Untergestell bauen

  • Danke für den Tipp, hab selber hier im Forst Praktikum gemacht und hab daher keine Probleme an solche Stempen zu kommen. Wenn man allerdings keine Connections hat, das meinte ich, ists deutlich schwerer.
    Bei uns werden im Arboretum mit Robinienpfosten alle 10 Meter Parzellen markiert - aber das ist halt schon exotisch.


    Aber die Idee ist gut, gerade wenn man in der Funktion als Imker zum Förster oder Waldarbeiter geht, könnte man Erfolg haben.


    Jetzt aber erstmal viel Erfolg an den Threadersteller bei der Suche :cool:

  • Guten Morgen!


    Hier gibt es Robinienpfähle in verschiedenen Längen und Stärken im Landhandel, z. B. Raiffeisen; in Bayern sicher bei Baywa. Mußt du aber aussuchen, da oft etwas krumm.


    Weiterhin finden sich im WWW spezialisierte Holzhandlungen, gelegentlich auch mit verbilligter Restware.


    Mit freundlichem Gruß

  • Oder konstruktiver Holzschutz, wie es die Lüneburger Imker machen:


    Die Füße nicht in die Erde versenken, sondern auf Steinen stellen. Im Prinzip handelt es sich um zwei oder wie oben um drei Rahmen mit Füßen (siehe Bild unten), die miteinander über die Dachbalken und den Brettern verbunden sind.
    [Blockierte Grafik: http://immenfreunde.de/pics/2_9_2012/073.jpg]

  • Eine Alternative zu den Holzpfosten für den Beutenbock wären auch Aluprofischienen (Winkelform, T-Form, wie auch immer).


    War im Forum Oktober, Thread "Mäuseschutz" auch ein Thema.

  • So, ich Dumpfbacke wiedereinmal...


    ich hatte mir letztes Wochenende ein schönes Gestell unter die Beuten gebaut (Holzbälkchen gehobelt, verschraubt, etc.). Diese Woche am Aufstellort noch 4 Einschlaghülsen in den Untergrund getrieben. Hat alles gepasst.


    Dann meinte Papi, ich solle das ganze streichen damit es länger hält. Also ich in das Fachgeschäft des Vertrauens und Farbe gekauft, dazu noch ein "Bläueschutz" mitgenommen (Rat vom Verkäufer). Naja, dass der sog. Bläueschutz ausdrücklich für Bienenhäuser nicht brauchbar ist hatte ich noch mitbekommen (steht auf Dose) - also einfach weggelassen und gleich mit der richtigen Farbe ran.


    Zu dumm nur, dass auch die Consolan Wetterschutz-Farbe Giftstoffe drin hat - Jetzt hab ich wieder kein Gestell mehr sondern nur teueres Brennholz. Hier der Link zum Datenblatt der Farbe.


    http://www.consolan-profi.de/d…/tm_wetterschutzfarbe.pdf


    Hätte Mann vorher lesen sollen - Naja, bevor noch ein schlauer Spruch kommt...
    ... das Schwarze auf der Dose sind Buchstaben und wenn da ein Link drauf steht sollte Mann/Frau unverzüglich dort die Sekundärinformationsbroschüren downloaden. *würg*


    Aus diesem Grund hier die Ausdrückliche Frage, hat irgendwer Bienenverluste aufgrund vermutlicher Vergiftung und in diesem Zusammenhang Schönheitsreparaturen mit Farbe vorgenommen?


    Gruß GM


    PS: Ich habe irgendwie den Verdacht dass die PSM verstärkt durch Putze und Farben uns und unsere Bienen krank machen.

  • Habe mir Untergestelle aus kesseldruckimprägniertem Holz gebaut und diese mit unbedenklicher Lasur (ApiNord Beutengrün) überstrichen. Hoffe, dass dadurch die Giftstoffe aus dem Untergestell nur seeehr lansam ausgelaugt werden / diffundieren und den Bienen nicht schaden.
    Putze und Farben, u. a. bei Wärmedämm-Verbundsystemen, werden seit einigen Jahren häufig mit Bioziden, konkret zur Verhinderung von Algenbewuchs, versetzt, die dann durch Regen ausgewaschen werden und im Verdacht stehen, Grundwasser und Gewässer zu belasten. Inwieweit auch Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit festzustellen sind, weiß ich nicht.
    Karl

    Etwa 12 Völker auf Dadant an etwa 4 Standorten. "Bienenrasse":roll:: Bunte Mischung aus Carnica und Buckfast.

