Verzicht auf Winterbehandlung

  • Moin zusammen,
    Ich hatte vor ein paar Tagen in einer Monatsbetrachtung von der Frau Doktor gelesen, daß sie unter 0,5 Milben/Tag keine Winterbehandlung macht.
    Da ich bei mir, beim sporadischen Milbenzählen, sehr wenige finde, spiele ich mit dem Gedanken auf die Winterbehandlung zu verzichten.
    Z.T. ist noch Brut vorhanden und ich würde Mitte Dezember ( 3 Wochen nach den ersten Nachtfrösten und sicherer Brutfreiheit ) nochmal alle Windeln säubern und genau den Milbenfall einer Woche zählen.
    Mir kommen allerdings die 0,5 Milben von den sie schreibt bei brutfreien Völkern etwas hoch vor, da es sich ja nur um an Altersschwäche gestorbene Milben handelt und keine Toten Männchen aus dem Reproduktionszyklus mehr dabei sind.
    Die Suchfunktion im IF konnte mir leider nicht weiterhelfen, daher meine Frage:
    Wo liegt bei euch Winterbehandlugs-Verzicht-und-Milben-ZählerInnen der Grenzwert für die Behandlung ????


    Gruß Michael

    Dieser Beitrag wurde bereits 3 Mal editiert, zuletzt von Mopsdrohne () aus folgendem Grund: RS

  • Hallo Michael!


    Ich persönlich halte nicht viel vom Milbenzählen. Im Winter könnte es passieren, dass bei der Kontrolle zufällig eine Milbe auf einem Querträger, auf dem Totenfall oder sonst wo hängen bleibt und schon ist das Diagnoseergebnis verfälscht.


    Im zeitigen Frühjahr nach dem Brutbeginn kommt es eine Zeit lang zu einer Zyklenbildung, da alle Milben in die Brut eindringen und dann 12 Tage dort gefangen sind. Nach dem Schlupf fallen ein paar Tage die Milben, die überlebenden dringen dann wieder in die Brut ein und wieder ist eine Zeit lang kein Milbenfall feststellbar.


    Im Sommer nach einer Brutpause (aus welchen Gründen immer) oder nach einer AS-Behandlung, wenn jüngste Brut verätzt wurde, tritt wieder ein Zyklenbildung auf und die Auswertung des natürlichen Milbenfalles ist wieder mangelhaft.


    Durch einen zu geringen Milbenfall lasse ich mich von meinem Behandlungskonzept nicht abbringen. Im Gegensatz dazu, wird ein zu hoher Milbenfall festgestellt, dann muss auf alle Fälle etwas unternommen werden.


    MfG
    Honigmaul

  • Hallo Michael


    Eine Winterbehandlung kann man sich schenken, wenn wöchentlich der Ablall der Milben dokumentiert wird,
    und ab Mitte November/ Dezember in 4 Wochen nur 1-2 Milben gefunden werden.Meine letzte Winterbehandlung
    erfolgte im Jahr 2002, da ich unsicher war, obwohl in 4 wochen nur eine Varroa gefunden wurde (Eine Winterbehandlung ist ja unbedingt nötig). Nach der Behandlung fand ich in den nächten Wochen max. 1ne Milbe im Varrogitter.
    Auf Bildern habe ich schon Varroamännchen gesehen- selbst aber noch nie. Mag an den Augen liegen oder weil sie wesentlich kleiner und hell sind.


    Gruß Kuno!

  • Ich habe gerade nach 3 Wochen Milben gezählt, bei drei Völkern habe ich genau eine Milbe gefunden. Nur 1 Milbe über drei Wochen ist eigentlich viel zu wenig, trotzdem werde ich zwischen den 16. und 20. Dezember mit OS träufeln! Warum? ganz einfach, weil bei ähnlichen Milbenfall in den letzten Jahren totzdem über 50 Milben nach der Winterbehandlungen runter gefallen sind. Bei meiner Betriebsweise ohne Drohnenbrutschneiden sind mir 50 Milben zu viel.


