dadant

  • Henry ,
    ich meine das es was mit dem Eiweiß zu tun hat.
    Bin mir nicht mehr so ganz sicher.
    Das müsste der Bauer eigentlich für Rehe verständlich als Warnschild kenntlich machen.


    beehead:roll:

    give bee`s a chance- all together now- give bee`s a chance

  • Raps ist eine Kohlpflanze. Im Frühjahr sucht man sich einen möglichst dicken Stängel, schält ihn dick ab und geniesst die Mitte als leckeren Snack. Schmeckt wie ganz junger, feiner Kohlrabi.
    Ich habe schon jede Menge davon genossen, aber abgefallen ist mir noch nix... :-)


    Die "Gefahr" für das Wild ist, daß die Rapspflanze kaum Bitterstoffe mehr enthält. Dadurch kann das Wild große Mengen davon fressen. Da unser Reh- und Damwild zu den Wiederkäuern gehört, kann das zur Folge haben, daß das Tier nicht genug Rohfaser frisst und es somit wegen verminderter Wiederkautätigkeit zu einer Pansenübersäuerung kommen kann.
    Natürlich hat es dann auch zuviel Eiweiß aufgenommen.
    Das Reh gehört zu den Konzentratselektierern und ist auf konzentrierte Nahrung angewiesen. Deshalb frisst es besonders gerne frische Knospen (ja, auch die von den Rosen der Jagdgegner, die dann wiederum ihre Abneigung gegen die Jagd kurzzeitig vergessen ;-) ), oder frische Triebe anderer Pflanzen. Normalerweise frisst kaum ein Tier von einer Sache, die ihm schaden könnte, freiwillig zu viel. Die wissen auch was ihnen gut tut. Besonders ausgeprägt ist diese Eigenschaft bei Pferden.
    Das Problem liegt also nicht in der Pflanze selber, sondern in der Menge der Futteraufnahme und damit in der Zusammensetzung der Tagesration.


    Sollte das Tier also in einem angepassten Lebensraum leben und nicht großartig im Tagesablauf gestört werden (unter anderem auch durch selbsternannte Naturschtzer die quer durch den Wald "schleichen"), dann sollte das alles kein Problem sein.


    LG
    Canis

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  • Hallo Miteinander,
    das weiß man doch aus dieser einen Vorabendserie mit dem Förster...
    Henry ,
    dann mach mal eine Ablenkfütterung...
    Schon komisch, zahlst den Bauern viel Geld, daste da jagen darfst, dann verderben diese Deinen Rehen die Mägen; und darfst den Schaden an den Pflanzen noch ersetzen...
    Ist ja eine Goldgrube, so Land anne Jäger verpachten.
    Schade, das mein halber Hektar auf Erbpacht annen Landwirt vergeben ist.
    Bleibt nur die Pacht.
    Viele Grüße
    Lothar

    Solange Menschen denken, das Tiere nichts fühlen,
    müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken.

  • Henry ,dann mach mal eine Ablenkfütterung...

    Jagd wird auf dem Sofa diskutiert. Begib Dich direkt dort hin, ziehe keine 4.000 Euro ein ...
    PS: Das Jagdrecht Deine halben Hektars darfst Du nicht annen Jäger verpachten. Du bist damit Jagdgenosse. :wink:

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • ...Ich habe schon jede Menge davon genossen, aber abgefallen ist mir noch nix... :-)...


    Entweder hast Du die Dosis noch nicht erreicht...
    oder da is nix zum Abfallen...:-D


    Sorry - off topic

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.

  • Moin, moin,


    meines Wissens nicht nur Bitterstoffe, sondern Senfölglykoside, die der moderne Raps weniger hat und deshalb mehr gefressen wird, als gut ist. Gut ist, wegen zuviel Eiweiß, zuviel Bauchblubberpotential, vor allem bei Frost, denn dann versucht er mittels Zuckerkonzentration sich gegen den Frost zu schützen, was ihm nur unvollkommen gelingt, und er fault dennoch an... und zuwenig Rohfaser und damit zuwenig Pansenaktivität... Dann auch noch zuviel Nitrat, weil der gedüngt wird, und Bekeimung, weil das vielleicht mit Gülle oder Gärrest geschieht und...


    Gruß Clas

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