Milben im Fluglochbereich

  • Hallo Zusammen,


    habe gerade seit vielen vielen Wochen meinen Ablegerstand wieder einmal kontrolliert. Zuerst musste ich mich gleich mal ärgern, weil mir irgendwer drei Wiener Vorreiber gestohlen hat. :evil:Warenwert: < 2 Euro. Was kommt als Nächstes? :confused::mad:


    Dann habe ich aber etwas ungewöhnliches Gesehen. Ich habe dort einige nachgebaue Bienenhauskästen stehen. Diese haben für den Winter einen Aufsatz, zur Fluglochverengung, die eben mit den Vorreibern befestigt sind.
    Nun fällt mir die Fluglochverengung eines Kastens entgegen, da die Vorreiber gestohlen wurden und ich sehe zwischen den Hölzern tote Milben. Mindestens 20 - 30 Stück. Einfach zwischen die Hölzer gekrochen? Aus dem Stock geflüchtet? Wie kommen die da hin?


    Zu dem Volk: Als einziges am Stand etwas lauter. Trotz Ableger aus diesem Jahr hohe Varroabelastung bis in den Herbst. Im Moment riesige Wintertraube.


    Hat das schon mal jemand beobachtet?


    Liebe Grüße und schönen Adventssonntag


    Simon

    "In der Natur ist die Bedeutung des unendlich Kleinen unendlich groß." (Louis Pasteur)

  • Hallo Simon,
    Erst einmal wünsche ich Dir einen schönen und geruhsamen 1. Advent Sonntag.
    Ja, mit dem das immer mal was weg ist in einem Außenstand muß man leider in der heutigen Zeit rechnen.
    Das mit den Milben würde ich nicht überbewerten, es könnte auf einen guten Putztrieb des Volkes hindeuten. Die Völker sitzen noch nicht so fest bei diesen Wetter, wie Du schon selbst schreibst, da das eine Volk etwas lauter ist im Verhältnis
    zu den Anderen, liegt in meiner Vermutung nach, es wechselt warscheinlich den Wabensitz.


    Gruß Jürgen

  • Hallo Simon,


    das hatte ich auch mal, bei einem eher hoch vermilbten Volk waren nach der Behandlung die toten Varroen in jeder Ritze am Boden zu finden.


    Ich denke der Wind hatte die Krabler in die Spalten geweht - anders konnte ich mir das nicht erklären.


    Grüße
    Hannes


  • Das mit den Milben würde ich nicht überbewerten, es könnte auf einen guten Putztrieb des Volkes hindeuten.


    Hallo Jürgen,
    an das habe ich auch schon gedacht, jedoch war das mein Milbenproblemvolk. Ich hätte den Stand ohne diesen Ausreißer wahrscheinlich überhaupt nicht behandelt, da lauter Ableger.



    Die Völker sitzen noch nicht so fest bei diesen Wetter, wie Du schon selbst schreibst, da das eine Volk etwas lauter ist im Verhältnis
    zu den Anderen, liegt in meiner Vermutung nach, es wechselt warscheinlich den Wabensitz.


    Das hoffe ich doch sehr :wink:



    eher hoch vermilbten Volk waren nach der Behandlung die toten Varroen in jeder Ritze am Boden zu finden.


    Ich denke der Wind hatte die Krabler in die Spalten geweht - anders konnte ich mir das nicht erklären.


    Hallo Hans,
    das Volk hatte auch viele Milben. Seit wann die Milben dort sind, kann ich nicht sagen...ich war schon Ewigkeiten nicht mehr am Stand und die Behandlung liegt weit zurück.
    Den Wind kann ich jedoch ausschließen. Geschützt im Bienenhaus und nur ein kleines Flugloch offen... Der Wind war das nicht.


    Liebe Grüße


    Simon

    "In der Natur ist die Bedeutung des unendlich Kleinen unendlich groß." (Louis Pasteur)

  • Hallo
    War bei mir auch so. Hab die Fluglochverengung gedreht und bekam viele tote Milben zu Sehen. Ich seh es Positiv, die Varroabehandlung war wirksam ;-))


    Gruß vom Beekeeper

  • Hallo,


    Jeder kann solche "versteckten" Milben finden: Guckt doch mal in den Spalten der Schublade (wenn diese z.B. mit Holzleisten am Rand versehen ist), mit einer feinen Nadel da hindurchgekratzt findet man ne Menge Milben.
    Jede Milbe, die lebend fällt, ist noch krabbelfähig und sie suchen Schutz...:wink:
    Das sind also "gesammelte Werke", von welchem Zeitraum? Sicher schon ne Weile her, weil jetzt gefallene eher flott verklammen und nirgends mehr hinkrabbeln können.
    Wenn ich mal meine Fluglochkeile rausnehme, finde ich im Spalt auch immer etliche.


    Ganz ruhig bleiben :cool:


    Marion

    "Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Alterserscheinung".
    Hans Kasper