    Negative Wirkung durch eine Winterbehandlung konnte ich nicht feststellen. mMn gibt es keine Behandlung, die so erfolgreich gegen Milben wirkt und den Bienen so wenig schädigt, wie die Restentmilbung. Daher ist sie bei mir Pflicht, egal wie viele Milben vorher runter fallen.
    Ich will nie wieder mitten in der Tracht Milben zählen und Völker auflösen müssen. Mit einer Restentmilbung habe ich und meine Bienen die Ruhe bis mindestens August, auch ohne Drohnenbrutscheiden!


    LG Salsero

    imkere als Hobby seit 2011 mit Dadant

  • Hallo Michael


    Mit der Winterbehandlung hacken wir Imker uns selber in die Beine.
    Wenn Völker an Milben sterben, dann vor der brutfreien Zeit. Die Restentmilbung ist eine massive Störung im Winter (auch wenn unsere Bienen dies überleben)


    Völker welche im Frühjahr noch viele Milben haben, sind geschwächt und ziehen wehnig bis keine flugfährigen Drohnen groß .... sie geben keine Gene weiter
    Sie sind aber noch da und können umgeweiselt werden.


    Völker welche wehnig Milben haben / besser klar kommen /besser putzen sind fitter und geben ihre Gene weiter.
    90% der Imker fröhnt die Standbegattung, somit sind die es, welche den großteil der Zucht betreiben.


    Jegliche Behandlung erfordert die Wiederholung dieser, mit höheren Dosen. Somit ist jede Behandlung eine Sackgasse.
    - eine durchdachte gründliche Sommerbehandlung, angepasst an den Brutzyklus recht föllig um ein Jahr zu überstehen-


    - Wir Imker sollten endlich aufhöhren auf Verdacht hin zu behandeln, wir tun den Bienen mit der Behandlung keinen gefallen , auch wenn wir das glauben wollen.


    Problem ist der Kopf ..... das loslassen von der Winterbehandlung 2008 ist mir auch sehr schwer gefallen... die Zweifel bleiben immer! Aber nach Dez. starb kein Volk mehr.



    @ Kuno:
    Das ist ja gruslig was du da schreibst:
    Völker in der Tracht wegen Milben auflösen. Selbst ohne Winterbehandlung / Restentmilbung kommt ein Volk locker bist Anfang August ohne Behandlung aus (Ohne das Schäden wie DWV zu sehen sind)
    Kann es sein dass du einen Schaden durch PSM´s hattest und die Bienen starben und die Milben welche ja sowie so da waren nicht mehr wussten wohin sie gehen sollten.


    Grüße
    Thomas

    Der Mensch steht im Mittelpunkt und somit allein im Weg.

  • Hallo Thomas,


    ich denke du hast mich mit Kuno verwechselt!

    Zitat


    Wenn Völker an Milben sterben, dann vor der brutfreien Zeit. Die Restentmilbung ist eine massive Störung im Winter (auch wenn unsere Bienen dies überleben)


    Die Restentmilbung ist nicht dafür gedacht Völker in diesem Jahr noch zu retten, eher dafür, dass die Völker für das nächste Jahr mit weniger Milbenbelastung starten, so dass sie ohne weitere Behandlungen bis zum Abschleudern mit den Milben auskommen können.
    Warum ist die Restentmilbung deiner Meinung nach eine massive Störung? Ist Drohnenschneiden keine massive Störung?


    Zitat

    Völker welche im Frühjahr noch viele Milben haben, sind geschwächt und ziehen wehnig bis keine flugfährigen Drohnen groß .... sie geben keine Gene weiter
    Sie sind aber noch da und können umgeweiselt werden.