  • Aus diesem Grund hier die Ausdrückliche Frage, hat irgendwer Bienenverluste aufgrund vermutlicher Vergiftung und in diesem Zusammenhang Schönheitsreparaturen mit Farbe vorgenommen?


    Moin,


    da würde ich mir keinerlei Sorgen machen. Du stellst das Teil ja nicht streichfrisch da hin. Wenn das jetzt über den Winter schön ablüften kann passiert da nichts, außer das es länger hält. Du hast ja nicht vor, Deine Beuten innen damit zu streichen, oder? (Hab ich schon gesehen!)


    Es gibt keinen bienenfreundlichen chemischen* Holzschutz: wenn es wirkt, dann weil es für Pilze und Schadinsekten giftig ist. Nur fressen Bienen kein Holz. Bei fachgerechter Anwendung sind die Wirkstoffe genügend festgelegt und schaden im Außenbereich nicht. Was nicht heißt, das die ungiftig sind und man alles damit machen kann, siehe Xylamon Dekor :(


    Für ein Untergestell meiner Meinung nach sehr brauchbar.


    Beste Grüße,
    Ralf


    *100% Bienenungefährlicher Holzschutz ist nur konstruktiver Holzschutz.

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Hallo kaikiel,


    ich habe mich letztes Jahr ebenfalls hier inspirieren lassen und herausgekommen ist bei mir folgendes:


    Beutenständer 1.png


    Nachdem die Beuten bei mir im Garten stehen, wollte ich jetzt nicht unbedingt eine Einwegpalette oder ähnliches verwenden. Hat auch den Vorteil, dass ich mir dem Rasenmäher unten reinkomme.


    Beutenständer 3.png


    Also viel Spaß beim selber basteln - sorry Henry :lol:


    Gruß Jürgen

    Nicht jeder, der mir Honig ums Maul schmiert, meint es auch wirklich gut mir mir. :wink:

  • Moin , Moin aus Hamburg,
    sind die nicht ein wenig hoch ?
    Gandalf

    Die Quelle des ewigen Lebens liegt nicht im Finden eines Heilmittels zum ewigen Leben, sondern im Akzeptieren des Sterbens, im Eingehen in die Kreisläufe der Natur. Alles muß vergänglich sein, um seine Bestandteile immer wieder in den Gral des ewigen Lebens einzubringen, sich neu zu fügen,zu entstehen und zu vergehen. (Meine Ansicht)

  • Moin Gandalf,


    die Version 2.0 ist nun 10 cm niederer gebaut, ansonsten aber unverändert. Bei 1.98m Körpergröße arbeite ich gerne in angenehmer Höhe, ohne mich dauernd bücken zu müssen.


    Gruß Jürgen

    Nicht jeder, der mir Honig ums Maul schmiert, meint es auch wirklich gut mir mir. :wink:

  • Meine bescheidene erfahrung ist das für druckimprägnierte Ware nur die billigsten und schlechtesten Hölzer verwendet werden, zumeißt schnellgewachsenes fichtenes Gipfel oder Stangenholz.
    Die Imprägnierung dringt nur unzureichend ins Holz ein das hat zur Folge das die äußeren ca. 2cm relativ widerstandsfähig sind und gut aussehen während der Kern innen schnell verrottet und somit die Tragfähigkeit meißt unbemerkt verloren geht, ein Unfall ist praktisch vorprogrammiert. Ein paar 10/10 Hölzer, oben mit Dachprofil versehen und auf 24er Betonsteine aufgelegt halten ohne Problem mehre Jahre, die Idee mit den Gerüstfüßen ist auch gut.
    Gruß Hermann

  • Konstruktiver Holzschutz und wetterbeständige Hölzer ohne Chemie sind die beste Wahl. z. B.: Lärche, Douglasie oder Eiche. Darauf achten das alles schön ablüften kann und fertig. 30 Jahre und mehr halten diese Böcke ohne Chemie. Viele Grüße Falko