    Ich glaube du möchtest mit solchen Aktionen eine Art Auslese auf Varroatoleranz erreichen! Der Kleinimker kann solche Ziele nicht erreichen und solche Kriterien für eine Selektion sind mMn ganz falsch.
    Völker an die Varroa schwächen zu lassen ist eine unnötige DAUERQual für das gesammte Volk, bis zum Zusammenbruch produzieren sie nicht viel weniger Drohnen als andere Völker, denn wie du es richtig festgestellt hast, kommen diese Völker im Frühsommer noch klar:

    Zitat

    Das ist ja gruslig was du da schreibst:
    Völker in der Tracht wegen Milben auflösen. Selbst ohne Winterbehandlung / Restentmilbung kommt ein Volk locker bist Anfang August ohne Behandlung aus (Ohne das Schäden wie DWV zu sehen sind)


    gruslig ist für mich Völker an von uns geschleppten Milben langsam sterben zu lassen und davor die ganze Nachbarschaft mit Varroa versorgen. Ein Volk, was viele Varroa hat und daran eingeht, hat nicht schlechtere Gene, sondern eher Pech, weil in diesem Volk zufällig (Behandlungserfolg des Imkers in den letzten Jahren!) mehr Milben überlebt haben, oder z.B. weil das Volk besonders gut in Entdeckung von Futterquellen (an Varroa zusammenbrechende (Wild)Völker!=>Räuberei) ist etc.
    So eine willkürliche Selektion auf angebliche Varroatoleranz tut mir echt Leid, sowohl für die Bienen als auch für Jungimker, die ihre Völker schnell verlieren können. Somit bin ich stark davon überzeugt, dass deine folgende Aussage für mich nicht stimmt:

    Zitat

    Völker welche wehnig Milben haben / besser klar kommen /besser putzen sind fitter und geben ihre Gene weiter.


    Unsere Bienen kommen mit der Milbe alleine nicht klar, wir haben Verantwortung für unsere Tiere und Forschungen sollen wir lieber großen Züchter oder Instituten überlassen, die nicht nur nach Zufall selektieren können!

    Zitat

    Jegliche Behandlung erfordert die Wiederholung dieser, mit höheren Dosen. Somit ist jede Behandlung eine Sackgasse.
    - eine durchdachte gründliche Sommerbehandlung, angepasst an den Brutzyklus recht föllig um ein Jahr zu überstehen


    Kannst du mir bitte erklären, warum diese Sackgasse für Winterbehandlung aber nicht für Sommerbehandlung gilt?
    Wenn man so wieso ohne Behandlung nicht auskommt, dann ist eine Behandlung, die den Bienen weniger schädigt und die Milben mehr erwischt mein Favorit und das ist bei mir zweifellos die Restentmilbung im brutfreien Zustand!


    Zitat


    - Wir Imker sollten endlich aufhöhren auf Verdacht hin zu behandeln, wir tun den Bienen mit der Behandlung keinen gefallen , auch wenn wir das glauben wollen


    Das klingt ganz gut, nur lese bitte meinen Beitrag #4 nochmal genau. Es wird nicht auf Verdacht, sondern nach genauer Milbenzählung festgestellt, dass eine Behandlung notwendig ist. Wenn eine Restentmilbung unter 50 Milben runter holt, dann würde ich mir vielleicht anderes überlegen, aber weder bei mir noch bei vielen Imkerfreunden hat die Restentmilbung unter 50 Milben erwischt. Wer mit über 50 Milben startet, muss anderes Behandeln, was du ja auch tust und ohne auch nicht klarkommst!


    Zitat

    Kann es sein dass du einen Schaden durch PSM´s hattest und die Bienen starben und die Milben welche ja sowie so da waren nicht mehr wussten wohin sie gehen sollten.


    Ich habe in der Stadt geimkert und da treten PSM-Probleme kaum. Das war in meinem ersten Imkerjahr und es lag eindeutig an die Milbenbelastung. Ich habe ein Volk in Juni auflösen müssen, nachdem die meiste Brut geschädigt war. Völker die neben meine standen und nicht aufgelöst wurden sind im folgenden Winter trotz Sommerbehandlung eingegangen, das war mir die Lehre, warum ich mit weniger Milben in die Saison starten will, denn:


    Zitat

    Sie sind aber noch da und können umgeweiselt werden.


    oder andere Behandlungsmaßnahmen während der Tracht mag ich nicht, da lasse ich die Völker sich in Ruhe entwickeln, denn sowohl die Bienen als auch ich haben in der Tracht was wichtigeres zu tun, als uns mit der Milben zu nerven.


    LG Salsero

    imkere als Hobby seit 2011 mit Dadant

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Salsero ()

  • ... Die Restentmilbung ist eine massive Störung im Winter (auch wenn unsere Bienen dies überleben)...


    ...Jegliche Behandlung erfordert die Wiederholung dieser, mit höheren Dosen. Somit ist jede Behandlung eine Sackgasse...


    Hallo Thomas,


    meine Erfahrung bestärkt mich immer wieder, die Winterbehandlung durchzuführen.
    Wie oft habe ich - trotz intensiver Sommerbehandlung - eine Menge Milben im Winter vorgefunden.
    Sackgasse wäre, nicht zu behandeln!


    Deine Behauptung, daß immer höhere Dosen erforderlich sind, ist Unsinn.
    Ich behandle seit Jahren mit Säuren, immer in der gleichen Dosierung und mit gutem Erfolg.
    So kenne ich es auch von meinen Imkerkollegen.

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.

  • Hallo Hardy,Salsero

    Zitat

    meine Erfahrung bestärkt mich immer wieder, die Winterbehandlung durchzuführen.
    Wie oft habe ich - trotz intensiver Sommerbehandlung - eine Menge Milben im Winter vorgefunden.


    Sagt mir das im Sommer irgend etwas schief gelaufen ist und du im Herbst zufug hattest.


    Zitat

    Sackgasse wäre, nicht zu behandeln!


    Wieso ist nichtbehandeln eine Sackgasse?


    Zitat

    Deine Behauptung, daß immer höhere Dosen erforderlich sind, ist Unsinn.
    Ich behandle seit Jahren mit Säuren, immer in der gleichen Dosierung und mit gutem Erfolg.
    So kenne ich es auch von meinen Imkerkollegen.


    Klar, deswegen hat in den 80jahren auch nur eine Sommerbehandlung gereicht und in den 90ern nur eine AS behandlung und Perezin im Winter.
    und wieso wird nochmal Perizin und Milchsäure nicht mehr so oft angewant?



    Zitat

    Die Restentmilbung ist nicht dafür gedacht Völker in diesem Jahr noch zu retten, eher dafür, dass die Völker für das nächste Jahr mit weniger Milbenbelastung starten, so dass sie ohne weiter Behandlungen bis zum Abschleudern mit den Milben auskommen können.


    Ja und das genau ist der Irrsinn, die Völker überleben auch ohne Winterbehandlung bis zum Abschleudern.


    Zitat

    Ist Drohnenschneiden keine massive Störung?


    Doch ist eine massive Störung, aber ich dachte das dieses Thema schon lange durch ist und das diese Steinzeitmethoden keine hallwegs vernunftbegabter Imker mehr anwendet.


    Zitat

    Ich glaube du möchtest mit solchen Aktionen eine Art Auslese auf Varroatoleranz erreichen!


    Resistenz! Toleranz heist: egal wie viele Milben im Volk sind: das Volk überlebt (Das Volk toleriert jede Milbe)



    Aber Tachtzeit ist Zuchtzeit und da legen wir den Grundstock für die Milbenzahlen im Herbst. Behandeln würde ich da auch niemals aber ich will sehen welche Völker gut durch den Winter kamen und welche nicht.


    Grüße
    Thomas

    Der Mensch steht im Mittelpunkt und somit allein im Weg.

  • Hallo Hardy,Salsero
    Sagt mir das im Sommer irgend etwas schief gelaufen ist und du im Herbst zufug hattest.


    Deswegen zur Sicherheit die Winterbehandlung.
    Warum sollte ich Risiken eingehen? Meinen Bienen scheint es nicht viel auszumachen.
    Ich mache sie übrigens grundsätzlich, egal ob ich Windelvarroen sehe oder nicht.


    Zitat

    Wieso ist nichtbehandeln eine Sackgasse?


    Nochmal lesen! Ich spreche von meiner Erfahrung.


    Zitat

    ...und das diese Steinzeitmethoden keine hallwegs vernunftbegabter Imker mehr anwendet.


    Im Namen aller "dummen" Imker: Danke für Deine Aufklärung.
    Wie gut, daß es so kluge Menschen wie Dich gibt...


    Zitat

    Winterbehandung ist unnötig und das weg lassen verursacht keine Verluste.
    und ja ich komm ohne Behandlung aus und bin noch weit davon entfernt zu sagen das ich stabil bin war es aber vorher ohne Winterbehandlung


    Du hast meine volle Bewunderung. Gratuliere...

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.

  • Die Zucht auf resistenz ist auch für Jungimker nicht machbar (denke ich) kann mich auch irren.
    ....diese starken Probleme mit reinvarion habe ich nicht (da kann ich nicht mitreden)


    Thomas, Du hast da auch einen besonderen Standort. Bei hoher Völkerdichte vergrößern sich die Probleme und Du kannst auf die Winterbehandlung nicht verzichten.


    Anfänger haben noch nicht genug Erfahrung, um solche Experimente zu machen. Ich denke, man sollte erst mal fünf Winter überstehen und wenn Du alle Jahre unter 5% Winterverluste geblieben bist, kannst Du erste Experimente machen, sonst vermischen sich Anfängerfehler, die alle machen, mit den Wirkungen der Experimente selbst.


    Das Risiko ist nicht ohne. Wenn Du erst einmal einen richtigen Ausbruch von Varroa am Stand hattest, hast Du mehrere Jahre damit zu tun. Das Risiko sollte man sich bewußt machen.


    Wenn Du genügend Erfahrung im Überwintern hast, spricht alles dafür, die Winterbehandlung bei Möglichkeit wegzulassen. Der Befall ist dabei aber sicher zu bestimmen, vielleicht nicht nur über eine Methode (Windeldiagnose z. B) alleine, sondern eine Kombination.

  • Hi Sven und Bernhard,
    Ich hab keinen besonderen Standort. ich würde sagen Stadtrand mit 4 Imkern im Umkreis von 0,5km ... und ca 12 im Umkereis von 1km.



    Zwischen weglassen der Winterbehandlung und weglassen aller Behandlungen verhält es sich wie ein Schritt zu einem Maratonlauf)
    Den Schritt beherscht schon der einjährige!
    Für den Maraton sollte man schon 15 Jahre auf dem Buckel haben.


    @ Bernhard: was meinst du mit richtigem Ausbruch der Varroa? Ich kenne nur die schleichende Wachstumszahl der Milben über den Brutzeitraum und mit Abnahme der Brut die Schädigung aller Restbrut, mit Schädigung der erwachsenen Bienen.
    Es führte aber immer nur zum Zusammenbruch einzellner Völker zu unterschiedlichen Zeiten.


    Ich hab dieses Jahr bei einer Anfängerin, welche ich betreue, einen Milbenschaden gesehen und es war wieder nur ein Volk (eines von zwei).


    Grüße
    Thomas

    Der Mensch steht im Mittelpunkt und somit allein im Weg.

  • Ich werde gerade in diesem Jahr eine WB durchführen.
    Ich verschaffe mit JEDER Milbe weniger meinen Bienen den besseren Start in das neue Bienenjahr und ich kann sich kaum besser erwischen als im Winter.
    Zudem war ich ob des geringen Milbenfalls zurückhaltend mit den Sommerbehandlungen; muß damit rechnen dass viele Nachbarimker hier im dichtbesiedelten Bereich ebenso gehandelt haben und es viel Verflug gab... und die Völker waren noch sehr stark beim Einwintern - ich rechne also mit einer höheren Milbenlast auf den Bienen.


    Diesmal werde ich bei der Behandlung mal Schiede unterlegen weil es mit selbst mal interessiert was da so fällt.


    Melanie